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Das Wohnungseigentumsrecht ist ein Teil des Immobilienrechts und trifft unter anderem Regelungen zum (Sonder-) Eigentum an Wohnungen (Eigentumswohnungen). Wichtigstes Gesetz für das Wohnungseigentumsrecht ist das Wohnungseigentumsgesetz (WEG).

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Informationen zum Wohnungseigentumsrecht (WEG-Recht)

Das Wohnungseigentumsrecht ist ein Teil des Immobilienrechts und trifft unter anderem Regelungen zum (Sonder-) Eigentum an Wohnungen (Eigentumswohnungen). Wichtigstes Gesetz für das Wohnungseigentumsrecht ist das Wohnungseigentumsgesetz (WEG).

Wohnungseigentumsgesetz als Spezialgesetz des Immobilienrechts

Das Zivilrecht normiert den Grundsatz, dass der Eigentümer eines Grundstücks immer auch Eigentümer aller darauf befindlichen Gegenstände (auch Gebäude), die dauerhaft mit dem Grundstück verbunden sind, also aller Gegenstände, die das BGB als wesentlichen Bestandteil des Grundstücks definiert.

Um von diesem Grundsatz abweichen zu können und zu ermöglichen, dass auch Eigentum an einzelnen Wohneinheiten bestehen und erworben werden kann, bedarf es einer gesetzlichen Regelung von Sondereigentum. Durch die Regelungen des WEG kann Sondereigentum (z.B. Eigentumswohnungen als Teil einer Immobilie) entstehen. Die sich daraus ergebenden Eigentumsverhältnisse werden entsprechend ins Grundbuch eingetragen.

Zum Beispiel enthält das WEG Vorschriften für die formelle Teilung eines Grundstücks im Rahmen einer Teilungserklärung. Beispielweise kann so Eigentum an einem bebauten Grundstück in Eigentum an einer einzelnen Wohnung (Wohnungseigentum) aufgeteilt werden. Dabei wird Eigentum an Räumen, die keinen Wohnzwecken dienen, in Teileigentum aufgeteilt. Im sogenannten Gemeinschaftseigentum aller Eigentümer der Immobilie stehen die Bestandteile des Gebäudes, die für den allgemeinen Gebrauch genutzt werden (Flure, Treppenhaus, Waschräume etc.).

Eigentümergemeinschaft, Eigentümerversammlung

Gemeinsam stellen die Wohnungseigentümer die Wohnungseigentümergemeinschaft oder auch Eigentümergemeinschaft dar. Die Wohnungseigentümerversammlung entscheidet in Form von Beschlüssen (Mehrheitsbeschluss) über das Gesamteigentum und die Verwaltung der gesamten Immobilie (Sanierung, Umbau etc.), wenn nicht ausschließlich das Sondereigentum eines Sondereigentümers betroffen ist. Kein Wohnungseigentümer kann alleine die Aufhebung der Wohnungseigentümerschaft verlangen.

Zusätzlich zu den verschiedenen Formen des Eigentums regelt das WEG auch, dass die Eigentümer untereinander Gebrauchsregelungen zum Gebrauch des Sondereigentums und des gemeinschaftlichen Eigentums treffen können. Die Wohnungseigentümer können sich untereinander einig werden, dass das Wohnungseigentum nur mit Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer veräußert werden darf. Meistens ist wird die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums gemeinschaftlich ausgeübt.

Weiterführende Informationen zu Wohnungseigentumsrecht

Eigentumswohnung
Ob als Traum von den eigenen vier Wänden oder als Kapitalanlage - über den Erwerb einer Eigentumswohnung denken viele nach. Was häufig nicht bedacht wird: Die Eigentumswohnung bedeutet nicht nur Freiheit und Selbstbestimmtheit, sondern sie bringt auch Pflichten mit sich. (vom 2015-10-28)  mehr ...

Eigentümergemeinschaft
Wenn man eine Eigentumswohnung kauft, wird man automatisch Mitglied einer Eigentümergemeinschaft. Die Eigentümergemeinschaft bringt bestimmte Rechte, aber auch Pflichten mit sich. Aber die Eigentümergemeinschaft gibt es nicht bei Wohnungen. (vom 2015-11-04)  mehr ...

Eigentümergemeinschaftsrecht
Das Eigentümergemeinschaftsrecht umfasst alle Vorschriften, die sich mit den Rechten und Pflichten einer sog. Eigentümergemeinschaft befassen. Eine Eigentümergemeinschaft besteht aus den Teileigentümern und Wohnungseigentümern einer Wohnungseigentumsanlage. mehr ...

Eigentümerversammlung
Die Eigentümerversammlung besteht aus den stimmberechtigten Mitgliedern einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Sie trifft maßgebliche Entscheidungen, die die Verwaltung, Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinsam bewohnten Gebäudes sowie das Zusammenleben der Bewohner betreffen. mehr ...

Sondernutzungsrecht
Das Sondernutzungsrecht ist kein Rechtsgebiet. Es ist eine Rechtsposition, die einer Person ein bestimmtes Recht gegenüber eine anderen Person bzw. anderen Personen einräumt. Es führt dazu, dass ein Eigentümer einer Wohnungseigentümergemeinschaft befugt ist, Teile des Gemeinschaftseigentums allein zu nutzen. mehr ...

Verwaltervertragsrecht
Häufig wird die ordnungsgemäße Verwaltung einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) durch einen Verwalter wahrgenommen. Die Rechte und Pflichte des Verwalters werden im Verwaltervertrag niedergelegt, für das Verwaltervertragsrecht die rechtliche Grundlage bildet. mehr ...

WEG-Recht
Das Wohnungseigentumsrecht oder WEG-Recht befasst sich mit den rechtlichen Gegebenheiten der Wohnungseigentümergemeinschaft. Es regelt, wie ein Grundstück unter den einzelnen Eigentümern aufgeteilt wird und legt deren Rechte und Pflichten fest. mehr ...

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Rechtstipps zum Thema Wohnungseigentumsrecht

Autor: RiKG Dr. Oliver Elzer, Berlin
Aus: Miet-Rechtsberater, Heft 06/2016
Rubrik: Miet- / WEG-Recht

Lässt sich ein Wohnungseigentümer in einer Versammlung vertreten, darf er nicht mehr selbst an ihr teilnehmen. Nimmt er gleichwohl teil, wird der Vertreter zum grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigten Dritten.

2012-04-07, Autor Anton Bernhard Hilbert (3181 mal gelesen)
Rubrik: Wohnungseigentumsrecht

Unnötige Klagen sollen vermieden werden. Deshalb muss der Kläger trotz Erfolges die Kosten tragen, wenn der Beklagte keinen Anlass für das Gerichtsverfahren gegeben hat. Ist das ein "Königsweg", um aus der Kostenlast bei Beschlussanfechtungsverfahren ...

2014-02-10, Autor Oliver Schöning (569 mal gelesen)
Rubrik: Baurecht

Wer zustimmt, kann später nicht widerrufen Schon die einmalige Zahlung der vom Vermieter geforderten erhöhten Miete, jedenfalls jedoch die mehrmalige Überweisung darf als stillschweigende Zustimmung zur Mieterhöhung verstanden werden. Dies entschied ...

2013-12-24, Autor Anton Bernhard Hilbert (1115 mal gelesen)
Rubrik: Berufsrecht der freien Berufe

Die Zeit des Allrounders ist zu Ende gegangen. Aus der Zahl von 20 Fachanwaltschaften kann der Mandant inzwischen den Spezialisten für genau sein Rechtsproblem aussuchen. Ein Rechtstipp von Anton Bernhard Hilbert, Waldshut-Tiengen - ...

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