Leistungsschutzrecht Anwalt | Rechtsanwälte finden

Suchen Sie hier mit

einer PLZ, z.B.: 10117, 1224,..
oder
einem Ort, z.B.: Berlin, Hamburg...

Systematisch ist das Leistungsschutzrecht Teil des Rechtsgebiets des Urheberrechts. Im Verhältnis zum Recht des Urhebers am eigenen Werk (§ 2 UrhG) ist das Leistungsschutzrecht ein sog. „verwandtes Schutzrecht“ oder „Nachbarrecht“.

Rechtsanwälte für Leistungsschutzrecht in Ballungsräumen

Alle Kanzleistandorte (alphabetisch)

B C D E F G H K L M N R S W

Leistungsschutzrecht als Teil des Urheberrechtsgesetz (UrhG)

Systematisch ist das Leistungsschutzrecht Teil des Rechtsgebiets des Urheberrechts. Im Verhältnis zum Recht des Urhebers am eigenen Werk (§ 2 UrhG) ist das Leistungsschutzrecht ein sog. „verwandtes Schutzrecht“ oder „Nachbarrecht“. Durch das Leistungsschutzrecht geschützt werden Leistungen ausübender Künstler, beispielsweise von Sängern, Schauspielern etc. oder auch von Firmen (Gesellschaften), die in die Produktion von Tonaufnahmen oder Filmen investieren (Tonträgerhersteller, Filmproduktionen). So wird das finanzielle Risiko der Investition abgegolten. Im Gegensatz dazu schützt das Urheberrecht die kreativ-schöpferische Leistung des Urhebers (Komponist, Autor, Maler, Choreograph etc.).

Die Leistungsschutzrechte in §§ 70 – 95 UrhG

Das Leistungsschutzrecht stellt im UrhG einen eigenen Bereich dar. Die Regelungen der §§ 70 – 95 enthalten teilweise Verweisungen auf das Urheberrecht (Nennungsverpflichtung etc.). Zudem werden zahlreiche Normen, die im Urheberrecht Anwendung finden, auf die Leistungsschutzrechte übertragen. Unter anderem können hier aufgeführt werden, das Leistungsschutzrecht des ausübenden Künstlers, das Leistungsschutzrecht des Veranstalters, das Leistungsschutzrecht des Tonträgerherstellers, das Leistungsschutzrecht des Presseverlegers und das Leistungsschutzrecht des Filmherstellers.
case3

Kartenansicht der Teilnehmer

Rechtstipps zum Thema Leistungsschutzrecht

Autor: RA Béla von Raggamby, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Heller & Partner Rechtsanwälte, Berlin
Aus: IP-Rechtsberater, Heft 07/2012
Rubrik: Urheber- / Medienrecht

Einer dokumentarischen Filmaufnahme, die das wirkliche Geschehen im Bild festhält, kann die erforderliche persönlich geistige Schöpfung nur zugebilligt werden, wenn die Verwendung von fotografischen Gestaltungselementen im Ergebnis ein individuelles Schaffen darstellt.

Autor: RA Dr. Andreas Walter, LL.M. Schalast & Partner RAe u. Notare, Lehrbeauftragter a. d. Frankfurt School of Finance & Management, Frankfurt/M.
Aus: IP-Rechtsberater, Heft 06/2013
Rubrik: Urheber- / Medienrecht

Auch die Entnahme und Verwendung kleinster Tonfetzen (Sampling) greift in das ausschließliche Recht des Tonträgerherstellers ein. Ein nach § 24 Abs. 1 UrhG zulässige freie Benutzung der betreffenden Tonpartikel kommt nur dann in Betracht, wenn es einem durchschnittlich ausgestattetem und befähigten Musikproduzenten nicht möglich wäre, zumindest sehr ähnlich klingende Tonpartikel herzustellen.

weitere Rechtstipps in der Rubrik Medienrecht weitere Rechtstipps weitere Rechtstipps in der Rubrik Medienrecht