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Das Bauträgerrecht ist kein eigenes Rechtsgebiet. Wichtigster Bestandteil des Bauträgerrechts ist der Bauträgervertrag. Inhalt des Bauträgervertrags ist u.a. die Eigentumsverschaffung an Grundstücken oder von Miteigentumsanteilen verbunden mit der Verpflichtung des Bauträgers zur Errichtung eines Gebäudes.

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Bauträgerrecht: Mit dem richtigen Rechtsanwalt auf der sicheren Seite

Der Bauträgervertrag

Für das Bauträgerrecht existieren keine besonderen gesetzlichen Regelungen, vielmehr setzt sich das Bauträgerrecht aus Normen zusammen, die im Zusammenhang mit dem Bauträgervertrag zur Anwendung kommen. Der Bauträgervertrag ist damit zunächst wesentliche "Rechtsquelle" des Bauträgerrechts.

Der Grundstücksverkauf ist elementarer Bestandteil des Bauträgervertrages. Aus diesem Grund muss der Bauträgervertrag, wie jeder Grundstückskaufvertrag, notariell beurkundet werden. Dennoch kann es sinnvoll sein, einen Bauträgervertrag von einem erfahrenen Rechtsanwalt für Bauträgerrecht (u.U. Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht) zusätzlich überprüfen zu lassen. Denn bei der Gestaltung eines Bauträgervertrages sind etliche Dinge zu beachten. Vor allem die Vorschriften der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) müssen berücksichtigt werden. Weitere Punkte, die von großer Bedeutung sind, sind spezielle Wünsche des Kunden oder Reglungen, die die Haftung für Mängel betreffen. Außerdem hat die genaue Baubeschreibung im Rahmen des Bauträgervertrages überragende Bedeutung: Die Baubeschreibung ist Dreh- und Angelpunkt, wenn es später darum geht, ob ein Gebäude vertragsgemäß errichtet wurde.

Streitfälle im Bauträgerrecht

Trotz genauer Regelungen im Bauträgervertrag - das Bauträgerrecht bietet einige Sachverhalte, die zu Konflikten führen können, deren Ausgang oft gerichtlich geklärt werden muss. Gerade Sonderwünsche des Käufers sind immer wieder Anknüpfungspunkt für juristische Auseinandersetzungen. Gleiches gilt für die Haftung bei Sachmängeln oder die Frage der Gewährleistung für später auftretende Schäden. Unter Umständen bekommen auch insolvenzrechtliche Vorschriften Bedeutung im Bauträgerrecht, wenn zum Beispiel der Bauträger zahlungsunfähig wird und Insolvenz anmelden muss. Was in solchen Momenten zu tun ist wissen die Wenigsten. Rechtliche Beratung kann hier wenigstens helfen bestehende Ansprüche zu sichern.

Tücken des Bauträgerrechts bzw. Bauträgervertrages

Jeder der sich einmal mit der Frage des Bauens oder mit der Anschaffung von Wohnungseigentum befasst hat weiß, dass es sich dabei um eine kostspielige Angelegenheit handelt. Rechtliche Beratung im Vorfeld des Immobilienkaufs ist also schon wegen des hohen Kostenrisikos unerlässlich. Denn selbst wenn der Bauträgervertrag den Bauträger verpflichtet, ein Bauwerk auf dem Grundstück zu errichten: Der Bauträger selbst muss das nicht tun. Bauträger können Planung und Herstellung des Gebäudes auch von Dritten (Subunternehmern) vornehmen lassen. Schnell werden so weitere Unternehmen an dem Bauvorhaben beteiligt, die nicht Vertragspartner des Bauträgervertrages sind. Eine weitere Besonderheit am Bauträgervertrag ist die Möglichkeit des Bauträgers, entsprechend der Fertigstellung bereits Teile des Gesamtpreises als Rate zu verlangen. Dabei richtet sich die Höhe der Rate nach der bisher erbrachten Bauleistung.

Besonderer Tipp

Das Bauträgerrecht hat viele Tücken, weil sich der Bauherr oft die Unternehmen, die den Vertrag eigentlich erfüllen nicht selbst aussucht (Subunternehmer des Bauträgers). Was im Umgang mit Bauträgern und Ihren Subunternehmern zu beachten ist - das sagt Ihnen ein erfahrener Rechtsanwalt für Bauträgerrecht. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und finden Sie Ihren Rechtsanwalt über den Anwalt-Suchservice.
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