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Informationen zum Gesellschaftsrecht

Das Gesellschaftsrecht ist ein Untergebiet des Zivilrechts und beschäftigt sich mit den gesetzlichen Vorschriften über Personenvereinigungen, die auf Basis zivilrechtlicher Verträge gegründet werden. Dies umfasst Personen- und Kapitalgesellschaften. Eng verwandte Bereiche sind das Handelsrecht, das Konzernrecht und das Unternehmensrecht. Das Gesellschaftsrecht spielt bereits bei der Existenzgründung eine große Rolle. Frühzeitig muss der Gründer sich über die für ihn geeignete Rechtsform und künftige Haftungsrisiken klar werden.

Regelungsbereiche

Das Gesellschaftsrecht regelt die Gründung, den laufenden Betrieb und die Beendigung von Gesellschaften. Wichtige Bereiche sind dabei zum Beispiel die Haftung von Geschäftsführern und Gesellschaftern, die Entscheidungskompetenzen im laufenden Betrieb, die Umwandlung bei erforderlichen Änderungen der Unternehmensstruktur und die Insolvenz.

Gesetzliche Vorschriften

Das Gesellschaftsrecht ist nicht in einem einheitlichen Gesetz geregelt, sondern in einer Vielzahl von Gesetzen enthalten. Dazu zählen:
  • Bürgerliches Gesetzbuch,
  • GmbH-Gesetz,
  • Genossenschaftsgesetz,
  • Aktiengesetz,
  • Handelsgesetzbuch,
  • Partnerschaftsgesellschaftsgesetz,
  • Umwandlungsgesetz,
  • Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz,
  • SE-Verordnung (EG),
  • Insolvenzordnung.

Personengesellschaften

sind Vereinigungen mehrerer Personen zu einem gemeinsamen, in der Regel wirtschaftlichen Zweck. Sie sind selbst keine juristischen Personen, können aber Träger von Rechten und Pflichten sein. Bei Personengesellschaften stehen die Gesellschafter im Vordergrund; es gibt persönlich haftende Gesellschafter. Personengesellschaften sind z.B.:
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ,
  • Offene Handelsgesellschaft (oHG),
  • Kommanditgesellschaft (KG) ,
  • Partnerschaftsgesellschaft (PartG) für Freiberufler.
Auch die stille Gesellschaft kann als Personengesellschaft angesehen werden.

Kapitalgesellschaften

sind ebenfalls Vereinigungen, die einem gemeinsamen Zweck dienen. Sie sind juristische Personen. Damit verfügen sie über vom Gesetz anerkannte rechtliche Selbstständigkeit. Sie sind Träger von Rechten und Pflichten, haben eigenes Vermögen, können als Erben eingesetzt sowie im eigenem Namen klagen und verklagt werden. Die Gesellschafter haften im Normalfall nicht oder nur eingeschränkt persönlich. Beispiele:

GmbH

Eine der beliebtesten Gesellschaftsformen in Deutschland ist die GmbH. Sie haftet für Verbindlichkeiten mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Das Privatvermögen der Gesellschafter ist geschützt. Es gibt jedoch Ausnahmen: So können Gesellschafter im Rahmen der Existenzvernichtungshaftung zu Zahlungen verpflichtet werden, wenn sie die Vermögenslosigkeit der Gesellschaft rechtswidrig verursacht haben. Eine GmbH kann von mehreren natürlichen oder juristischen Personen gegründet werden. Ihr Mindest-Stammkapital beträgt 25.000 Euro. Sie entsteht mit ihrer Eintragung ins Handelsregister.

Unternehmergesellschaft (UG)

Die UG ist eine „kleine“ GmbH. Man nennt sie auch die „1-Euro-GmbH“, da sie mit einem Stammkapital von einem Euro gegründet werden kann. Ihre Gründung erfordert wie die der GmbH den Abschluss eines notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrages. Allerdings kann als solcher ein vereinfachtes Musterprotokoll verwendet werden (§ 2 Abs. 1a GmbHG). Die UG ist bilanzierungspflichtig. Sie muss jedes Jahr mindestens 25 Prozent ihres Jahresüberschusses in eine Rücklage einstellen, bis zusammen mit dem ursprünglichen Stammkapital 25.000 Euro erreicht sind. Dann ist die Umwandlung in eine GmbH möglich. Die UG darf im Geschäftsleben nur mit dem Zusatz „haftungsbeschränkt“ auftreten. . Sie haben rechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Gesellschaftsrecht? Beim anwalt-suchservice.de finden Sie erfahrene Rechtsanwälte, die das Gesellschaftsrecht zu ihrem Tätigkeitsschwerpunkt gemacht haben. Diese bieten Ihnen kompetente Unterstützung – sowohl im Rahmen einer Beratung als auch bei einer Vertretung vor Gericht.

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