Aus dem E-Mail-Verteiler gerutscht? In der Kantine immer allein? Keiner grüßt mehr? Das kann Zufall sein. Oder ein System mit dem Ziel, mit allen Mitteln den Betroffenen aus dem Betrieb "hinauszuekeln". Seit Jahren zählt Mobbing zu den großen Problembereichen in unserer Arbeitswelt.
Mobbing am Arbeitsplatz - die meisten Beschäftigten glauben, das könne nur konfliktscheue, introvertierte Menschen treffen. Getäuscht! Die psychologische Disposition entscheiden nicht darüber, wer Opfer einer Mobbingattacke wird: Prinzipiell kann es jeden Beschäftigten treffen.
Terrorisieren, bloßstellen, verunsichern - Mobbing am Arbeitsplatz hat viele Gesichter.
Laut der Definition des Bundesarbeitsgerichts ist Mobbing das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte. Typische Mobbinghandlungen sind u.a. die Verbreitung falscher Tatsachen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit.
Die Kosten, die durch Fehlzeiten, Unternehmensaustritte und verringerte Leistungsfähigkeit entstehen, gehen wirtschaftlich gesehen längst in die Milliarden. Nicht in Geld auszudrücken sind dagegen die seelischen und gesundheitlichen Auswirkungen bei den Betroffenen. Diese können vom Ausbrechen chronischer Krankheiten bis zum schlimmsten Fall, dem Suizid, reichen.
Wenn man als Betroffener bzw. Opfer unliebsame Erfahrungen mit Mobbing machen muss, muss man systematisch dagegen vorgehen.
Im einzelnen also:
- Fakten sammeln
- Beweise sichern
- ggf. gerichtliche Schritte planen
Betroffene sollten nicht darauf warten, dass sich die Situation von allein auflöst, sondern Hilfe suchen, um aus der Mobbing-Opferrolle zu kommen. Aber gerade weil Mobbing sehr unterschiedliche Formen annehmen kann, ist es für die Betroffenen nicht einfach zu erkennen.
Damit Sie in Ihrem Fall die besten Chancen auf Erfolg haben, lassen Sie sich am besten möglichst frühzeitig juristisch beraten.
Nehmen Sie jetzt unverbindlich und kostenfrei Kontakt mit einem Anwalt für Arbeitsrecht auf. Erkundigen Sie sich nach den Kosten sowie den möglichen Ergebnissen des Erstberatungsgesprächs. Lassen Sie sich erklären, wie es in Ihrem Fall genau weiter gehen würde. Fragen Sie Ihren Rechtsanwalt nach den Möglichkeiten einer Finanzierung seiner Beratungsleistung.
Diese Auskünfte sind - wie gesagt - kostenfrei und verpflichten Sie nicht zur Beauftragung des Rechtsanwalts.
Bedenken Sie jedoch: Eine juristische Beratung kann Ihnen bei einer komplizierten Rechtslage Zeit, Nerven und oftmals auch hohe Folgekosten sparen, die deutlich über den Beratungskosten liegen können.
Kontaktieren Sie jetzt unverbindlich Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht.
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