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Die Rechte und Pflichten für die Berufsausübung der Wirtschaftsprüfer sind im Wesentlichen im Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer niedergelegt. Dort wird u.a. geregelt, unter welchen Bedingungen der Zugang zu diesem Beruf möglich ist und welche Aufgaben ein Wirtschaftsprüfer zu erfüllen hat.

Wenn es um den Berufsstand geht: Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer

Die eigenen gesetzlichen Grundlagen

Elementares Regelungswerk im Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer ist die Wirtschaftsprüferordnung (WPO). Zuständig für die Einhaltung der in der WPO normierten Vorgaben, ist die Wirtschaftsprüferkammer (WPK). Ebenfalls zuständig für die Überwachung der Einhaltung des Berufsrechts der Wirtschaftsprüfer sind die Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Wer nach der Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer als Wirtschaftsprüfer arbeiten möchte, muss sich einer Eignungsprüfung unterziehen. Es wird außerdem überwacht, ob der künftige Wirtschaftsprüfer unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt: Die Zulassung zur Prüfung als Wirtschaftsprüfer, die bestandene Prüfung und die Bestellung zum Wirtschaftsprüfer.

Außerdem regelt die Wirtschaftsprüferordnung die Anforderungen an Wirtschaftsprüfergesellschaften, macht Vorgaben zum Berufsregister und normiert die Eignungsprüfung auch für EU-Abschlussprüfer und die Zulassung von Drittlandsprüfern.

Wer als Wirtschaftsprüfer zugelassen werden möchte, der muss ein entsprechendes Staatsexamen ablegen. Schon die Zulassung zum Staatsexamen stellt hohe Anforderungen an angehende Wirtschaftsprüfer, z.B. ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder langjährige Tätigkeit für einen Wirtschaftsprüfer erforderlich bzw. eine mindestens dreijährige Tätigkeit bei einer Stelle, die in der WPO vorgegeben wird.

Das Berufsbild

Das Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer umfasst nicht nur die gesetzlichen Grundlagen zur Ausübung des Berufs, sondern regelt auch das Berufsbild der Wirtschaftsprüfer. Das Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer gibt vor, dass diese den Beruf vor allem unabhängig, gewissenhaft und eigenverantwortlich ausüben. Ebenso wichtig ist die Pflicht zur Unparteilichkeit, zur Unbefangenheit und zur Verschwiegenheit.

Hauptaufgabe nach dem Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer ist die Prüfungstätigkeit. Wirtschaftsprüfer führen betriebswirtschaftliche Prüfungen durch. Dabei werden Jahresabschlüsse, Lageberichte, Konzernabschlüsse und Konzernlageberichte überprüft. Über die durchgeführten Überprüfungen muss der Wirtschaftsprüfer einen Bestätigungsvermerk anfertigen. Dazu übernimmt er auch Aufgaben der Unternehmensberatung, der Steuerberatung und der Rechtsberatung.

Der besondere Tipp

Gerade die Zugangsvoraussetzungen zum Beruf des Wirtschaftsprüfers können Anlass für eine rechtliche Auseinandersetzung sein: So kann es notwendig sein, die Entscheidungen der zuständigen Gremien (z. B. WPK oder APAK) überprüfen zu lassen, weil die Entscheidungen möglicherweise gegen das Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer verstoßen.

Weil das Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer keine einfache Materie ist, empfiehlt es sich immer, in solchen Fällen die Unterstützung eines Rechtsanwaltes für das Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer in Anspruch zu nehmen.

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