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Mediation bedeutet „Vermittlung“ und stellt ein freiwilliges Verfahren dar, mit dessen Hilfe Parteien (sog. Medianten oder Medianden) einen bestehenden Konflikt beenden können.

Was man bei der Mediation beachten muss

Das Mediationsverfahren wird von einem Mediator geführt, der keine eigene Entscheidung trifft, sondern nur für das Verfahren bzw. die Vermittlung zwischen den Parteien zuständig ist. Die Konfliktparteien sollen selbst eine Vereinbarung treffen, die ihren Bedürfnissen und Rechten entspricht.

Wo Mediation eingesetzt wird

Die Mediation wird durch mehrere Voraussetzungen konkretisiert. Rechtliche Grundlagen der Mediation finden sich im Europarecht in einer Richtlinie für die Mediation in Handels- und Zivilsachen. In Deutschland ist die Mediation im Rechtsdienstleistungsgesetz sowie der Berufsordnung für Rechtsanwälte beschrieben. Außerdem existiert das Mediationsgesetz. Alle gesetzlichen Regelungen knüpfen an bestimmte Grundvoraussetzungen an: Die Mediation muss freiwillig durchgeführt werden, der Mediator ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und allparteilich und die Vermittlung ist zu Beginn ergebnisoffen.

Mediation: Wie sich der Mediator verhält

Der Mediator ist nicht neutral, sondern er steht im Vermittlungsverfahren jeder Seite bei. Er kann beispielsweise ein bestehendes Machtgefälle zwischen den Medianten ausgleichen und sich vorübergehend auf die Seite der schwächeren Partei schlagen. Anders als ein Rechtsanwalt ist der Mediator nicht verpflichtet nur Interessen einer Seite zu vertreten.


zuletzt aktualisiert am 17.05.2017