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Das Lohnsteuerrecht in Deutschland befasst sich mit den Grundlagen und der Erhebung der Lohnsteuer. Das Lohnsteuerrecht ist ein Bereich des Steuerrechts, genauer gesagt des Einkommensteuerrechts.

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Lohnsteuerrecht: Es gibt viel zu beachten!

Lohnsteuer und Lohnsteuerrecht

Die Lohnsteuer ist die Steuer, die Menschen als Einkommensteuer entrichten müssen, die nichtselbständig arbeiten. Die Lohnsteuer wird also auf Einkünfte erhoben, die eine Person aus nichtselbstständiger Arbeit erzielt (Angestellte, Arbeiter etc.). Basis für das Lohnsteuerrecht und damit für die Lohnsteuer ist das Einkommensteuergesetz (EStG), in dem festgelegt wird, dass auf Einkünfte aus unterschiedlichen Einkommensarten Einkommensteuer abzuführen ist.

Die Lohnsteuer muss vom Arbeitnehmer entrichtet werden - Steuerschuldner ist der Arbeitnehmer, nicht der Arbeitgeber auch wenn die Lohnsteuer vom Arbeitgeber direkt an den Staat abgeführt wird. Denn der Arbeitgeber berechnet automatisch für jeden Lohnabrechnungszeitraum (Monat) die Höhe der Lohnsteuer. Dazu ist er nach dem Lohnsteuerrecht (EStG) verpflichtet. Die vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführte Lohnsteuer wird später in der Steuererklärung des Steuerpflichtigen Arbeitnehmers wie eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer berücksichtigt.

Dabei bemisst sich die Höhe der Lohnsteuer nach dem Lohnsteuerrecht anhand der Angaben auf der Lohnsteuerkarte bzw. anhand der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale. Basis für die Lohnsteuer ist grundsätzlich der Bruttoverdienst. Im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleiches berechnet der Arbeitgeber den Jahressteuerbetrag so, dass dieser der Einkommensteuer für den vereinbarten Arbeitslohn entspricht. Aber auch Merkmale wie Familienstand werden berücksichtigt und führen zur Einordnung der Steuerpflichtigen in verschiedene Steuerklassen bzw. Lohnsteuerklassen und damit unterschiedliche hohe Steuerbelastungen (Progression)..

Wichtige Fragen des Lohnsteuerrechts

Das Lohnsteuerrecht hält aber auch einige Möglichkeiten bereit, die Steuerlast zu senken. Denn Arbeitnehmer können in der jährlich abzugebenden Einkommensteuererklärung bestimmte Ausgaben und Aufwendungen geltend machen, die zu einer Senkung der Lohnsteuer bzw. Einkommensteuer führen. So kann ein Arbeitnehmer z. B. einen Werbungskostenpauschalbetrag geltend machen (Werbungskostenpauschale), eine vom Bruttolohn abhängige Vorsorgepauschale und eine Pauschale für sonstige Sonderausgaben. Auch doppelte Haushaltsführung kann steuerlich geltend gemacht werden, wenn man aufgrund seiner Arbeit an einem anderen Ort lebt und arbeitet als z. B. die eigene Familie.

Für Arbeitgeber bzw. Personen, die mit der Lohnsteuerabrechnung betraut sind, stellen sich außerdem oftmals Fragen der Berücksichtigung und Behandlung von Reisekosten, der Berücksichtigung eines Dienstwagens als geldwerter Vorteil, aber auch die steuerlichen Auswirkungen von Betriebsveranstaltungen, Mahlzeiten im Betrieb (Sachbezüge) etc.

Besonderer Tipp

Das Lohnsteuerrecht ist eine komplexe Materie und außerdem - wie das Steuerrecht generell - einem stetigen Wandel unterworfen. Nahezu jährlich ändern sich die Gesetze auch im Bereich Lohnsteuerrecht, so dass es einem Laien kaum möglich ist den Überblick zu behalten. Ein guter Überblick ist im Lohnsteuerrecht aber bares Geld wert: Nur wer die legalen Steuerschlupflöcher wirklich kennt, kann das Lohnsteuerrecht wirklich zu seinen Gunsten nutzen.

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Rechtstipps zum Thema Lohnsteuerrecht

Autor: RA FASt/FAArbR/FAStrafR Prof. Dr. Manzur Esskandari, Prof. Dr. Esskandari + Kollegen, www.esskandari.de
Aus: Arbeits-Rechtsberater, Heft 01/2016
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