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Gerade wenn eine Behandlung nicht anschlägt oder eine Operation nicht den gewünschten Erfolg bringt, ist schnell die Rede vom ärztlichen Versagen, dem berühmten ärztlichen Kunstfehler oder gar von Ärztepfusch. Fachmann für all diese Fälle ist der Patientenanwalt.

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Informationen zum Patientenanwalt

Aufgabe des Patientenanwalts

Der Patientenanwalt unterstützt geschädigte Patienten bei der Geltendmachung von Schadensersatz und Schmerzensgeld. Wenn ein Arzt seine Sorgfaltspflicht und Pflichten aus dem Behandlungsvertrag verletzt, muss er dem Patienten den dadurch entstehenden Schaden ersetzen und ein angemessenes Schmerzensgeld zahlen. Um diese Rechte effizient durchsetzen zu können, sollten sich betroffene Patienten von einem Patientenanwalt unterstützen lassen. Die Aufgabe von einem Patientenanwalt ist dann vor allem zu prüfen, ob der Patient einen Anspruch gegen seinen Arzt oder das Krankenhaus hat und mögliche Ansprüche im Anschluss durchzusetzen.

Arzthaftungsrecht als Materie der Patientenanwälte

Ein Patientenanwalt ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Arzthaftung und des Medizinrechts. Mit dem Begriff "Arzthaftung" fasst der Patientenanwalt alle Ansprüche zusammen, die ein Patient hat, wenn der Arzt eine seiner Pflichten verletzt. Der Pflichtenkreis des Arztes ist mittlerweile sehr groß und umfasst weit mehr als den klassischen Behandlungsfehler. So fordert ein Patientenanwalt z.B. ebenfalls Schadensersatz, wenn der Arzt seine Aufklärungspflicht verletzt oder medizinischen Geräte nicht ordnungsgemäß gewartet hat (auch Hygienemängel etc.).

Rechtsgrundlagen für Patientenrechte

Verletzt ein Arzt z. B. seine Aufklärungspflicht vor einer Operation, kann der Patientenanwalt den Schadensersatzanspruch auf das Recht der unerlaubten Handlung (Deliktsrecht) stützten. In diesem Fall liegt eine Körperverletzung vor, weil der Patient wegen nicht ausreichendem Wissen über den Eingriff nicht ordnungsgemäß in die Operation einwilligen konnte. Die wichtigste Anspruchsgrundlage für Schadensersatzansprüche, die der Patientenanwalt geltend machen kann, ist aber der Behandlungsvertrag zwischen Patient und Arzt. Der Behandlungsvertrag regelt und begründet umfangreiche Pflichten des Arztes gegenüber seinem Patienten. Seit Einführung des Patientenrechtegesetzes (PRG) 2013 ist er als eigenständige Vertragsart im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt.

Das Patientenrechtegesetz

Das Patientenrechtegesetz hat die Arbeit des Patientenanwalts wesentlich vereinfacht, denn es hat alle Pflichten des Arztes in einer Gesetzesgrundlage gebündelt. Vorher waren diese über viele Gesetze verteilt oder als reines Richterrecht von der Rechtsprechung entwickelt. Mit dem Patientenrechtegesetz genügt dem Patientenanwalt nun häufig schon ein Blick in den neu eingefügten Abschnitt des BGB zum Behandlungsvertrag um die Rechtslage schnell einordnen zu können.

Ärztefehler - der Patientenanwalt hilft!

Der Patientenanwalt kennt sich also z. B. mit den Fallstricken im Arzthaftungsrecht aus und hilft geschädigten Patienten zu ihrem Recht zu kommen. Einen passenden Patientenanwalt zur Durchsetzung Ihrer Schadensersatzansprüche finden sie mit dem Anwalt-Suchservice!
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Rechtstipps zum Thema Patientenanwalt

2015-01-15, Autor Hans-Berndt Ziegler (688 mal gelesen)
Rubrik: Medizinrecht

Der durch Behandlungsfehler geschädigte Patient muss beraten werden. Auch diese Beratung kann kostenlos erfolgen. Nach der letzten Statistik des ADAC für 2014 ergibt sich, dass in Deutschland etwa nur noch 3300 Verkehrstote zu verzeichnen sind. Anders ...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (29 Bewertungen)
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