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Das Seehandelsrecht umfasst die Regelungen im Handelsgesetzbuch (HGB), die den Handel auf See normieren. Dabei sind die seehandelsrechtlichen Vorschriften Spezialgesetze, die allgemeine Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und HGB ergänzen oder verdrängen.

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Seehandelsrecht - mit Anwalt immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel

Inhalt und Grundlagen des Seehandelsrechts

Erst vor kurzer Zeit (bis zum 25. April 2013) galt in der Bundesrepublik noch ein altes Seehandelsrecht, das seinen Ursprung in der Segelschifffahrt hatte. Um den Anforderungen einer moderneren Schifffahrt, beispielsweise für Containerschiffe, gerecht zu werden, wurden die Vorschriften im Handelsgesetzbuch (HGB) angepasst. So wurden zum Beispiel elektronische Konnossemente (auch: Seeladescheine) und elektronische Seefrachtbriefe mit papiergebundenen Seeladescheinen und Seefrachtbriefen gleichgestellt. Rechtliche Probleme können sich im Seehandelsrecht beispielsweise mit der unerlaubten Verladung von Frachtgut auf Deck eines Schiffes ergeben. Diese kann in der Folge zu einer verschuldensunabhängigen Haftung führen. Die Beurteilung der Frage, wann die Voraussetzungen einer solchen Verladung erfüllt sind und wann eine Verladung rechtlich zulässig ist, erfordert einige Fachkenntnisse im Seehandelsrecht. Ebenso schwer fällt oft auch die Unterscheidung zwischen Schiffsmietvertrag und dem Zeitchartervertrag.

Neben den grundlegenden rechtlichen Kenntnissen erfordert das Seehandelsrecht umfangreiches Wissen im Bereich der allgemeinen Schifffahrt. Außerdem umfasst das Seehandelsrecht oft Sachverhalte, die einen grenzüberschreitenden Bezug haben und bei denen es unter Umständen auch Vorschriften aus dem Zollrecht zu berücksichtigen gilt. Weil im Seehandel zudem ein Großteil aller Waren und Güter weltweit transportiert und verfrachtet wird, kommt dem Seehandelsrecht größere wirtschaftliche Bedeutung zu als man zunächst annehmen könnte.

Besonderheit im Seehandelsrecht: Das Konnossement

Das Konnossement oder auch der Seeladeschein dient unter anderem als Quittung und bestätigt, dass der Verfrachter die Ladung zur Beförderung übernommen hat. Der Seeladeschein repräsentiert im Seehandelsrecht aber auch die verschifften Güter, das heißt er kann anstelle der Güter verkauft oder gekauft werden. Aufgrund der Ersatzfunktion sind in den meisten Seeladescheinen zahlreiche Information wie beispielsweise Name des Kapitäns, Ladehafen, Löschhafen etc. enthalten. Eine gesetzliche Regelung, welche Angaben im Konnossement enthalten sein müssen, gibt es jedoch nicht, was den Umgang mit Seeladescheinen rechtlich nicht immer ganz einfach gestaltet.

Besonderer Tipp

Die Anforderungen an Seeladescheine und ihre optimale Gestaltung sind rechtlich nicht ganz einfach zu überblicken - auch im Hinblick auf elektronische Seeladescheine. Auch die Frage wann im Seehandelsrecht welche (internationalen) Rechtsvorschriften berücksichtigt werden müssen, ist nicht immer ganz einfach zu beantworten.

Bevor Sie durch Verstöße gegen Vorschriften des Seehandelsrechts verstoßen wirtschaftliche und rechtliche Risiken eingehen - kontaktieren Sie einen erfahrenen Rechtsanwalt für Seehandelsrecht und finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice.
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Rechtstipps zum Thema Seehandelsrecht

2012-04-09, Autor Frank Müller (1434 mal gelesen)
Rubrik: Internationales Recht

Entwicklung des spanischen Handelsrechts vom Mittelalter bis zum ersten Handelsgesetzbuch, dem „Codigo de comercio“. Die gesetzlichen handelsrechtlichen Bestimmungen in Spanien, die handelsrechtlichen Verträge und Allgemeine Geschäftsbedingungen ...

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