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Internationales Recht - Kurzinfo:

Das internationale Recht umfasst die Gesamtheit der Normen und Verträge, die das Verhältnis der einzelnen Staaten untereinander und zueinander regeln. Außerdem ist das internationale Recht ein Synonym für das Völkerrecht. Dabei ist das Völkerrecht eine überstaatliche Rechtsordnung, mittels derer die Beziehungen von Völkerrechtssubjekten (in den meisten Fällen Staaten) geregelt werden. Das internationale Recht beschreibt aber auch die Abtretung von Hoheitsgewalt an internationale Organisationen (z.B. NATO, EU etc.). Durch die Abtretung entsteht sog. supranationales Recht. Ebenfalls dem internationalen Recht zugeordnet werden kann das internationale Privatrecht (Kollisionsrecht), das normiert, welches nationale Recht auf einen bestimmten Sachverhalt angewendet wird. So wird z.B. geregelt welches Recht bei Verträgen oder Erbfällen mit internationalem Bezug gilt (internationales Privatrecht).

Das Völkerrecht

Das Völkerrecht wird insbesondere normiert durch die Charta der Vereinten Nationen. Bedeutsamster Punkt der Charta ist das allgemeine Gewaltverbot. Es stellt einen Teil des völkerrechtlichen Gewohnheitsrechts dar und ist fernab der Mitgliedschaft in der UNO für alle Staaten verbindlich. Dadurch ist es einem jeden Staat verboten, einen Angriffskrieg zu führen.

Durch die Charta der Vereinten Nationen wurden Institutionen wie beispielsweise der Internationale Gerichtshof oder die UN-Menschenrechtskommission geschaffen. Weitere rechtliche Grundlagen des Völkerrechts finden sich in den völkerrechtlichen Verträgen, die Staaten miteinander schließen.


zuletzt aktualisiert am 06.07.2016