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Das Baugewerberecht (Bauwirtschaftsrecht) beinhaltet die rechtlichen Grundlagen für Unternehmen, die im Bereich der Planung und des Baus von Bauwerken tätig sind. Zu den sog. Bauunternehmen im Baugewerberecht zählen nicht Baustoffunternehmen, Bauträger, Baubehörden sowie Bauforschungsinstitute.

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Baugewerberecht - gehen Sie kein Risiko ein

Die gesetzlichen Grundlagen

Das Baugewerberecht ist Bestandteil des Wirtschaftsverwaltungsrechts und zählt damit zum öffentlichen Recht. In den gesetzlichen Regelungen des Baugewerberechtes sind Anforderungen an die Betreiber eines Bauunternehmens festgelegt und deren Pflichten benannt. Außerdem beinhaltet das Baugewerberecht die Voraussetzungen, die ein Gewerbetreibender erfüllen muss, um ein Baugewerbe zu betreiben. Sie finden sich unter anderem in der Gewerbeordnung (GewO), der Baubetriebe-Verordnung (BaubetrV) oder in der Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Baugewerbe (BauArbbV). Die Kenntnis und die Einhaltung dieser Vorschriften ist für den Betrieb eines Unternehmens aus dem Bereich "Baugewerbe" essentiell, da die Nichteinhaltung der Vorschriften für den Inhaber des Gewerbes weitreichende Konsequenzen haben kann.

Fallstricke im Baugewerbe

Im Baugewerbe geht es häufig um große Summen bei der Beauftragung. Fehler in der Einschätzung der rechtlichen Grundlagen und Verpflichtungen, können ein Bauunternehmen teuer zu stehen kommen. Für das Baugewerbe gelten viele spezielle Gesetze und besondere Bestimmungen, deren Einhaltung stets zu gewährleisten sind. Zum Beispiel ist im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt, dass Leiharbeit im Baugewerbe grundsätzlich verboten ist. Nur unter bestimmten Ausnahmeregelungen ist es erlaubt, dass sich Bauunternehmen untereinander aushelfen. Die Firmen, die sich gegenseitig mit Arbeitskräften aushelfen wollen, müssen drei Jahre im sog. Bauhauptgewerbe tätig sein und den Sozialkassen des Baugewerbes angehören. Unter Umständen kann das Verbot der Leiharbeit im Baugewerbe beispielsweise auch Firmen betreffen, die nicht allein dem Bauhauptgewerbe zuzurechnen sind. Die Einordnung in Bauhauptgewerbe oder nicht, ist dabei nicht immer ganz einfach, aber gerade deshalb von großer Bedeutung. Neben Fragen der Arbeitnehmerüberlassung und der Gewerbeordnung zählen aber auch Fragen zur sogenannten Schlechtwetterzeit und zum Anspruch auf Saisonkurzarbeitergeld durchaus zum Baugewerberecht.

Besonderer Tipp

Spezialgesetzliche Regelungen, verwirrende Ausnahmeregelungen und häufig hohe Haftungssummen - das Baugewerberecht gehört nicht zu den übersichtlichsten Rechtsbereichen. Verstöße gegen einschlägige gesetzliche Regelungen bergen zudem hohe finanzielle Risiken. Wer in diesem Bereich auf der sicheren Seite sein will, sollte den Rat eines qualifizierten Rechtsanwaltes für Baugewerberecht in Anspruch nehmen. Anwälte mit diesem Tätigkeitsschwerpunkt finden Sie beim Anwalt-Suchservice.
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