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Der Denkmalschutz soll dafür sorgen, dass Denkmäler erhalten bleiben. Davon umfasst ist die Verhinderung von Verfälschungen, Beschädigungen, Beeinträchtigungen oder Zerstörung. Normalerweise gibt es für den Bürger wenig Berührungspunkte mit dem Denkmalschutz.

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Qualifizierter Rat im Denkmalschutzrecht zeigt Möglichkeiten auf

Rechtliche Grundlagen und Probleme im Denkmalschutz

Der Schutz der Denkmäler ist Ländersache. Die rechtlichen Grundlagen finden sich deshalb in sechzehn Denkmalschutzgesetzen (DSchG) der einzelnen Bundesländer. Die jeweiligen Gesetze haben oft eigene Begriffe bzw. Definitionen für die Worte Denkmal, Denkmalpflege oder Kulturdenkmal. Werden bestimmte Bauwerke als Denkmäler eingestuft, so werden sie in Denkmallisten aufgeführt. In Deutschland gibt es beispielsweise rund eine Millionen Gebäude, die als Denkmal eingestuft worden sind. Eigentümer eines Gebäudes, das unter Denkmalschutz steht, müssen für den Erhalt sorgen, auch wenn damit finanzieller Mehraufwand verbunden ist. Konflikte mit Denkmalschutzbehörden sind vor allem dann möglich, wenn der Eigentümer das Denkmal wirtschaftlich nutzen möchte bzw. Erhaltungsmaßnahmen durchführen will, um die Unterhaltskosten zu senken. Kenntnisse eines Rechtsanwaltes für Denkmalschutzrecht helfen hier unmittelbar einzuschätzen, welche Maßnahmen wann und unter welchen Voraussetzungen mit dem Denkmalschutz vereinbar sind. Das hilft Eigentümern eines Denkmals schnell zu klären, welche Maßnahmen aussichtlos, welche aussichtsreich wären und im Zweifel Planungen auch rechtzeitig zu verwerfen.

Steuerliche Vorteile durch Denkmalschutz

Allerdings hat der Status "unter Denkmalschutz" nicht nur Nachteile für den Eigentümer eines Denkmals. Denn um den Erhalt von Denkmälern trotz der bestehenden Konfliktfelder zu fördern und Eigentümern einen Anreiz zu schaffen, für den Erhalt der Denkmäler einzustehen, hat der Staat einige Steuervorteile und Zuschüsse eingeführt. So können beispielsweise Investitionen in vermietete Baudenkmäler steuerlich abgesetzt werden und bei selbstgenutzten Baudenkmälern können Investitionen als Sonderausgabenabzug geltend gemacht werden.

Streitigkeiten mit der Denkmalschutzbehörde

Für denkmalrechtliche Genehmigungen sind die Denkmalschutzbehörden der einzelnen Länder zuständig. Dabei unterscheidet sich bereits der Aufbau der Behörden von Bundesland zu Bundesland. Den richtigen Ansprechpartner in Denkmalfragen zu ermitteln, ist aus diesem Grund für juristische Laien oft nicht leicht. Und auch die Einholung von denkmalschutzrechtlichen Genehmigungen stellt sich in der Praxis oft als schwierig heraus, wenn der Antragsteller nicht über ausreichende Kenntnisse im Denkmalschutzrecht verfügt. Die Probleme für juristische Laien werden besonders akut, wenn eine Denkmalschutzbehörde eine Entscheidung getroffen hat, die nicht in Ihrem Sinne ist.

Besonderer Tipp

Denkmalschutz auf einem Gebäude ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits sind mit dem Denkmalschutz viele Pflichten und Einschränkungen in der Nutzbarkeit und Gestaltung des Gebäudes verbunden. Andererseits sind die steuerlichen Vergünstigungen für Investitionen in ein Denkmal nicht ganz unerheblich. Aufgrund der Höhe der finanziellen Vor- und Nachteile, die mit dem Erwerb eines denkmalgeschützten Gebäudes verbunden sind, sollte man vor dem Erwerb eines Denkmals alle rechtlichen Vor- und Nachteile des Denkmalschutzes mit einem im Denkmalschutzrecht qualifizierten Rechtsanwaltes abklären. Finden Sie über den Anwalt-Suchservice den richtigen Rechtsanwalt, der Ihnen in Fragen des Denkmalschutzes mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

Weiterführende Informationen zu Denkmalschutzrecht

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In seiner letzten Sitzung hat der Bundesrat der Energieeinsparverordnung nach Maßgabe von Änderungen zugestimmt und eine begleitende Entschließung gefasst. Damit kann auch für bestehende Gebäude der Energiepass eingeführt werden, durch den Mieter und...

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