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Ähnlich dem Medienrecht umfasst auch das IT-Recht unterschiedlichste Regelungen aus zahlreichen Rechtsbereichen. Immer größere Bedeutung erlangt das Telekommunikationsrecht (TK-Recht). Daneben gibt es die klassischen Rechtsfragen zum Thema Computer und Software und den großen Bereich des Datenschutz und des Datenschutzrechts. Rechtsanwälte, die sich auf den Bereich des IT-rechts spezialisieren, können unter bestimmten Voraussetzungen den Titel Fachanwalt für IT-Recht führen.

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Ähnlich dem Medienrecht umfasst auch das IT-Recht unterschiedlichste Regelungen aus zahlreichen Rechtsbereichen. Immer größere Bedeutung erlangt das Telekommunikationsrecht (TK-Recht). Daneben gibt es die klassischen Rechtsfragen zum Thema Computer und Software und den großen Bereich des Datenschutz und des Datenschutzrechts. Rechtsanwälte, die sich auf den Bereich des IT-rechts spezialisieren, können unter bestimmten Voraussetzungen den Titel Fachanwalt für IT-Recht führen.

Informationstechnologie

Die Abkürzung „IT“ bedeutet Informationstechnologie. Genau genommen heißt das Rechtsgebiet deshalb Informationstechnologierecht. Meist sind technologische Abläufe die Grundlage der Rechtsfragen des IT-Rechts. Voraussetzung einer qualifizierten IT-Rechtsberatung muss neben dem juristischen Wissen also auch ein gutes technisches Verständnis des Rechtsanwalts sein. Nicht ausschließlich Immaterialgüterecht (z.B. Softwarekauf) ist Teil des IT-Rechts, sondern auch Fragen hinsichtlich der Hardware, beispielsweise Fragen zum Kauf oder Verkauf von Hardware (beispielsweise Computeranlagen etc.).

Bedeutung des Internets

Die wichtigsten Themen des IT-Rechts sind Rechtsfragen der Technologien von Computern, Software, Multimedia und Datenschutz. Daher kommen auch ältere Bezeichnungen wie beispielsweise EDV-Recht oder Computerrecht. Die Begriffe erfassen die heutigen Rechtsfragen und Probleme aber nur unvollständig. Inzwischen sind verschiedene Rechtsbereiche hinzugekommen, die die ursprünglichen Rechtsprobleme weit übersteigen. Auch weil das Internet und Rechtsprobleme diesbezüglich immer wichtiger werden. Nicht häufig verwendet, unterfallen dem Bereich Multimediarecht trotzdem die wesentlichen Bereiche des IT-Rechts.

Bereiche des IT-Rechts

Ein großer Teil des IT-Rechts ist das IT-Lizenzrecht oder IT-Vertragsrecht. Es betrifft hauptsächlich die Lizenzierung von Software und hat eine wichtige, wirtschaftliche Bedeutung. Stark verbunden mit dem Bereich oder Teil des Bereiches ist außerdem das Softwareschutzrecht. Ebenfalls wichtiger Teil des IT-Rechts ist das Telekommunikationsrecht. Es gilt vor allem für Netzbetreiber, die das Telekommunikationsgesetz (TKG) beachten müssen und für Anbieter von Telemedien (meist Websites), die das Telemediengesetz (TMG) beachten müssen. Wichtig ist, dass viele Vorschriften des TMG betreffend Websites, Blogs etc. auch für Privatpersonen gelten. Sie müssen genau wie gewerbsmäßige Telemedienanbieter ein Impressum und eine Datenschutzerklärung bereithalten. Das Datenschutzrecht wird in Zeiten des Internets immer wichtiger. Maßgebliches Gesetz zum Umgang mit personenbezogenen Daten ist vor allem das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Im Telemediengesetz enthalten ist die Pflicht zum Vorhalten einer Datenschutzerklärung.

Probleme rund um das Internet

Durch die wachsende Bedeutung des Internets wurde das IT-Recht deutlich erweitert. Umfasst vom IT-Recht und seinen Rechtsfragen sind inzwischen Probleme des Onlinekaufs bzw. des Online-Handels (heute: Vorschriften im BGB; früher: Fernabsatzgesetz) und Fragen rund um den DSL-Vertrag. Das sogenannte „Internetrecht“ als Teil des IT-Rechts umfasst vor allem Probleme beim Betrieb einer Website. Dabei gibt es Überschneidungen mit dem Medienrecht, vor allem mit dem Telemedienrecht: Ein Rechtsanwalt für IT-Recht kann trotzdem beraten bei Fragen zum Impressum oder zur Datenschutzerklärung, auch wenn das Telemediengesetz (TMG) eigentlich Teil des Medienrechts ist. Ebenfalls umfasst von der anwaltlichen Beratung zum IT-Recht sind Fragen zum Domainrecht, auch wenn das grundsätzlich zum Bereich des gewerblichen Rechtschutz oder dem Wettbewerbsrecht (z.B. Missbrauch durch Domaingrabbing etc.) zählt.

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Rechtsanwälte die Sie IT-Recht vertreten, werden Ihnen helfen, ihre Rechte durchzusetzen. Aktuell finden Sie bei uns 117 Anwälte und Kanzleien für IT-Recht, die Sie ausführlich und kompetent beraten.

Weiterführende Informationen zu IT-Recht

Datenschutzerklärung
Jeder sogenannte Dienstanbieter muss laut dem Telemediengesetz (TMG) eine Datenschutzerklärung bereithalten. Der „Dienstanbieter“ entspricht dem umgangssprachlichen Begriff des „Websitebetreiber“. mehr ...

Domainrecht
Das Domainrecht ist grundsätzlich kein eigenes Rechtsgebiet. Es kann dem IT-Recht zugeordnet werden oder aber dem gewerblichen Rechtsschutz unterfallen. Beratung durch Rechtsanwälte des Urheber- und Medienrechts beinhaltet ebenfalls häufig Rechtsfragen, die dem Domainrecht zuzuordnen sind. mehr ...

IT-Vertragsrecht
Das IT-Vertragsrecht ist Bestandteil des IT-Rechts und beinhaltet unter anderem die Erstellung, Auslegung und Anwendung von Verträgen im IT-Bereich. Hauptsächlich befasst sich das IT-Vertragsrecht mit dem rechtlichen Schutz und der Regelung der Nutzung von Hardware und Software. Auch Teil des IT-Vertragsrechts sind Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie. Es gelten grundsätzlich keine speziellen Vorschriften, sondern das IT-Vertragsrecht greift auf die allgemeinen Regeln des (Vertrags-) Rechts zurück. mehr ...

Internetrecht
Das Internetrecht wird auch als Onlinerecht bezeichnet und kann zum Medienrecht im weiteren Sinne gezählt werden. Das Internetrecht ist nicht einheitlich in einem Gesetz geregelt - seine Vorschriften sind über etliche Vorschriften verteilt, befassen sich jedoch alle mit Fragen des Internets. mehr ...

Multimediarecht
Das Multimediarecht ist eine Querschnittsmaterie, die zahlreiche Berührungspunkte mit vielen Rechtsgebieten und Rechtsbereichen hat. Das Multimediarecht befasst sich aber vor allem mit Sachverhalten, die einen Bezug zur Informationstechnologie aufweisen und wird deshalb auch IT-Recht genannt. mehr ...

Softwareschutzrecht
Das Softwareschutzrecht ist kein eigenständiges Rechtsgebiet. Der Schutz von einzelnen Softwareprodukten erfolgt durch eine Vielzahl rechtlicher Regelungen; eine Software sicher schützen zu lassen, ist oft schwieriger als gedacht. mehr ...

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Rechtstipps zum Thema IT-Recht

Autor: RA, FA IT-Recht, FA Urheber- und Medienrecht Dr. Christian Wolff, Brock Müller Ziegenbein, Kiel
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 08/2016
Rubrik: IT-Recht

Für das Verfassen von Artikeln für ein Onlinemagazin können Pauschalvergütungen vereinbart werden, solange diese den Anforderungen an die angemessene Vergütung i.S.v. § 32 Abs. 1 UrhG entsprechen.

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 07/2016
Rubrik: IT-Recht

Die Ausübung des Widerrufsrechts im Fernabsatzhandel ist nicht an das Vorliegen bestimmter Gründe gebunden. Es ist dem freien Willen des Verbrauchers überlassen, warum er von diesem Recht Gebrauch macht. Die Grenze der Rechtsausübung liegt in einem rechtsmissbräuchlichen Verhalten, das jedoch nicht gegeben ist, wenn der Verbraucher Druck auf den Unternehmer ausübt, um Rechte aus einer ausgelobten Tiefreisgarantie geltend zu machen.

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 08/2016
Rubrik: IT-Recht

Die Einbindung der Widerrufsbelehrung in die AGB eines Onlineshops reicht nicht aus, um den Verbraucher ausreichend zu informieren, wenn der diesbezügliche Link lediglich mit „AGB” bezeichnet ist und sich kein gesonderter Hinweis auf das Widerrufsrecht findet.

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 07/2016
Rubrik: IT-Recht

Ein normal entwickeltes zwölfjähriges Kind besitzt die notwenige Einsichtsfähigkeit zu erkennen, dass in der Nutzung von Internettauschbörsen ein rechtswidriges Verhalten liegt. Dies gilt insb. dann, wenn es von seinen Eltern über die Gefahren einer solchen Tauschbörsennutzung belehrt worden ist.

2016-09-20, Autor Joachim Cäsar-Preller (108 mal gelesen)
Rubrik: IT-Recht

Ein kleiner Schritt für den Europäischen Gerichtshof, ein großer Schritt für die Gemeinde der Internet-User speziell in Deutschland: Der EuGH hat der so genannten Mitstörerhaftung für gewerbliche Hotspot-Anbieter eine Abfuhr erteilt. ...

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