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Grundlage für das Tierschutzrecht ist in erster Linie das Tierschutzgesetz. Es beschreibt den verantwortungsvollen Umgang von Menschen mit Tieren. Die Übertragbarkeit dieses Gesetzes auf den konkreten Fall ist oft schwierig und erfordert höchstes Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Beauftragen Sie deshalb immer einen Anwalt mit Spezialisierung auf das Tierschutzrecht.

Tierschutzrecht: für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren

Tierschutzrecht ist grundsätzlich im Tierschutzgesetz geregelt. Ein zentraler Begriff ist hier der "vernünftige Grund", der vor allem bei der Schlachtung und bei Tierversuchen herangezogen wird. Übersetzt bedeutet dieser: Wiegen die Gründe für das Töten eines Tieres mehr als es unversehrt zu lassen, darf getötet werden. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Wer weiß, dass männliche Küken aufgrund mangelnder Verarbeitungsmöglichkeiten nach der Geburt lebendig klein gehäckselt werden, dem wird klar, wie weit dieser vernünftige Grund wohl in der Praxis gefasst wird.

In weiteren Bestandteilen des Gesetzes wird der Umgang mit Tieren geregelt. Die Älteren werden sich an die Diskussion um das Schwanz-Kopieren bei Hundebabys erinnern. Doch es sind auch alltägliche Dinge dort geregelt, wie etwa die Mindestanforderungen bei Transport, Haltung oder Versorgung von Tieren.

Tierschutzrecht: Große Emotionalität benötigt einen kühlen Kopf

Tierschutzrecht ist ein höchst emotionales und höchst umstrittenes Thema. Dem einen wird Tierquälerei vorgeworfen, dem anderen ein übertriebenes Gleichstellen von Tieren mit Menschen. Viele Auseinandersetzungen werden in aller Härte, mit allen Mitteln und unerbittlich geführt. Wer eine Frage oder ein Problem im Tierschutzrecht hat, sollte sich als erstes an einen entsprechend erfahrenen Anwalt wenden. Er hat einen nüchternen Blick auf die Sachlage; einen Blickwinkel also, den Sie in dieser Situation am meisten benötigen; egal ob Sie mit Tieren Geld verdienen oder sich für den Schutz von Tieren einsetzen.

Themenbereiche im Tierschutzrecht

Im Einzelnen beschäftigen sich Anwälte im Bereich Tierschutzrecht hauptsächlich mit folgenden Fragen:
  • Werden Tiere eines bestimmten Unternehmens / Vereins im konkreten Fall artgerecht im Sinne des Gesetzes gehalten oder nicht?
  • Werden Tiere im vorliegenden Fall artgerecht und in Übereinstimmung mit den Regelungen aus dem Tierschutzgesetz getötet?
  • Welche Strafen oder Bußgelder sind bei Zuwiderhandlungen rechtens bzw. was ist üblich?
  • Was hat mit Tieren aus tierschutzwidrigen Einrichtungen zu geschehen?

Personengruppen im Tierschutzrecht

Wer eine Frage oder ein Problem im Tierschutzrecht hat, gehört in aller Regel folgenden Personengruppen an:
  • Landwirte, die Milch- oder Schlachttiere aufziehen, halten und ggf. auch selbst schlachten
  • Züchter von Tieren für den Freizeitbereich oder für das verarbeitende Gewerbe
  • Verarbeitungsbetriebe von Tieren / Schlachtbetriebe, ggf. auch Hersteller von Produkten mit und aus tierischen Bestandteilen
  • Unternehmen, die Tierversuche durchführen
  • Personen, die Tiere zu Geldzwecken halten, etwa ein Privatzoo, ein Zirkus oder sonstige Unterhaltungsbetriebe
  • Berufsgruppen rund um die Behandlung von Tieren, etwa Tierärzte, Tierheilpraktiker, Tierpfleger, Züchter
  • Tierschutzaktivisten
  • Förster
  • Besitzer oder Pächter (Jäger) von landwirtschaftlichen Flächen
  • öffentliche Behörden, vor allem öffentliche Zoos und Tierparks

Veganer verstärken tierschutzrechtliche Fragen

Vegan leben; das heißt leben, ohne tierische Produkte zu essen und möglichst insgesamt keine tierischen Produkte oder Produktteile zu kaufen (also für Kleidung, Schuhe, etc). Mit diesem Trend der letzten Jahre werden vor allem in den sozialen Kanälen verstärkt Fragen und Probleme im Tierschutzbereich diskutiert. Das heißt immer mehr Vegetarier und Veganer schauen der tierverarbeitenden Industrie auf die Finger. Das wird sich künftig im Bereich von Tierhaltung, Tötung und der Kennzeichnungspflicht auf Produkten weiter verschärfen, sind sich Experten sicher. In Zukunft werden wir demzufolge auch als Gesellschaft ziemlich sicher viele tierschutzrechtliche Fragen neu diskutieren und bewerten (müssen); sehr wahrscheinlich werden aus diesem Diskurs neue Gesetze und Regelungen entstehen.

Abschließender Tipp

Tierschutz und Tierschutzrecht sind also brisante Themen, die künftig wohl noch an Bedeutung zunehmen werden. Für Sie als Ratsuchender ist es wichtig, dass Sie von Anfang an wissen, wie sich die Rechtslage im Moment konkret darstellt und nicht, wie sie eventuell wünschenswert wäre. Das gilt für Aktivisten wie verarbeitende Industrie gleichermaßen. Holen Sie sich dazu sachlichen, fundierten Rechtsrat.

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