Hochschulrecht Anwalt | Rechtsanwälte finden

Suchen Sie hier mit

einer PLZ, z.B.: 10117, 1224,..
oder
einem Ort, z.B.: Berlin, Hamburg...

Das Hochschulrecht zählt zum öffentlichen Recht, genauer gesagt zum besonderen Verwaltungsrecht. Zum Hochschulrecht zählen Rechtsfragen zum Thema Studienbeginn, Studienplatz, zum Studium selbst und dem Studienabschluss, aber auch Fragen des Hochschulwesens.

Rechtsanwälte für Hochschulrecht in Ballungsräumen

Alle Kanzleistandorte (alphabetisch)

A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V W Z

Recht rund um Studium und den Studienplatz: Das Hochschulrecht

Hochschulrecht auf Bundesebene und Länderebene

Das Hochschulrecht war auf Bundesebene in einem Rahmengesetz Hochschulrahmengesetz (HRG) geregelt, das - obwohl es seit der Föderalismusreform 2006 keine Wirkung mehr entfaltet - nach wie vor nicht formell außer Kraft gesetzt wurde. Unmittelbare Anwendung findet für die Hochschulen und die Träger der Hochschulen das jeweilige Landeshochschulrecht. Aus diesem Grund gilt in allen Bundesländern ein anderes Landeshochschulgesetz (LHG), das landeseinheitlich rechtliche Vorgaben macht.

Inhalt des Hochschulrechts

Das Hochschulrecht befasst sich mit Regelungen der Hochschulverfassung, also mit Rechtsfragen, wie Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen, Technische Hochschulen Theaterhochschulen und Musikhochschulen (Kunsthochschulen) etc.) strukturiert sind und wie die Meinungsbildung innerhalb der Hochschulen abzulaufen hat. Damit gibt das Hochschulrecht vor, welche Gremien und Organe eine Hochschule haben muss (Hochschulsenat, Verwaltungsrat, Hochschulrat) und wie beispielsweise die Beschlussfassung erfolgt. Die Hochschulen selbst sind allerdings relativ autonom, denn Sie können Ihre Angelegenheiten durch eigene Satzungen (Satzungsrecht, Satzungsautonomie) etc. regeln.

Das Bayerische Hochschulgesetz (BayHSchG) beinhaltet beispielsweise Regelungen zur Finanzierung der Hochschulen und zu Kooperationen, Regelungen zum Aufbau und der Organisation der Hochschulen (Senat, Hochschulrat, Fakultäten, Dekane, Fakultätsrat, Fakultätsvorstand etc.), aber auch zu den Bereichen "Studierende" und "Prüfungen". Hier finden sich beispielsweise Regelungen zur Immatrikulation, aber auch Vorgaben für die Beurlaubung oder Exmatrikulation von Studierenden.

Die Prüfungsordnungen, nach denen Hauptprüfungen und Zwischenprüfungen an den Hochschulen abgehalten werden, werden von den Universitäten als Satzung erlassen. Sie beinhalten die Prüfungsanforderungen und die Prüfungsinhalte für die jeweiligen Fachbereiche. Die wesentlichen Vorschriften für eine Prüfungsanfechtung finden sich somit nicht im jeweiligen Landesrecht sondern in einer Satzung der jeweiligen Hochschule.

Besonderer Tipp

Auch Fragen rund um die Zulassung zu einem bestimmten Studium an einer bestimmten Universität zählen zum Hochschulrecht. Ob eine sogenannte Studienplatzklage sinnvoll ist und Aussicht auf Erfolg hat, sollten Sie rechtzeitig von einem Rechtsanwalt für Hochschulrecht in dem jeweiligen Bundesland prüfen lassen. Das gleiche gilt für eine Prüfungsanfechtung. Denn nach jedem negativen Bescheid einer Universität oder Fachhochschule (auch des Prüfungsamtes) sind im Zweifel kurze Fristen einzuhalten, damit man überhaupt noch gegen einen Bescheid vorgehen kann. Kontaktieren Sie deshalb im Zweifel kurzfristig einen Rechtsanwalt für Hochschulrecht, der Ihnen qualifizierten Rat erteilen und notfalls auch gerichtlich aus dem Hochschulrecht für Sie vorgehen kann.

Weiterführende Informationen zu Hochschulrecht

Studienplatzklage
Nach dem Abitur will man meist studieren. Aber nicht immer geht das z. B. so einfach ohne Wartesemester. In manchen Fällen ist gar ein Studium in einem bestimmten Fach oder in einer bestimmten Stadt gar nicht möglich, weil die Abiturnote nicht ausreicht. Dann kann eine Studienplatzklage Abhilfe schaffen. (vom 2015-10-28)  mehr ...

case3

Kartenansicht der Teilnehmer

Rechtstipps zum Thema Hochschulrecht

2010-03-04, Autor Marcus Richter (2693 mal gelesen)
Rubrik: Verwaltungsrecht

Subventionsrecht: Rückforderung – Richtiger Adressat Ein Rückforderungsbescheid muss sich nach ganz herrschender Meinung in der Rechtsprechung (vgl. statt aller, BVerwG, Beschluss vom 29.09.1987, Az. 7 B 161/87) und der Rechtsliteratur ...

sternsternsternsternstern  4,2/5 (16 Bewertungen)
2013-12-02, Autor Florian Hupperts (627 mal gelesen)
Rubrik: Verwaltungsrecht

Dienstordnungsangestellte haben eine Zwitterstellung inne Nicht immer verläuft die Trennlinie zwischen Beamtentum und einer Anstellung privatrechtlicher Natur so scharf, wie es der erste Blick vermuten ließe. Ein gutes Beispiel hierfür sind die so ...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (9 Bewertungen)
2009-05-29, Autor Marcus Richter (2302 mal gelesen)
Rubrik: Verwaltungsrecht

Zeitgewinn durch Musterungswiderspruch und Klage Wehrpflichtrecht: Musterung, Genehmigung, Widerspruch, Zeitgewinn, Bundeswehr, Ausmusterung, Verweigerung, Zurückstellung, Nichtheranziehung, Freistellstellung Sehr geehrte Damen und Herren, wir ...

sternsternsternsternstern  4,1/5 (10 Bewertungen)
2009-05-29, Autor Marcus Richter (4336 mal gelesen)
Rubrik: Verwaltungsrecht

Gem. § 56 Abs. 4 Nr. 1 SG muss ein früherer Soldat auf Zeit, dessen militärische Ausbildung mit einem Studium oder Fachausbildung verbunden war und der auf seinen Antrag entlassen worden ist oder als auf einen Antrag entlassen gilt, die entstandenen ...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (12 Bewertungen)
2015-02-06, Autor Hans-Berndt Ziegler (552 mal gelesen)
Rubrik: Versicherungsrecht

Zwischen Versicherungen und Versicherungsnehmern besteht häufig ein Dissens darüber, wie weitreichend der Schutz in dem Versicherungsvertrag tatsächlich ausgestaltet ist– oft kommt es daher bei der Regulierung zu Streitigkeiten, da die Versicherer ...

sternsternsternsternstern  4,0/5 (23 Bewertungen)
weitere Rechtstipps in der Rubrik Verwaltungsrecht weitere Rechtstipps weitere Rechtstipps in der Rubrik Verwaltungsrecht