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Das Unternehmensnachfolgerecht enthält gesetzliche Vorschriften rund um die Übergabe von Vermögen im unternehmerischen Bereich zu Lebzeiten. Es dient insbesondere dem Erhalt von unternehmerischen Vermögenswerten und schützt vor der Zerschlagung von Unternehmen im Falle des Todes eines Unternehmers.

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Nachfolge im Unternehmen: Das Unternehmensnachfolgerecht

Der Betriebsübergang im Unternehmensnachfolgerecht

Im Unternehmensnachfolgerecht gibt es verschiedene Möglichkeiten, unternehmerische Vermögenswerte und Sachwerte auf Nachfolger zu übertragen. Dies geschieht in der Regel, um Unternehmen im Falle des Todes eines Unternehmens vor Zersplitterung zu schützen. Möglichkeiten eine Unternehmensnachfolge zu gestalten sind beispielsweise die Übernahme, der Unternehmensverkauf, die Ausgründung oder das Outsourcing. Gesetzlich stellen alle diese Formen eine Betriebsübernahme dar. Nach dem Unternehmensnachfolgerecht liegt ein Betriebsübergang vor, wenn infolge eines Übergangs des Betriebes oder Betriebsteils durch Rechtsgeschäft die Person des Betriebsinhabers wechselt, ein neuer Rechtsträger die wirtschaftliche Einheit unter Wahrung ihrer Identität fortführt. Die Betriebsübernahme ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt, das damit die rechtliche Grundlage für das Unternehmensnachfolgerecht darstellt. Im Rahmen der Unternehmensnachfolge sind immer auch steuerrechtliche Aspekte und gesellschaftsrechtliche Aspekte zu berücksichtigen, so dass entsprechende Gesetzeswerke des Steuerrechts auch Rechtsquellen des Unternehmensnachfolgerechts sein können.

Vorbereitung und Durchführung der Unternehmensnachfolge

Ist ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, möchte der Gründer es auch über seinen Tod hinaus erhalten. Die Regelung der Unternehmensnachfolge muss daher besonders sorgfältig durchgeführt werden, damit das Unternehmen nach dem Übergang nicht zerschlagen wird und trotzdem ausreichend Mittel zur Altersvorsorge des ehemaligen Unternehmers zur Verfügung stehen. Doch auch der Unternehmensnachfolger muss einige Dinge im Unternehmensnachfolgerecht beachten: Er haftet z. B. für alle im Zeitpunkt des Betriebsübergangs bestehenden Verbindlichkeiten des Vorgängers aus Arbeitsverhältnissen. Denn der neue Betriebsinhaber tritt in alle Rechte und Pflichten ein, die im Zeitpunkt des Betriebsübergangs bestehen. Damit ist ein Betriebsübergang automatisch auch ein Arbeitgeberwechsel. Die betroffenen Arbeitnehmer können einem Betriebsübergang schriftlich widersprechen, grundsätzlich besteht dann das bisherige Arbeitsverhältnis dem vorherigen Betriebsinhaber gegenüber weiter. Unter Umständen kann dieser in einer solchen Konstellation aber auch betriebsbedingte Kündigungen aussprechen.

Der besondere Tipp

Bei einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge müssen viele Aspekte berücksichtigt werden. Sie kann nur gelingen, wenn alle rechtlichen Aspekte des Unternehmensnachfolgerechts richtig gewertet und berücksichtigt werden: Gesellschaftsverträge sollten schon vor einer Unternehmensnachfolge Regelungen enthalten, die vorgeben, was passiert, wenn beispielsweise ein Mitgesellschafter stirbt. Eine Abstimmung mit eventuell vorhandenen Testamenten kann ebenfalls ratsam sein. Sie wollen ihr Unternehmen auch nach ihrem Tod in sicheren Händen wissen? Sie planen einen Teil des Betriebs auszulagern? Nehmen Sie jetzt Kontakt zu einem Rechtsanwalt für Unternehmensnachfolgerecht auf und finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice.
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