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Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen. Denn jeder kann durch eine Erkrankung oder einen Unfall arbeitsunfähig werden. Gesetzliche Versicherungen bieten hier oft keinen ausreichenden Schutz. Bei Auseinandersetzungen mit einer Versicherungsgesellschaft in diesem Bereich hilft Ihnen ein auf das Versicherungsrecht spezialisierter Rechtsanwalt.

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Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird privat abgeschlossen und zahlt Ihnen eine monatliche Rente, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, zu arbeiten.

Warum brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb zu empfehlen, weil gesetzliche Versicherungen das Risiko der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit nicht besonders gut abdecken. So ist es für Schüler, Studenten, Auszubildende, Hausfrauen/-männer und Selbstständige kaum möglich, Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu erhalten - diese stehen nur Arbeitnehmern offen. Aber auch Arbeitnehmer müssen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen, um Erwerbsminderungsrente beantragen zu können. Ein hoher Anteil der Arbeitnehmer wird heute vorzeitig berufsunfähig. Am meisten gefährdet sind Handwerksberufe.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente

Eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente können Sie als Arbeitnehmer in der Regel beziehen, wenn Sie mindestens fünf Jahre Rentenbeiträge bezahlt haben. Zusätzlich ist Voraussetzung, dass Sie in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre lang Pflichtbeiträge geleistet haben. Eine selbstständige Tätigkeit, ein Auslandsaufenthalt oder eine familienbedingte Pause können diese Fristen unterbrechen - dann gibt es kein Geld. Die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente beträgt etwa 32 Prozent Ihres letzten Bruttoeinkommens. Diese Rente bekommen Sie nur, wenn Sie gar nicht mehr arbeiten können. Traut man Ihnen noch zu, drei bis sechs Stunden am Tag zu arbeiten, gibt es nur die Hälfte.

Wann zahlt die private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)?

Die private BU zahlt, wenn Sie infolge einer Krankheit oder eines Unfalls längere Zeit nicht mehr arbeiten können. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bezieht sich darauf, dass Sie Ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können - es geht also nicht um eine allgemeine Erwerbsunfähigkeit. Auch gegen eine solche kann man sich privat versichern.

Tipps zum Vertragsabschluss

Sie können eine BU einzeln oder als Zusatzbaustein zu anderen Versicherungen abschließen. Diese Versicherung sollten Sie so früh wie möglich abschließen - und in gesundem Zustand. Kombinationen können billiger sein als Einzelverträge; es sollte jedoch darauf geachtet werden, keine sinnlosen Versicherungen abzuschließen. So raten Verbraucherschützer davon ab, die BU mit einer kapitalbildenden Versicherung zu kombinieren - wird diese aus Geldmangel gekündigt, ist auch die BU beendet. Sie muss dann mit einer neuen Gesundheitsprüfung und höheren Beiträgen wieder neu abgeschlossen werden.

Steuern

Den sogenannten Ertragsanteil der Berufsunfähigkeitsrente müssen Sie versteuern. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt hängt unter anderem von Ihrem Alter bei Rentenbeginn ab. Faustregel: Je früher Sie berufsunfähig werden, desto höher ist der steuerpflichtige Anteil.

Sind Sie Schüler, Azubi, Student oder Hausfrau/-mann? Dann müssen Sie bei den Anbietern genauer hinschauen. Denn manche Versicherung gewährt Ihnen nur einen Schutz gegen Erwerbsunfähigkeit, also eine komplette Arbeitsunfähigkeit. Es gibt jedoch auch Anbieter, bei denen Sie sich gegen eine auf Ihren (angestrebten) Beruf bezogene Berufsunfähigkeit absichern können.
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