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Die Lebensversicherung gibt es in zwei Varianten: Als Risikolebensversicherung und als Kapitallebensversicherung. Erstere bezweckt die Versorgung Ihrer Angehörigen, letztere stellt eine Investition dar. Bei Streitigkeiten mit Ihrer Versicherungsgesellschaft hilft Ihnen ein auf das Versicherungsrecht spezialisierter Rechtsanwalt.

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Lebensversicherung: Entweder Risiko oder Kapital?

Was ist eine Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung soll die Angehörigen absichern, wenn der "Versorger" der Familie, also der Hauptverdiener, stirbt. Sie wird jedoch häufig auch zur Absicherung von Darlehen und Krediten genutzt. Da nur der Todesfall abgesichert ist, sind die Versicherungsbeiträge oft nicht allzu hoch. Empfohlen wird diese Versicherungsart besonders für junge Familien.

Was ist eine Kapitallebensversicherung?

Die Kapitallebensversicherung beinhaltet zwar auch einen Hinterbliebenenschutz, dient aber in erster Linie dem Vermögensaufbau. Sie läuft für einen vertraglich festgelegten Zeitraum. Stirbt der Versicherungsnehmer in dieser Zeit, bekommen seine Angehörigen die vereinbarte Todesfall-Leistung. Erlebt er das Vertragsende, erhält er seine angesparte Summe ausgezahlt.

Kritik an Kapitallebensversicherungen

Kapitallebensversicherungen stehen bei Verbraucherschützern in der Kritik, weil sie sich finanziell schlechter auszahlen als viele andere Möglichkeiten der Altersvorsorge. So sollen viele Verträge versteckte Kosten enthalten und der Rückkaufswert ist in der Regel recht mager. Auch die Verzinsung ist mäßig. Ein hoher Anteil derartiger Versicherungen wird nicht über die Gesamtlaufzeit von 25 bis 30 Jahren durchgehalten, sondern mit hohem Verlust vorzeitig gekündigt bzw. "zurückverkauft." Im Angebot sind derzeit viele fondsgebundene Kapitallebensversicherungen. Dies sind für den Verbraucher kaum durchschaubare Produkte auf Basis von Aktien, die von einer Fondsgesellschaft erworben und verwaltet werden.

Lebensversicherung als Sicherheit

Wie erwähnt können Lebensversicherungen als Sicherheit für Darlehen benutzt werden. Es gibt zum Beispiel das sogenannte Policendarlehen. Dabei nehmen Sie einen Verbraucherkredit auf und nutzen den Rückkaufswert Ihrer Lebensversicherung als Sicherheit. Vorteil ist, dass Sie meist einen günstigeren Zinssatz bekommen und die Hürden in Punkto Schufaauskunft und Bonitätsprüfung niedriger sind. Solche Darlehen werden von Versicherern selbst, aber auch von Banken vergeben. Die Zinssätze können stark variieren - hier lohnt sich ein Vergleich.

Second-Hand-Versicherung?

Auf dem sogenannten Zweitmarkt für Lebensversicherungen können Sie Ansprüche aus bestehenden Lebensversicherungsverträgen während der Vertragslaufzeit handeln. Je nach Vertrag ist es oft möglich, Ihren Anspruch aus dem Versicherungsvertrag an einen Investor abzutreten. Auch ein Eintritt des Investors in den Vertrag an Ihrer Stelle ist eine Möglichkeit. In Deutschland ist dies nur bei kapitalbildenden Lebensversicherungen möglich. Man verwendet hier oft den Begriff der "Gebrauchtverträge" oder Second-Hand-Policen.

Während eine Risikolebensversicherung eine gute Absicherung Ihrer Familie sein kann, ist eine Kapitallebensversicherung eher keine lohnende Variante für den Vermögensaufbau. Haben Sie einen Vertrag abgeschlossen, den Sie gar nicht wollten? Oder liegen Sie sonstwie im Streit mit einer Lebensversicherung? Dann holen Sie sich Rat bei einem auf das Versicherungsrecht spezialisierten Rechtsanwalt.
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