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Das Multimediarecht ist eine Querschnittsmaterie, die zahlreiche Berührungspunkte mit vielen Rechtsgebieten und Rechtsbereichen hat. Das Multimediarecht befasst sich aber vor allem mit Sachverhalten, die einen Bezug zur Informationstechnologie aufweisen und wird deshalb auch IT-Recht genannt.

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Multimediarecht - ein Rechtsgebiet mit vielen Gesichtern

Sachverhalte und rechtliche Grundlagen im Multimediarecht

Das Multimediarecht ist kein Rechtsgebiet, das abschließend und umfassend in einem Gesetz normiert ist. Grundlagen finden sich in vielen Gesetzeswerken, wie beispielsweise im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), wenn es um Vertragsrecht im Multimediarecht geht.

Anhaltspunkte dafür, was inhaltlich alles zum Multimediarecht zählt, finden sich z. B. in der Fachanwaltsordnung (FAO), die vorgibt, in welchen Bereichen ein Rechtsanwalt praktische Kenntnisse nachweisen muss, wenn er den Titel "Fachanwalt für Informationstechnologierecht" führen möchte. Neben allgemeinen Bereichen wie dem Vertragsrecht und dem Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen(AGB) , zählen das Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs, die Grundzüge des Immaterialgüterrechts (IP-Recht), das Datenschutzrecht, das Recht der Kommunikationsnetze und -dienste, die öffentliche Vergabe von Leistungen der Informationstechnologien sowie IT-rechtliche Straftatbestände zum Multimediarecht.

Aus diesen einzelnen Bereichen lassen sich somit auch die Rechtsgrundlagen des Multimediarechts entnehmen: Sie finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), im Telekommunikationsgesetz (TKG) , im Telemediengesetz (TMG), im Urheberrecht (UrhG) oder auch im Strafrecht (StGB).

Beispiele aus dem Multimediarecht

Dem Multimediarecht werden zum Beispiel auch Kaufverträge, Mietverträge oder Leasingverträge bezüglich Software zugeordnet. Die Rechtsprechung geht inzwischen davon aus, dass es sich bei Software um Sachen im Sinne des BGB handelt. Ebenso zählt auch der große Bereich des elektronischen Geschäftsverkehrs (E-Commerce) - z. B. Internetkäufe und Internetauktionen, Internetplattformen etc. - zum Multimediarecht.

Besondere Tipp

Das Multimediarecht ist ein weites Feld, das auch wegen der andauernden technischen Neuerungen und Entwicklungen ständig neue rechtliche Fragestellungen aufwirft. Der Umgang mit dem Multimediarecht setzt deswegen nicht nur juristische Kenntnisse voraus, sondern auch ein umfangreiches technisches Verständnis.

Sollten Sie ein Problem aus dem Bereich des Multimediarechtes haben - wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, der über eine eindeutige Expertise in diesem Gebiet verfügt und die notwendigen technischen und rechtlichen Kenntnisse für Ihr konkretes Problem mitbringt.

Nehmen Sie jetzt Kontakt zu einem qualifizierten Rechtsanwalt für Multimediarecht auf und finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice.
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Rechtstipps zum Thema Multimediarecht

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 07/2016
Rubrik: IT-Recht

Ein normal entwickeltes zwölfjähriges Kind besitzt die notwenige Einsichtsfähigkeit zu erkennen, dass in der Nutzung von Internettauschbörsen ein rechtswidriges Verhalten liegt. Dies gilt insb. dann, wenn es von seinen Eltern über die Gefahren einer solchen Tauschbörsennutzung belehrt worden ist.

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 08/2016
Rubrik: IT-Recht

Die Einbindung der Widerrufsbelehrung in die AGB eines Onlineshops reicht nicht aus, um den Verbraucher ausreichend zu informieren, wenn der diesbezügliche Link lediglich mit „AGB” bezeichnet ist und sich kein gesonderter Hinweis auf das Widerrufsrecht findet.

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 07/2016
Rubrik: IT-Recht

Die Ausübung des Widerrufsrechts im Fernabsatzhandel ist nicht an das Vorliegen bestimmter Gründe gebunden. Es ist dem freien Willen des Verbrauchers überlassen, warum er von diesem Recht Gebrauch macht. Die Grenze der Rechtsausübung liegt in einem rechtsmissbräuchlichen Verhalten, das jedoch nicht gegeben ist, wenn der Verbraucher Druck auf den Unternehmer ausübt, um Rechte aus einer ausgelobten Tiefreisgarantie geltend zu machen.

Autor: RA, FA IT-Recht, FA Urheber- und Medienrecht Dr. Christian Wolff, Brock Müller Ziegenbein, Kiel
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 08/2016
Rubrik: IT-Recht

Für das Verfassen von Artikeln für ein Onlinemagazin können Pauschalvergütungen vereinbart werden, solange diese den Anforderungen an die angemessene Vergütung i.S.v. § 32 Abs. 1 UrhG entsprechen.

2016-09-20, Autor Joachim Cäsar-Preller (110 mal gelesen)
Rubrik: IT-Recht

Ein kleiner Schritt für den Europäischen Gerichtshof, ein großer Schritt für die Gemeinde der Internet-User speziell in Deutschland: Der EuGH hat der so genannten Mitstörerhaftung für gewerbliche Hotspot-Anbieter eine Abfuhr erteilt. ...

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