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Das Scheckrecht ist ein Rechtsbereich, der sich allein mit allen Rechtsfragen rund um den Scheck als Form des Wertpapiers befasst. Das Scheckrecht, das zum Wertpapierrecht zählt, ist vor allem im Scheckgesetz (ScheckG) niedergeschrieben.

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Scheckrecht und seine praktische Relevanz

Schreckrecht und seine gesetzlichen Grundlagen

Das Scheckrecht bezieht sich inhaltlich auf den Scheck und den Scheckverkehr. Rechtliche Grundlage ist das ScheckG, das seinen Ursprung Anfang des 20. Jahrhunderts hat. Die internationale Vereinheitlichung des Scheckrechts erfolgte ab den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts, erstmals durch die Genfer Scheckrechtskonvention von 1931, die in der Folge auch in Deutschland in geltendes nationales Recht umgesetzt wurde. Das Scheckgesetz in seiner heutigen Form befasst sich beispielsweise mit der Ausstellung von Schecks, der Form von Schecks, der Möglichkeit der Übertragung des Schecks auf eine andere Person durch ein sogenanntes Indossament, das auch als Blankoindossament existiert. Außerdem enthält das Scheckrecht im ScheckG Vorschriften zur Vorlage des Schecks und zur Zahlung auf einen Scheck sowie zu Fragen der Verjährung.

Formen des Schecks

Ein Scheck ist ein Wertpapier. Es verbrieft eine unbedingte Zahlungsanweisung eines Kunden einer Bank gegenüber seiner Bank. Diese Zahlungsanweisung bezieht sich darauf an einen Dritten (Remittent) eine bestimmte Summe Geld zu bezahlen, wenn diese Person den Scheck vorlegt. Schecks existieren in unterschiedlichen Formen, bei denen vor allem nach der Form der Zahlung der Geldsumme unterschieden wird: Beim Barscheck wird die Geldsumme bar ausbezahlt. Beim Verrechnungsscheck wird die Geldsumme nicht bar ausbezahlt sondern kommt dem Remittenten in Form einer Gutschrift zu. Außerdem wird unterschieden nach dem Namensscheck, dem Inhaberscheck und dem Orderscheck. Der Scheck wird bzw. wurde vor allem als Mittel des Zahlungsverkehrs genutzt. Mit den zunehmenden Möglichkeiten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs via Internet und der Möglichkeit der weltweiten Nutzung von EC-Karten und Kreditkarten hat die Bedeutung des Schecks immer mehr abgenommen. Dennoch können Schecks zum Beispiel auch im Urkundenprozess als Beweismittel Bedeutung erlangen.

Besonderer Tipp

Rechtsfälle, in denen das Scheckrecht zur Anwendung kommt, sind heutzutage relativ selten geworden. Trotzdem kann es wichtig sein, wenn zum Beispiel ein "Scheck platzt" einen Rechtsanwalt hinzu zu ziehen, der über eine ausgewiesene Expertise im Scheckrecht verfügt.

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