Softwareschutzrecht Anwalt | Rechtsanwälte finden

Suchen Sie hier mit

einer PLZ, z.B.: 10117, 1224,..
oder
einem Ort, z.B.: Berlin, Hamburg...

Das Softwareschutzrecht ist kein eigenständiges Rechtsgebiet. Der Schutz von einzelnen Softwareprodukten erfolgt durch eine Vielzahl rechtlicher Regelungen; eine Software sicher schützen zu lassen, ist oft schwieriger als gedacht.

Rechtsanwälte für Softwareschutzrecht in Ballungsräumen

Alle Kanzleistandorte (alphabetisch)

A B C D E F G H I K L M N O P R S T W Z

Schutz vor Missbrauch: Softwareschutzrecht - mit Anwalt das eigene Produkt absichern

Instrumente im Softwareschutzrecht

Der rechtliche Schutz von Software ist vielgestaltig: Grundlage einer Software ist der Code, aus dem sie besteht. Der Code ist als geistiges Werk durch das Urheberrecht geschützt. Der Name einer Software kann als Marke eingetragen werden und ist anschließend über die markenrechtlichen Vorschriften ebenfalls geschützt. Geht es um die Kombination aus Software und Hardware und funktionieren beide Komponenten nur miteinander, besteht die Möglichkeit, das gesamte Produkt aus Software und Hardware zum Patent anzumelden. Es genießt dadurch patentrechtlichen Schutz.

Daneben kommen aber auch gesetzliche Grundlagen als "Softwareschutzrecht" in Betracht, beispielsweise aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), wenn es darum geht, Software zu überlassen, zu pflegen oder zu warten. Häufig finden dann vertragsrechtliche, mietrechtliche, pachtrechtliche oder leasingrechtliche Normen Anwendung, die dann im konkreten Fall ebenfalls zum Softwareschutzrecht gezählt werden können.

Fragestellungen im Softwareschutzrecht

Um die Instrumente des Softwareschutzrechts effizient nutzen zu können, muss zunächst geklärt werden, was mit der Software geplant ist und welche rechtlichen Grundlagen unter Umständen angewendet werden können oder sogar müssen.

Gerade im Bereich der Patentierbarkeit müssen schon im Vorfeld vielfältige rechtliche Fragestellungen gestellt und beantwortet werden. Etwas einfacher ist das Urheberrecht als Softwareschutzrecht, denn grundsätzlich gilt, wer eine Software programmiert, ist deren Urheber und kann über die Verwendung frei entscheiden. Wer seine Software zur Nutzung freigeben möchte, der benötigt eventuell einen dementsprechenden Lizenzvertrag oder möchte einen solchen überprüft wissen (Lizenzrecht! ). Im Lizenzvertrag können Umfang, Dauer und Art der Nutzung der Software geregelt werden. Auch dem Softwareschutzrecht zugeordnet wird in diesem Fall die Regelung über die zu entrichtende Vergütung für die Benutzung.

Der besondere Tipp

Das Softwareschutzrecht ist eine unübersichtliche Materie. Um umfassend im Softwareschutzrecht beraten zu können, sind umfangreiche rechtliche Kenntnisse in allen in Betracht kommenden Bereichen (Urheberrecht, Markenrecht, Titelschutzrecht, etc.) unabdingbar. Vor allem bei der Gestaltung von Lizenzverträgen für die Softwarenutzung lauern einige juristische Fallstricke für den Vertragsgestalter. So müssen beispielsweise die Nutzungsarten der Softaware ganz genau definiert werden.

Darum gilt: Wenn Sie eine Software programmiert haben und diese ordentlich rechtlich schützen wollen, ziehen Sie einen Rechtsanwalt für Softwareschutzrecht zu Rate und finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice.

Weiterführende Informationen zu Softwareschutzrecht

case3

Kartenansicht der Teilnehmer

Rechtstipps zum Thema Softwareschutzrecht

Autor: RA, FA IT-Recht, FA Urheber- und Medienrecht Dr. Christian Wolff, Brock Müller Ziegenbein, Kiel
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 08/2016
Rubrik: IT-Recht

Für das Verfassen von Artikeln für ein Onlinemagazin können Pauschalvergütungen vereinbart werden, solange diese den Anforderungen an die angemessene Vergütung i.S.v. § 32 Abs. 1 UrhG entsprechen.

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 07/2016
Rubrik: IT-Recht

Die Ausübung des Widerrufsrechts im Fernabsatzhandel ist nicht an das Vorliegen bestimmter Gründe gebunden. Es ist dem freien Willen des Verbrauchers überlassen, warum er von diesem Recht Gebrauch macht. Die Grenze der Rechtsausübung liegt in einem rechtsmissbräuchlichen Verhalten, das jedoch nicht gegeben ist, wenn der Verbraucher Druck auf den Unternehmer ausübt, um Rechte aus einer ausgelobten Tiefreisgarantie geltend zu machen.

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 08/2016
Rubrik: IT-Recht

Die Einbindung der Widerrufsbelehrung in die AGB eines Onlineshops reicht nicht aus, um den Verbraucher ausreichend zu informieren, wenn der diesbezügliche Link lediglich mit „AGB” bezeichnet ist und sich kein gesonderter Hinweis auf das Widerrufsrecht findet.

Autor: RA Dr. Thomas Engels, LL.M., LEXEA Rechtsanwälte, Köln – www.lexea.de
Aus: IT-Rechtsberater, Heft 07/2016
Rubrik: IT-Recht

Ein normal entwickeltes zwölfjähriges Kind besitzt die notwenige Einsichtsfähigkeit zu erkennen, dass in der Nutzung von Internettauschbörsen ein rechtswidriges Verhalten liegt. Dies gilt insb. dann, wenn es von seinen Eltern über die Gefahren einer solchen Tauschbörsennutzung belehrt worden ist.

2016-09-20, Autor Joachim Cäsar-Preller (109 mal gelesen)
Rubrik: IT-Recht

Ein kleiner Schritt für den Europäischen Gerichtshof, ein großer Schritt für die Gemeinde der Internet-User speziell in Deutschland: Der EuGH hat der so genannten Mitstörerhaftung für gewerbliche Hotspot-Anbieter eine Abfuhr erteilt. ...

weitere Rechtstipps in der Rubrik IT-Recht weitere Rechtstipps weitere Rechtstipps in der Rubrik IT-Recht