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Ein Grundstückskauf ist für Käufer und Verkäufer meist kein alltägliches Rechtsgeschäft. Damit es im Nachhinein nicht zu bösen Überraschungen kommt, sollte man beim Grundstückskaufvertrag deswegen einiges beachten und bereits im Vorfeld über anwaltliche Unterstützung nachdenken.

Informationen zum Grundstückskaufvertrag

Rechtsnatur des Grundstückskaufvertrages

Der Grundstückskaufvertrag ist ein Kaufvertrag über eine unbewegliche Sache. Mit dem Grundstückskaufvertrag verpflichtet sich der Käufer an den Verkäufer einen Kaufpreis zu bezahlen, der Verkäufer verpflichtet sich, das Eigentum an einem Grundstück - bebaut oder unbebaut - auf den Käufer zu übertragen.

Was man vor dem Abschluss eines Grundstückskaufvertrages beachten sollte

Wenn man ein Grundstück kaufen will, sollte man vor allem als Käufer einiges beachten, bevor der Grundstückskaufvertrag geschlossen wird. Hierzu zählt z.B. die Prüfung, ob das Grundstück im Grundbuch mit Dienstbarkeiten oder anderen Rechten belastet ist (Hypothek etc.) oder ob vielleicht ein Vorkaufsrecht einer anderen Person besteht. Erwirbt man das Grundstück für ein bestimmtes Bauprojekt, ist es außerdem wichtig zu wissen, ob das geplante Vorhaben z.B. mit dem geltenden Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan vereinbar ist. Außerdem kann eine Baugrunduntersuchung helfen, etwaige Mängel (Altlasten etc.) vor dem Grundstückskaufvertrag zu erkennen.

Regelungen im Grundstückskaufvertrag

Bei der Gestaltung des Grundstückskaufvertrages sollte man einiges bedenken: Neben dem Kaufpreis und der exakten Bezeichnung des Grundstücks mit Katasternummer und Immobiliennummer enthält ein Grundstückskaufvertrag meist eine Vielzahl weiterer Regelungen. So kann im Grundstückskaufvertrag z. B. vereinbart werden, wer Maklerkosten bzw. Notarkosten trägt. Fehlt für ein Bauvorhaben noch die notwendige Baugenehmigung, kann im Grundstückskaufvertrag außerdem ein Rücktrittsrecht für den Fall vereinbart werden, dass die Genehmigung nicht erteilt wird.

Notarielle Beurkundung und Verbraucherschutz

Für den Grundstückskaufvertrag existiert eine gesetzlich vorgeschriebene Form: die notarielle Beurkundung. Ein Grundstückkaufvertrag ohne Mitwirkung eines Notars ist unwirksam. Die Form der notariellen Beurkundung gilt nicht nur für den Grundstückskaufvertrag, sondern auch für die Auflassung. Bei Verbraucherverträgen - also einem Vertrag zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher - muss der Vertragstext dem Verbraucher außerdem zwei Wochen vor dem Notartermin zur Verfügung stehen. Das soll sicherstellen, dass der Verbraucher ausreichend Zeit hat, den Grundstückskaufvertrag zu prüfen.

Lassen Sie sich beim Grundstückskaufvertrag beraten

Wie bei jedem anderen Vertrag gibt es auch für den Grundstückskaufvertrag viele Muster zum Download im Internet. Die Unterstützung eines Rechtsanwaltes, der sicherstellt, dass der Grundstückskaufvertrag im individuellen Fall aber keine Überraschungen birgt, ist in jedem Falle sinnvoll. Einen passenden Rechtsanwalt für Immobilienrecht finden Sie schnell und unkompliziert mit dem Anwalt-Suchservice.

zuletzt aktualisiert am 14.08.2015