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Ausdrücke wie "Idiot", "Depp", "Blödmann", "Holzkopf", "Schnarchnase", "Trottel", "Intelligenzbolzen" oder "Arschloch" gehören zur Alltagssprache und rutschen im Ärger schnell einmal heraus. Der Grat zwischen harmloser Verärgerung und strafbarer Beleidigung ist oft sehr schmal.

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Infos zur Beleidigung

Straftatbestand der Beleidigung

Der Straftatbestand der Beleidigung soll den grundrechtlichen Schutz der persönlichen Ehre gewährleisten. Die Beleidigung ist deshalb ein Ehrdelikt, das jede nach außen gerichtete Kundgabe der Nichtachtung oder Nichtbeachtung eines anderen unter Strafe stellt. Die Beleidigung bezieht sich auf die Missachtung oder Verletzung der persönlichen Ehre. Die Beleidigung ist von der Verleumdung und der üblen Nachrede abzugrenzen. Die Verleumdung bezieht sich auf falsche Tatsachenbehauptungen, die üble Nachrede auf jede herabwürdigende Tatsachenbehauptung, die nicht nachweisbar ist.

Formen der Beleidigung

Es gibt viele Formen der Beleidigung: Prinzipiell kann jede Äußerung eine Beleidigung sein, die geeignet ist, die Ehre eines Menschen zu verletzen. Das Strafrecht fasst den Begriff "Äußerung" dabei weit, so dass eine Beleidigung nicht nur verbal erfolgen kann, sondern auch schriftlich, bildlich oder durch schlüssiges Verhalten ("Stinkefinger").

Strafrechtliche Verfolgung der Beleidigung

Die Beleidigung ist ein Antragsdelikt. Neben der Anzeige muss ein Betroffener also auch Strafantrag stellen, damit die Beleidigung strafrechtlich verfolgt wird. Als Strafe für die Beleidigung sieht die Strafprozessordnung (StPO) Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder Geldstrafe vor. In Kombination mit einer Tätlichkeit (Schubsen, Schläge etc.) kann die Beleidigung sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren bestraft werden.

Zivilrechtliche Folgen der Beleidigung

Die Beleidigung kann außerdem zivilrechtliche Folgen nach sich ziehen. Zum Beispiel kann die Beleidigung ein Kündigungsgrund für Dauerschuldverhältnisse sein (Arbeitsvertrag, Mietverhältnis etc.). Bei schwerwiegenden Persönlichkeitsverletzungen enthält das Zivilrecht zudem einen Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn man Opfer einer schwerwiegenden Beleidigung wurde.

Straffreies Fluchen oder strafbare Beleidigung?

Die Beantwortung der Frage, wann Fluchen strafbare Beleidigung ist, hängt stark vom Einzelfall ab. Während man einen Polizisten zwar durchaus als "Bulle" bezeichnen darf, ist hingegen die Bezeichnung als "Clown" eine Beleidigung. Während man den Chef weder als "Idiot" noch als "faulen Sack" bezeichnen sollte, darf man einen Falschparker auf einem Behindertenparkplatz durchaus "Parkplatzschwein" nennen. Ein Rechtsanwalt, der sich sowohl mit der strafrechtlichen Einordnung als auch den zivilrechtlichen Konsequenzen einer Beleidigung auskennt, beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen zu diesem Thema. Finden Sie leicht mit dem Anwalt-Suchservice!

Weiterführende Informationen zu Beleidigung

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Anwalt Computerstrafrecht
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Beamte übernehmen die Ausführung der staatlichen Aufgaben. Doch auch sie sind nicht frei von Fehlern in ihrem Tun. Unter welchen Voraussetzungen "Fehler" von Beamten ein Dienstvergehen darstellen und wie ein solches zu sanktionieren ist, ist Gegenstand des Disziplinarrechts. mehr ...

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Rein rechtlich hat eine Anzeige keinerlei Bedeutung. Praktisch kommt der Anzeige aber eine ganz erhebliche Bedeutung zu: Denn viele Straftaten werden erst durch eine Anzeige bekannt und können durch die Anzeige oftmals überhaupt erst verfolgt werden. mehr ...

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Anwalt Führerschein Probezeit
Nach bestandener Führerscheinprüfung erhält der Prüfling seinen Führerschein, sprich die Erlaubnis ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Verkehr zu führen. Allerdings unterliegt die Erteilung des Führerscheins einer grundsätzlich zweijährigen Probezeit, in der die Fahrerlaubnis unter erleichterten Bedingungen wieder entzogen werden kann. mehr ...

Anwalt Kündigung Arbeitsvertrag
Im Arbeitsrecht ist der Begriff Entlassung ein Synonym für die Kündigung. Der Arbeitsvertrag als Dienstvertrag stellt ein Dauerschuldverhältnis dar, das ordentlich und außerordentlich gekündigt werden kann. Kündigungen im Arbeitsrecht müssen immer schriftlich erfolgen. mehr ...

Anwalt Urheberrechtsverletzung
Abmahnungen, z.B. wegen illegalem Filesharing aber auch wegen einer unberechtigten Nutzung von einem Foto, sind immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Rechtlich gesehen steckt hinter einer Abmahnung eine Urheberrechtsverletzung und meist die Forderung nach Schadensersatz wegen eben dieser Urheberrechtsverletzung. mehr ...

Anwalt Strafbefehl
Mit einem Strafbefehl werden leichtere Straftaten geahndet. Er wird vom Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen, ohne dass es eine mündliche Gerichtsverhandlung gibt. Zur Verhandlung vor Gericht kommt es nur dann, wenn der Angeklagte Einspruch gegen den Strafbefehl erhebt. Oft wird bei massenhaft auftretenden Delikten ein Strafbefehl erlassen - z.B. bei Trunkenheit im Verkehr, Ladendiebstahl oder Schwarzfahren. mehr ...

Anwalt Steuerbetrug
Steuerbetrug verursacht beim Staat erhebliche finanzielle Schäden, sodass dieser hart bestraft wird. So wurden beispielsweise 2013 für Steuerbetrug mehr als 2000 Jahre Freiheitsstrafe und Geldstrafen von mehr als 44 Millionen Euro verhängt. mehr ...

Anwalt Strafvollstreckung
Strafen müssen nicht nur verhängt, sondern auch durchgesetzt werden. An eine strafrechtliche Verurteilung schließt sich deshalb meist die Strafvollstreckung an. Aber was zählt alles zur Strafvollstreckung und wer ist zuständig für die Strafvollstreckung? mehr ...

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Ein Teilbereich des Strafrechts ist das Wirtschaftsstrafrecht, zu dem kein eigenes, einheitliches Gesetz existiert. Ähnlich wie andere Teilbereiche des Strafrechts finden sich die Normen in verschiedensten Gesetzen wieder (Hauptstrafrecht des Strafgesetzbuches, Nebenstrafrecht). Insbesondere Sachverhalte der Wirtschaftskriminalität werden ebenso erfasst, wie der Bereich des Steuerstrafrechts (Steuerstraftaten). Das Gerichtsverfassungsgesetz legt fest, dass gewisse Straftatbestände des Wirtschaftsstrafrechts in die Zuständigkeit der Wirtschaftsstrafkammern an den Landgerichten fallen. mehr ...

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Das absichtliche, wiederholte Verfolgen und Belästigen einer anderen Person, wodurch deren freie Lebensgestaltung beeinträchtigt wird, bezeichnet man als Stalking. Seit 2007 ist Stalking ein eigener Straftatbestand. mehr ...

Anwalt Schwarzgeld
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Anwalt Straftat
Im Gegensatz zur Ordnungswidrigkeit ist die Straftat ein schweres Vergehen oder sogar ein Verbrechen. Aber wann spricht man von einer Straftat, wo ist sie geregelt und welche Konsequenzen drohen für eine Straftat? mehr ...

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Seit dem Steuerbetrug eines prominenten Fußballmanagers wird die strafbefreiende Selbstanzeige wieder viel diskutiert. Trotz aller Kritik hat der Gesetzgeber die strafbefreiende Selbstanzeige nicht abgeschafft, sondern lediglich die Grenzen enger gezogen. mehr ...

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Rechtstipps zum Thema Beleidigung

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Sollten Sie einmal wütend werden, halten Sie bloß Ihren Mittelfinger im Zaum. Das Zeigen des so genannten Stinkefingers gilt vor deutschen Gerichten immer noch als schlimmste Beleidigung und kostet je nach Verdienst zwischen 600 und 4.000 Euro,...

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Kurzer Überblick zu der Strafbarkeit und den anwaltlichen Möglichkeiten im Falle einer Anzeige wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage Beleidigung auf sexueller Grundlage   Es ist zu einem Massendelikt geworden: Immer öfter wird von ...

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Gerade im Straßenverkehr wird schnell einmal „der Vogel gezeigt“ oder ein Schimpfwort aus dem Fenster gebrüllt. Auch nach einer durchzechten Nacht oder gegenüber den Nachbarn, die ständig die Ruhe stören, fallen schnell unbedachte Worte. Aber:...

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"Das Wort verwundet leichter, als es heilt", wusste schon Johann Wolfgang von Goethe zu berichten. Beleidigungen gibt es nicht erst seit der Staatsaffäre Böhmermann. Geldstrafen für beleidigende Äußerungen sind dabei nicht selten. Zuletzt musste sich...

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Mietminderung, Lärm, und Kinderwagen im Treppenhaus – im Mietverhältnis gibt es jede Menge möglicher Streitpunkte. Oft gehen die Emotionen mit den Beteiligten durch. Wer jedoch als Mieter seinen Ärger dem Vermieter gegenüber allzu deutlich ausdrückt,...

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Wer im Eifer des Gefechts einen uniformierten Polizisten mit unschicklichen Bezeichnungen tituliert, muss mit einer Verurteilung wegen Beleidigung rechnen. So geschehen in den folgenden Fällen: ...

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Die grobe Beleidigung des Arbeitgebers, eines Vorgesetzten oder eines Kollegen kann ein Kündigungsgrund sein. Auch die fristlose Kündigung kann dann gerechtfertigt sein. In diesem Zusammenhang geraten auch soziale Netzwerke mehr und mehr in den Fokus. ...

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