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Im Grundbuch werden die Eigentumsverhältnisse an Grundstücken sowie mögliche Belastungen vermerkt. Im Wohnungseigentumsrecht hat das Wohnungsgrundbuch besondere Bedeutung, weil es die komplizierten Eigentumsverhältnisse in einer Wohnanlage mit vielen Teileigentümern aufschlüsselt.

Grundbuch: was ist das?

Kaufen oder erben Sie ein Haus oder eine Wohnung, müssen Sie sich als neuen Eigentümer im Grundbuch eintragen lassen. Auch Belastungen des Grundstücks - etwa mit einer Grundschuld oder Hypothek, mit einem Wege- oder Wohnrecht, werden im Grundbuch vermerkt. Vor dem Kauf sollten Sie Einsicht in das Grundbuch nehmen - denn hier können Sie sehen, ob noch irgendwelche Belastungen auf dem Kaufobjekt bestehen. Das Grundbuch wird beim Grundbuchamt geführt; dies ist eine Abteilung des örtlichen Amtsgerichts.

Eigentumswohnungen

Eigentumswohnungen entstehen oft dadurch, dass ein Bauträger ein Wohnhaus baut und es in einzelne Wohnungen aufteilt, um diese einzeln zu verkaufen. Rechtlich bedeutet das, das der Eigentümer des Gesamtgrundstücks gegenüber dem Grundbuchamt eine sogenannte Teilungserklärung abgibt. In dieser erklärt er, dass er das Grundstück in Miteigentumsanteuile aufteilt, die mit dem Sondereigentum an bestimmten Wohnungen verbunden sind. Dieses Sondereigentum ist dann später die Wohnung, die Sie bewohnen. Sie werden als Eigentümer dieser Wohnung im Grundbuch eingetragen. Aus der Teilungserklärung geht auch hervor, welche Teile des Gebäudes Gemeinschaftseigentum sind - wie etwa Treppenhaus und Hausflur. Zur Veranschaulichung dient der Teilungsplan, der zur Teilungserklärung gehört.

Wohnungsgrundbuch

Für Eigentumswohnungen gibt es eine besondere Variante des Grundbuchs, das Wohnungsgrundbuch. Das Grundbuchblatt für das Gesamtgrundstück wird in dem Moment geschlossen, in dem die Teilung erfolgt. Von nun an kann nur noch in einem besonderen Wohnungs- bzw. Teileigentumsgrundbuch festgestellt werden, wem die jeweiligen Räume gehören und ob sie belastet sind. Rechtliche Grundlage ist die Verordnung über die Anlegung und Führung der Wohnungs- und Teileigentumsgrundbücher (Wohnungsgrundbuchverfügung, abgekürzt WGV).

Anwaltliche Beratung beim Kauf einer Eigentumswohnung

Beim Kauf einer Eigentumswohnung können viele rechtliche Fragen auftauchen, die Ihnen ein im Wohnungseigentumsrecht erfahrener Rechtsanwalt am Besten beantworten kann. So empfiehlt es sich, nicht nur das Wohungsgrundbuch vor dem Kauf zu prüfen, sondern auch die rechtlichen Grundregeln der Eigentümergemeinschaft - die Teilungserklärung und die Gemeinschaftsordnung. Aus zurückliegenden Beschlüssen der Eigentümerversammlung können sich für Sie als Neueigentümer Zahlungspflichten ergeben. Wichtig ist z.B. auch, ob Regelungen über bestimmte Vorgehensweisen bei Abstimmungen getroffen wurden. Tipp: Informieren Sie sich vor dem Wohnungskauf im Wohnungsgrundbuch über mögliche Belastungen der Wohnung - aber denken Sie auch daran, dass Beschlüsse und Gemeinschaftsregeln teure Folgen haben können!

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