Ihren Anwalt für Haftpflichtversicherungsrecht hier finden

Es gibt viele Arten von Haftpflichtversicherungen. Die bekanntesten Versicherungen aus diesem Bereich sind die Kfz-Haftpflichtversicherung und die Privathaftpflichtversicherung. Die rechtlichen Grundlagen der Haftpflichtversicherungen zählen zum sogenannten Haftpflichtversicherungsrecht.

Haftpflichtversicherungsrecht: Auch hier kann es auf den richtigen Rechtsanwalt ankommen

Gesetzliche Grundlagen und vertragliche Rahmenbedingungen

Wichtigstes Gesetzeswerk im Haftpflichtversicherungsrecht ist das Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Vertraglich werden die meisten Haftpflichtversicherungsverträge maßgeblich durch die Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHB) bestimmt. Abgesichert wird der Versicherungsnehmer gegen Schadenersatzansprüche, die durch die Verletzung einer Vertragspflicht, durch Verletzung einer Sorgfaltspflicht oder durch Erhöhung bestimmter Gefahren (sog. Gefährdungshaftung) entstehen können. Unter gewissen Umständen ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung gesetzlich Pflicht, so zum Beispiel beim Betrieb eines Kfz oder die Pflicht zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte. Im Bereich der privaten Risiken gehören die Privathaftpflichtversicherung, die Tierhalterhaftpflichtversicherung, die Haus- und Grundhaftpflichtversicherung oder die Bauherrenhaftpflichtversicherung zu den typischen Haftpflichtversicherungen. Dazu kommen Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherungen nicht nur für Rechtsanwälte, sondern auch für freiberuflich tätige Ärzte, für freie Architekten oder für freie Bauingenieure. Das Haftpflichtversicherungsrecht befasst sich mit dem Abschluss, der Auslegung und der Kündigung all dieser Versicherungsverträge.

Ein beliebter Streitpunkt: Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen

Die allgemeinen Versicherungsbedingungen für Haftpflichtversicherungen (AHB) beinhalten oft Regelungen, die den vertraglich vereinbarten Versicherungsschutz einschränken oder ausschließen. Das geschieht, weil Versicherungsunternehmen nicht jedes Verhalten unter den Versicherungsschutz stellen wollen oder weil sie für bestimmte Lebensbereiche speziellere Versicherungsprodukte anbieten. Typischerweise wird der Versicherungsschutz durch die Versicherungsbedingungen z.B. für vorsätzlich herbeigeführte Schäden ausgeschlossen, für Schadenersatzansprüche zwischen Familienmitgliedern (z.B. Laptop des Ehemannes zerstört) oder für Schäden an fremden Sachen, die im Besitz des Versicherungsnehmers sind (beispielsweise durch Miete, Leihe oder Pacht).

Gerade hinsichtlich der Ausschlussmöglichkeiten für die Leistungspflicht der Haftpflichtversicherung sollten die allgemeinen Versicherungsbedingungen vor Abschluss eines Haftversicherungsvertrags gegebenenfalls von einem Rechtsanwalt überprüft werden. Denn oft können Schadenersatzansprüche Summen erreichen, in denen es um die finanzielle Existenz des Versicherungsnehmers geht. Der Ausschluss des Versicherungsschutzes für bestimmte Fallkonstellationen kann dann verheerende Konsequenzen nach sich ziehen (z.B. weitere Gerichtskosten, Insolvenz, Zwangsversteigerung von Immobilien etc.).

Der besondere Tipp

Wie schnell geschieht ein Missgeschick, ein teures Gemälde oder Kleidungsstück ist ruiniert - noch schlimmer, wenn Personen zu Schaden kommen. Die Ansprüche, denen man sich dann ausgesetzt sieht, übersteigen oft die finanzielle Leistungskraft von Privatleuten. Gerade deshalb ist ein privater Haftpflichtversicherungsschutz fast unverzichtbar. Doch was nützt die Versicherung, wenn im Schadensfall die Leistung verweigert wird?

Sie haben Ärger mit einer Haftpflichtversicherung - beruflich oder privat? Suchen Sie jetzt einen qualifizierten Rechtsanwalt für Haftpflichtversicherungsrecht und finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice.