Anwalt Private Unfallversicherung

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Die private Unfallversicherung gewährt Ihnen Schutz, wenn Sie durch einen Unfall dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt werden. Versichert sind dabei die eigenen Schäden des Versicherungsnehmers, nicht die fremder Personen. Bei Vertragsstreitigkeiten oder strittigen Schadensfällen im Zusammenhang mit einer privaten Unfallversicherung hilft Ihnen ein auf das Versicherungsrecht spezialisierter Rechtsanwalt.

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Was ist eine private Unfallversicherung?

Eine private Unfallversicherung zahlt bei Verletzungen infolge von Unfällen. Gezahlt wird eine Einmalleistung oder auch eine Unfallrente. In der Regel gilt der Versicherungsschutz dabei weltweit. Versicherungsfall ist ein Unfall, also ein unfreiwilliges plötzliches Ereignis, bei dem der Versicherungsnehmer verletzt wird.

Unterschiede zur gesetzlichen Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur bei Unfällen auf der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg. Die private Unfallversicherung kümmert es nicht, wohin Sie warum und wann unterwegs sind.

Sinn der Versicherung und Versicherungsleistung

Die Unfallversicherung soll Sie gegen das Risiko absichern, infolge eines Unfalls dauerhaft in Ihrer Gesundheit beeinträchtigt zu werden. Es geht hier also nicht so sehr um die Behandlungskosten im Krankenhaus, sondern um die Kosten, die durch bleibende körperliche Schäden entstehen. Meist geht man von einer dauerhaften körperlichen Beeinträchtigung aus, wenn die Folgen des Unfalls voraussichtlich für mindestens drei Jahre bestehen bleiben werden. Die private Unfallversicherung sichert dann Ihren unfallbedingten Kapitalbedarf ab. Dieser kann zum Beispiel entstehen durch:
  • Lohnausfall bei Personen ohne Berufsunfähigkeitsversicherung,
  • Anpassung der Wohnung an Behinderung oder Beeinträchtigung,
  • Anpassung des privaten Autos,
  • Hilfsmittel oder Therapien, die nicht durch andere Versicherungen bezahlt werden,
  • Kosten einer Haushaltshilfe oder Kinderbetreuung.

Invaliditätssumme

Bei einer privaten Unfallversicherung wird in der Regel eine Invaliditätssumme vereinbart. Je nach verletzten Körperteil wird dann ein Anteil dieser Summe als sogenannte Gliedertaxe gezahlt. Können Sie also nach einem Unfall ein Bein dauerhaft nicht mehr benutzen, werden zum Beispiel 70 Prozent der Invaliditätssumme ausgezahlt, beim Verlust eines Daumens wird die Summe geringer sein und sich auf etwa 20 Prozent belaufen. Ein möglicher Streitpunkt können Vorerkrankungen sein, die zur Invalidität oder zu Nutzungseinschränkungen eines Körperteils mit beigetragen haben. Hier ist im Streitfall der Rat eines auf das Versicherungsrecht spezialisierten Rechtsanwalts einzuholen. Achten Sie schon beim Vertragsabschluss darauf, wie Ihre Versicherungsgesellschaft mit dem Thema "Vorschäden" umgeht. Oft wird bei der Auszahlungssumme ein Abzug vorgenommen, wenn die Invalidität zu mindestens 25 Prozent auf dem Vorschaden beruht. Es gibt jedoch auch Anbieter, die einen Abzug erst ab 40 Prozent vornehmen.

Höhe der Beiträge

Die Höhe Ihrer Versicherungsprämien richtet sich nach dem Risiko, genauer nach Ihrer beruflichen Tätigkeit. Üben Sie Ihren Beruf am Schreibtisch aus, landen Sie meist in Gefahrengruppe A (Berufe ohne körperliche Tätigkeit). Berufe mit körperlichen Tätigkeiten sind in der Regel der Gefahrengruppe B zugeordnet und teurer zu versichern. Sie sollten Ihren Versicherer über Änderungen in Ihrer beruflichen Tätigkeit immer auf dem Laufenden halten - sonst kann eine Zahlung im Ernstfall verweigert werden.

Die Verträge und Versicherungsbedingungen bei der privaten Unfallversicherung enthalten zunehmend erweiterte Leistungskataloge. Hier sollten Sie gründlich überlegen, welche Leistungen Sie tatsächlich brauchen. Wichtig ist zum Beispiel die Absicherung gegen Invalidität durch Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung, durch Bewusstseinsstörungen (z. B. durch Medikamente, Epilepsie, Alkohol) oder durch eine Infektion (z. B. durch Zecken oder Tetanus).

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sternsternsternsternstern  4,5/5 (2 Bewertungen)
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