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Jährlich werden in Deutschland Lebensversicherungen im Wert von über 14 Milliarden Euro gekündigt. Jeder Versicherungsnehmer fragt sich, bevor er die Lebensversicherung kündigt, aber: Wie hoch ist der sogenannte "Rückkaufswert"? Und: Was ist der Rückkaufswert genau? Gibt es den Rückkaufswert nur bei der Lebensversicherung? Und wie hoch muss der Rückkaufswert sein?

Wie hoch muss der Rückkaufswert einer Versicherung sein?

Was ist der Rückkaufswert?

Rückkaufswert ist die gesetzliche Bezeichnung für den Betrag, den ein Versicherungsnehmer von der Lebensversicherung verlangen kann, wenn er die Lebensversicherung vorzeitig beendet. Rechtlich begründet sich der Rückkaufswert dadurch, dass die Versicherung die Rechte aus der Lebensversicherung (Anspruch auf Zahlung einer Summe Geld) vom Versicherungsnehmer zurückkauft. Der Rückkaufswert ist also ein bestimmter Geldbetrag, den die Lebensversicherung an den Versicherungsnehmer zahlen muss. Der Versicherungsnehmer hat Anspruch auf den Rückkaufswert, wenn der Versicherungsvertrag vorzeitig beendet wurde (z. B. durch Kündigung, Rücktritt oder Anfechtung). Der Rückkaufswert bleibt dabei meist weit hinter den eingezahlten Prämien zurück, weil der Schlussüberschuss einen großen Teil des Policen-Werts ausmacht.

Gesetzlicher Mindest-Rückkaufswert

Wie hoch der Rückkaufswert der Lebensversicherung ist, wird nach anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Zum Schutz des Versicherungsnehmers schreibt das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) aber eine Mindesthöhe für den Rückkaufswert der Lebensversicherung vor (Mindest-Rückkaufswert). Der Mindest-Rückkaufswert ist besonders wichtig, wenn man die Lebensversicherung in den ersten Jahren kündigt. Nach dem Zillmerverfahren stellen Versicherungen die Kosten für den Abschluss des Versicherungsvertrages (Vertriebskosten, Abschlussprovision des Beraters, Zeitaufwand der Risikoprüfung etc.) nicht gesondert in Rechnung. Stattdessen werden die Kosten mit dem Zillmersatz in die Höhe der regelmäßig zu zahlenden Versicherungsprämie eingerechnet. Bei vorzeitiger Kündigung verrechnen die Banken diese Kosten mit dem Rückkaufswert. Im Ergebnis blieb deshalb gerade in den ersten Jahren kein Rückkaufswert oder nur ein sehr geringer Rückkaufswert übrig. Deshalb hat der Gesetzgeber im VVG eine Mindesthöhe für den Rückkaufswert normiert.

Wo gibt es den Rückkaufswert noch?

Der Rückkaufswert ist zwar bei der Lebensversicherung am bekanntesten, es gibt den Rückkaufswert aber generell bei jeder kapitalbildenden Versicherung. Deshalb existiert der Rückkaufswert auch bei der Risikolebensversicherung oder der Rentenversicherung.

Sie haben Fragen zum Rückkaufswert?

Sie wollen Ihre Lebensversicherung kündigen und haben Fragen zum Rückkaufswert oder den rechtlichen Folgen? Oder streiten Sie sich mit Ihrer Versicherung über den Rückkaufswert? Mit dem Anwalt-Suchservice finden Sie leicht einen Rechtsanwalt für Versicherungsrecht in Ihrer Nähe, der sich mit Lebensversicherung und ihrem Rückkaufswert auskennt.

zuletzt aktualisiert am 20.02.2017

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