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Arbeitsbedingungen sind im Arbeitsrecht die Konditionen, zu denen ein Arbeitsvertrag geschlossen wird. Der Begriff "Arbeitsbedingungen" wird allerdings vor allem auch verwendet, wenn die Umstände, unter denen Menschen etwa in der Textilindustrie arbeiten, im Fokus stehen.

Was zählt zu den Arbeitsbedingungen?

Was zählt zu den Arbeitsbedingungen im Arbeitsrecht?

Die wichtigsten Arbeitsbedingungen, die in einem Arbeitsvertrag festgelegt werden können, sind die Arbeitszeit und der Ort, an dem die Arbeit zu verrichten ist (Arbeitsort), die Probezeit oder auch die Kündigungsfrist von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um das Arbeitsverhältnis zu beenden. Außerdem sollte im Arbeitsvertrag als Arbeitsbedingung eine Beschreibung der zu leistenden Tätigkeit enthalten sein, damit klar ist, welche Tätigkeit vom Arbeitnehmer konkret ausgeführt werden soll (Tätigkeitsbeschreibung). Das ist wiederum die Basis für einen weiteren wichtigen Teil der Arbeitsbedingungen: Die Höhe und die Fälligkeit des Arbeitsentgelts für die zu leistende Arbeit. Auch die Frage nach der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit (Teilzeit, Vollzeit, Regelungen zu Überstunden und der jährliche Urlaubsanspruch zählen zu den Arbeitsbedingungen, die einem Arbeitsvertrag enthalten sein sollten.

Arbeitsbedingungen dienen dem Schutz der Arbeitnehmer

Die Arbeitsbedingungen in Deutschland sind geprägt vom Arbeitnehmerschutz. Denn die genaue Festlegung der Arbeitsbedingungen im Arbeitsvertrag und allgemeine gesetzliche Regelungen, z. B. zum Mindestlohn oder zum Arbeitsschutz, dienen vor allem dazu, Arbeitnehmer vor Ausbeutung ihrer Arbeitskraft zu schützen. Damit die Arbeitsbedingungen, die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbart sind, im Zweifel vor dem Arbeitsgericht nachweisbar sind, empfiehlt es sich, einen Arbeitsvertrag von Anfang an schriftlich abzuschließen und nicht auf einen mündlichen Vertrag zu vertrauen. Achtung aber: Einige Arbeitsbedingungen sind nur wirksam, wenn sie schriftlich festgehalten werden! Das gilt zum Beispiel für eine Befristung des Arbeitsvertrages. Wird die Befristung nicht schriftlich fixiert, ist der Vertrag unbefristet abgeschlossen.

Arbeitsbedingungen in der öffentlichen Wahrnehmung

Anders als in Deutschland stehen die Arbeitsbedingungen im Ausland – vor allem bzgl. der Textilindustrie in Asien – immer wieder in der Kritik. Das ist vor allem der Fall, wenn internationale Großkonzerne unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen Waren herstellen lassen. Solche physischen Voraussetzungen, unter denen gearbeitet werden muss, sind in Deutschland zwar fremd. Dennoch kommt es auch hierzulange immer wieder zu Streitigkeiten, was die Ausstattung und Lage des Arbeitsplatzs angeht. Muss man ein Großraumbüro dulden? Wie laut darf es am Arbeitsplatz sein? Oder welche vorübergehenden Einschränkungen sind erlaubt und wer haftet, wenn dadurch Fehler entstehen? Damit beschäftigt sich insbesondere die Personalabteilung bzw. das Human Resourcing im Unternehmen - für Arbeitnehmer kann es sinnvoll sein, im Einzelfall den Rat eines Anwalts hinzuzuziehen.

zuletzt aktualisiert am 23.03.2017

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