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Das Arbeitsrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Ausgangspunkt für ein Arbeitsverhältnis ist normalerweise der Arbeitsvertrag.

Häufige Fragen zum Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht befasst sich mit allen gesetzlichen Vorschriften rund um die unselbstständige, das bedeutet abhängige Beschäftigung, um Arbeitsverhältnis und Arbeitsvertrag. Man unterscheidet das Individualarbeitsrecht und das kollektive Arbeitsrecht. Im Individualarbeitsrecht geht es um das Vertragsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und die einschlägigen gesetzlichen Regelungen. Das kollektive Arbeitsrecht befasst sich mit den rechtlichen Beziehungen der Koalitionen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, also von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Dieser Rechtsbereich kann noch einmal in Tarifrecht und Betriebsverfassungsrecht aufgeteilt werden.

Was gehört zum Arbeitsrecht?

Wichtige Themen, bei denen es auch immer wieder juristischen Klärungsbedarf gibt, sind:
  • Bewerbung und Bewerbungsgespräch (z.B. unzulässige Fragen, Diskriminierung, Bewerberauswahl),
  • Inhalt und Gestaltung von Arbeitsverträgen,
  • Probezeit,
  • Zusammenarbeiten im Betrieb (Gleichbehandlung, Beförderungen, Mobbing),
  • Urlaub (Anspruch auf Urlaub, Urlaubsgeld, Umgang mit Resturlaub),
  • Ausbildung und Ausbildungsvertrag,
  • Vertragsverletzungen durch Arbeitnehmer (Zu-Spät-Kommen, Sachschaden, Arbeitsunfall, Diebstahl, Vertraulichkeitsverletzungen, Mobbing, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz),
  • Kündigung und Kündigungsschutz (betriebsbedingte Kündigung, Sozialauswahl, außerordentliche Kündigung),
  • Aufhebungsvertrag,
  • Arbeitszeugnis (Anspruch auf Zeugnis, besondere "Zeugnissprache").

Kündigungsschutz gegen unberechtigte Kündigungen: Wer darf im Arbeitsrecht kündigen?

Eine Vielzahl von Kündigungsschutzklagen beschäftigt sich mit der Wirksamkeit von Kündigungen. Die rechtliche Prüfung beginnt damit, ob die die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Oftmals überprüft wird bei betriebsbedingten Kündigungen die gesetzlich vorgeschriebene Sozialauswahl. Hier darf nicht einfach jemandem gekündigt werden, der sich mit seinem Vorgesetzten nicht versteht - gehen muss zunächst der, für den der Jobverlust vergleichsweise die geringste soziale Härte darstellt. Eine fristlose Kündigung erfolgt bei besonderen Verletzungen des Vertrags- bzw. Vertrauensverhältnisses - etwa bei Tätlichkeiten gegen Kollegen oder Diebstählen. Erscheint der Grund zu geringfügig, führt der Weg oft vor das Arbeitsgericht. Meist ist es für Arbeitgeber vorteilhafter, auch bei groben Fehltaten eine Abmahnung der Kündigung vorauszuschicken. Sie hat in der Regel vor Gericht bessere Erfolgsaussichten. Arbeitnehmer sollten immer von ihrem Recht, Kündigungsschutzklage einzulegen, Gebrauch machen; schon allein deshalb, um die Chancen auf eine Abfindung zu erhöhen.

Kündigung, Klage oder Aufhebungsvertrag - was ist sinnvoll?

Eine einverständliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses ermöglicht ein Aufhebungsvertrag. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass dieser von den Arbeitsämtern oft als ein Indiz für den selbstverschuldeten Verlust des Arbeitsplatzes angesehen wird - mit der Folge einer Sperrfrist für Leistungen für den Arbeitnehmer. Der Aufhebungsvertrag sollte also nur von (Ex-) Mitarbeitern verwendet werden, wenn sie möglichst eine neue Anstellung in der Tasche haben. Eine Abfindung kann den Übergang bis zum neuen Job oder als Einsatz für die Selbstständigkeit versüßen. Somit ist der Aufhebungsvertrag nur eingeschränkt zu empfehlen. Ob man nach einer Kündigung Chancen hat, einen Prozess vor dem Arbeitsgericht zu gewinnen, sollte mit einem Anwalt geklärt werden.

Kündigung mit oder ohne Abmahnung?

Auch wegen einer Abmahnung suchen Arbeitnehmer oft rechtlichen Rat. Diese wird vom Arbeitgeber meist ausgesprochen, um ein Fehlverhalten darzustellen und Besserung zu fordern. Eine erfolglose Abmahnung ist in vielen Fällen die Voraussetzung für eine Kündigung. Nicht in allen Fällen sind Abmahnungen jedoch gerechtfertigt - dann müssen sie aus der Personalakte wieder entfernt werden.

Betriebsverfassung - was ist das?

Dieses dem kollektiven Arbeitsrecht zuzurechnende Gebiet beschäftigt sich mit der Betriebsverfassung, also mit der Organisation des Betriebes und der Mitbestimmung der Arbeitnehmer. Wichtige Themen in diesem Bereich sind z.B.:
  • Betriebsrat - Aufgaben und Befugnisse,
  • Betriebsratswahl,
  • Beteiligung des Betriebsrats an personellen Einzelmaßnahmen,
  • Mitbestimmungs- und Informationsrechte des Arbeitnehmers.

Tarifvertrag, Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung - Was gilt wann?

Nicht nur der Arbeitvertrag und verschiedene Gesetze bestimmen das Arbeitsverhältnis, sondern auch Tarifverträge. Diese werden zwischen den Verbänden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossen und haben je nach den Vertragspartnern oft Einfluss auf eine ganze Branche. Sie können wichtige Details zur Entlohnung, zu Überstunden und Urlaubsgewährung enthalten.

Anwalt für Arbeitsrecht

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zuletzt aktualisiert am 12.04.2018

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