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Es ist die wichtigste Regelung für den Heilpraktikerberuf und enthält neben dem Schutz der Berufsbezeichnung auch Straftatbestände und Ordnungswidrigkeiten: Das Heilpraktikergesetz.

Informationen zum Heilpraktikergesetz

Was ist das Heilpraktikergesetz?

Das Heilpraktikergesetz (HeilprG) ist der offizielle Kurztitel für das "Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung". Als Bundesgesetz gilt das Heilpraktikergesetz in der gesamten Bundesrepublik und soll Gefahren für die Volksgesundheit verhindern. Hierzu enthält das Heilpraktikergesetz einige subjektive Zulassungsschranken und Vorschriften zur Ausübung von Heilberufen. Das Heilpraktikergesetz schreibt vor, dass man ohne staatliche Zulassung als Arzt nur im Bereich der Heilkunde tätig werden darf, wenn man hierzu eine Erlaubnis hat. Die Details für das Erlaubnisverfahren und die zu erfüllenden Voraussetzungen sind in der Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz (HeilprGDV) enthalten.

Sprache und Anwendungsbereich des Heilpraktikergesetzes

Das Heilpraktikergesetz stammt aus dem Jahr 1939. Es wurde mittlerweile mehrfach reformiert, einige Begriffe wurden aber dennoch nicht angepasst. Zum Beispiel spricht das Heilpraktikergesetz nach wie vor vom "Reichsminister des Inneren" oder der "Bestallung es Arztes". Seit das Zahnheilkundegesetz (ZHG) erlassen wurde ist die Behandlung der Zähne und des gesamten Mundraums "ärztliche Tätigkeit" und fällt nicht mehr unter das Heilpraktikergesetz. Physiotherapeuten fallen ebenfalls seit dem Erlass des Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) nur noch eingeschränkt unter das Heilpraktikergesetz.

Was regelt das Heilpraktikergesetz?

Das Heilpraktikergesetz enthält Vorschriften zu den Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um sich als Heilpraktiker bezeichnen und Tätigkeiten in diesem Bereich gewerbsmäßig ausüben zu dürfen. Hierbei definiert das Heilpraktikergesetz den Begriff "Ausübung der Heilkunde" legal als jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen. Das Heilpraktikergesetz schreibt aber nicht nur vor, dass man zum Führen der Berufsbezeichnung "Heilpraktiker" eine Erlaubnis benötigt, sondern verpflichtet gleichzeitig dazu, sich als Heilpraktiker zu bezeichnen, wenn man im Bereich der Heilkunde gewerbsmäßig tätig ist. Berufsbezeichnungen wie "Homöopath" oder "Naturheilkundler" dürfen deshalb nur als Spezialisierung verwendet werden.

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zuletzt aktualisiert am 14.08.2015

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