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Rund 50 Millionen Menschen leben in Deutschland zur Miete. Aber bezahlbarer Wohnraum wird zu einem immer größeren Problem - steigende Mietkosten machen gerade in den Großstädten Mietwohnungen fast unerschwinglich.

Mietkosten: Welche Kosten sind konkret zu hoch?

Welche Kosten sind Mietkosten?

Juristen bezeichnen Mietkosten als Mietzins oder Miete. Dabei handelt es sich um das Entgelt, das der Mieter für die Gebrauchsüberlassung einer Mietwohnung, von Geschäftsräumen beim Gewerbemietvertrag oder anderer Sachen (z. B. Auto) zu bezahlen hat.

Wie setzen sich Mietkosten zusammen?

Zu den Mietkosten zählt man alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Mietverhältnis für den Mieter anfallen. Zu den Mietkosten zählen die Kaltmiete, sämtliche auf den Mieter umlegbare Nebenkosten und die Mietkaution. Bei Wohnräumen dürfen zum Schutz vor zu hohen Mietkosten nur die Betriebskosten auf den Mieter abgewälzt werden, die in der Betriebskostenverodnung (BetrKV) aufgelistet sind. Bis 2015 zählten oft auch Kosten des Wohnungsmaklers (Provision) zu den Mietkosten. Mit dem Gesetz zur Regelung der Wohnraumvermittlung (WoVermG) muss der Mieter diese aber nur noch übernehmen, wenn er den Makler selbst beauftragt hat und er exklusiv für ihn tätig wird (Bestellerprinzip).

Was ist der Mietkostenzuschuss?

Bestimmte Personengruppen erhalten einen Zuschuss zu ihren Mietkosten. Viele Arbeitgeber zahlen neben den Lohn einen Zuschuss zur Finanzierung der Mietkosten. Das ist vor allem der Fall, wenn dem Arbeitnehmer für die Stelle zusätzliche Mietkosten entstehen, wie z. B. bei Praktikanten oder Projektarbeitern, die für eine begrenzte Zeit in eine andere Stadt ziehen. Zahlt der Staat den Zuschuss zu den Mietkosten, nennt man den Zuschuss zu den Mietkosten Wohngeld. Dieser Zuschuss zu den Mietkosten muss beantragt werden, andere Zuschüsse müssen vertraglich vereinbart werden.

Zu hohe Mietkosten können zurückgefordert werden

Damit Mietkosten in Gebieten mit besonders engem Wohnungsmarkt nicht weiter steigen, gilt in Deutschland seit 2015 das Mietrechtsnovellierungsgesetz (MietNovG). Danach darf die Miete bei Neuvermietung in diesen Gegenden nur noch zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Sind Mietkosten höher, muss der Mieter den darüber hinaus gehenden Betrag nicht bezahlen und kann zu viel gezahlte Miete zurückverlangen. Aber Achtung: Das Recht, die überzahlten Beträge zurückzuverlangen, hat man erst nach einer qualifizierten Rüge.

Wenn die Nebenkosten die hohen Mietkosten verursachen

Fast jede zweite Nebenkostenabrechnung ist fehlerhaft. Sparen Sie sich zu hohe Mietkosten, in dem Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Egal ob es um die Nebenkostenabrechnung, den Vergleich der Miete mit dem Mietspiegel oder um eine Rückforderung geht oder Sie Mietwucher vermuten: Mit dem Anwalt-Suchservice finden Sie den passenden Rechtsanwalt für Mietrecht, der Ihnen alle Fragen zum Thema Mietkosten beantwortet.

zuletzt aktualisiert am 27.02.2017

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