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Die Gründe für die Suche nach einem Untermieter sind sehr vielfältig und zielen meist darauf ab, Mietkosten zu sparen. Egal um welchen Grund es sich handelt, Mieter und Untermieter schließen in jedem Fall einen Untermietvertrag.

Untermietvertrag: Wenn der Mieter zum Vermieter und der Untermieter zum Mieter wird

Was ist ein Untermietvertrag?

Der Untermietvertrag ist ein Mietvertrag auf zweiter Stufe. Der Untermietvertrag wird z. B. nicht zwischen dem Eigentümer der Mietwohnung und dem Mieter geschlossen, sondern zwischen einem Mieter (Hauptmieter) und dem Untermieter. Der Untermietvertrag kann sich dabei auf alles beziehen, worauf sich auch der Hauptmietvertrag beziehen kann: Eine Mietwohnung, Gewerberäume, ein Haus, ein Auto etc.. Mit dem Untermietvertrag übernimmt der Hauptmieter beide Rollen: Im Verhältnis zum Eigentümer bleibt der Hauptmieter Mieter, er wird aber gleichzeitig mit dem Untermietvertrag auch zum Vermieter des Untermieters. Damit treffen den Mieter in seiner Funktion als Untervermieter auch alle Pflichten eines Vermieters.

Was sollte ein Untermietvertrag regeln?

Wie für jeden anderen Vertrag gibt es im Internet viele Muster und Vorlagen für einen Untermietvertrag. Diese Muster geben einen groben Überblick darüber, was im Untermietvertrag geregelt werden kann, sollte oder muss. Ganz allgemein enthält der Untermietvertrag dieselben Regelungen wie ein normaler Mietvertrag. Der Untermietvertrag beschreibt deshalb z. B. detailliert den Mietgegenstand (Mietobjekt) und regelt, welche Mietkosten der Untermieter zu tragen hat. Außerdem verweist der Untermietvertrag oft auf den Mietvertrag zwischen Hauptmieter und Eigentümer. Die Pflichten des Mieters aus dem Hauptmietvertrag treffen dadurch auch den Untermieter. Das Mietobjekt ist beim Untermietvertrag – gerade bei Wohnraum – sehr unterschiedlich: Manchmal wird eine komplette Wohnung inklusive Möbeln untervermietet (Zwischenmiete z. B. beim Auslandsaufenthalt / Auslandssemester), manchmal nur ein einzelnes Zimmer, wobei der Untermieter berechtigt ist, andere Räume wie Küche, Bad oder Garten mitzubenutzen (z. B. Wohngemeinschaft/ WG-Untermiete).

Muss der Vermieter einem Untermietvertrag zustimmen?

Bevor man als Mieter einer Mietwohnung oder eines Hauses einen Untermietvertrag abschließt, muss man die Genehmigung des Vermieters einholen. Der Vermieter darf die Zustimmung zum Untermietvertrag zwar in der Regel nicht verweigern, wenn dafür kein berechtigter Grund vorliegt. Einen Untermietvertrag ohne seine Zustimmung abzuschließen, stellt aber einen Vertragsbruch dar, der den Vermieter sogar zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen kann.

Kann der Vermieter den Untermietvertrag ablehnen?

Grundsätzlich kann ein Untermietvertrag für den Vermieter unzumutbar sein und Sie können Ihre Zustimmung verweigern. Dafür gibt es allerdings bestimmte Einschränkungen und Regeln. Besprechen Sie Ihren Fall mit einem Anwalt für Mietrecht. Auch wenn Sie als Mieter etwa Ihre Wohnung oder einen Teil davon untervermieten möchten und nicht sicher wissen, was Sie dabei beachten müssen.

zuletzt aktualisiert am 23.02.2017

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