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Das Opferschutzrecht umfasst die Rechte von Verletzten einer Straftat. Als Straftat kommen unter anderem in Betracht die fahrlässige Tötung, Körperverletzungen, Sexualdelikte oder auch Eigentumsdelikte bzw. Vermögensdelikte. Opfern einer Straftat stehen im Strafverfahren unterschiedliche Möglichkeiten zu, ihre eigenen Rechte geltend zu machen.

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Das Opferschutzrecht umfasst die Rechte von Verletzten einer Straftat. Als Straftat kommen unter anderem in Betracht die fahrlässige Tötung, Körperverletzungen, Sexualdelikte oder auch Eigentumsdelikte bzw. Vermögensdelikte. Opfern einer Straftat stehen im Strafverfahren unterschiedliche Möglichkeiten zu, ihre eigenen Rechte geltend zu machen. Beispielsweise kann ein Rechtsanwalt als Zeugenbeistand beauftragt, Akteneinsicht durch den Rechtsbeistand genommen und Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Bei bestimmten Straftaten kann sich der Verletzte einer Straftat der Anklage der Staatsanwaltschaft anschließen (sog. Nebenklage) . Die wichtigsten Regelungen des Opferschutzrechts finden sich in der Strafprozessordnung (StPO).

Der Zeugenbeistand

Eine gesetzliche Regelung, die vorgibt, dass Zeugen ein Recht auf einen Beistand haben, existiert nicht. Es kann aber ein Verstoß gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens vorliegen, wenn man Zeugen die Möglichkeit des Beistands nimmt. Der Rechtsanwalt, der als Beistand auftritt, hat aber nicht mehr Rechte als der Zeuge. Er kann keine Anträge stellen und kann keine Akteneinsicht nehmen. Vor allem wird er nicht als Beteiligter an einem Strafverfahren angesehen. Er trägt deshalb keine Robe, wenn er bei Gericht auftritt. Die Kosten für einen Zeugenbeistand muss grundsätzlich der Zeuge tragen.

Die Nebenklage

Als Verfahrensbeteiligter können Verletzte von Straftaten mit Hilfe der Nebenklage auftreten. Sie ist möglich bei Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (z.B. Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, etc.), versuchtem Mord, versuchten Totschlag, vorsätzlichen Körperverletzungsdelikten, Freiheitsdelikten (beispielsweise Geiselnahme), bei Aussetzung sowie für Opfer von Stalking. Wenn die Nebenklage zur Wahrnehmung der Interessen des Opfers erforderlich ist, kommen auch weitere Straftaten in Betracht. Der Nebenkläger nimmt ähnlich wie Staatsanwaltschaft und Verteidiger am Strafverfahren teil. Er kann unter anderem Anträge (z.B. Beweisantrag, Befangenheitsantrag etc.) stellen und Rechtsmittel (Berufung, Revision) einlegen.
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