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Die Revision ist ein Rechtsmittel in deutschen Gerichtsverfahren. Anwaltliche Beratung ist hier nicht nur deswegen ratsam, weil die Revision das letzte Mittel ist, ein Urteil anfechten zu können: In manchen Verfahrensabschnitten der Revision ist anwaltliche Vertretung sogar zwingend vorgegeben.

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Revisionsrecht - ohne Anwalt gar nicht möglich

Wann kommt die Revision in Betracht?

Anders als die Berufung ist die Revision keine neue Tatsacheninstanz. Das heißt, dass das angefochtene Urteil hier nur noch auf Rechtsfehler überprüft wird. Deswegen gibt es in einer Revision auch nur selten und unter sehr engen Voraussetzungen eine neue Beweisaufnahme. Allerdings stoßen juristische Laien schon bei der Frage, ob die Revision als Rechtsmittel im Urteil zugelassen werden muss oder ob eine Nichtzulassungsbeschwerde eventuell erfolgversprechend ist, oftmals an ihre Grenzen. Denn meist kann nur ein Rechtsanwalt richtig beurteilen, ob im Zivilprozess oder Arbeitsgerichtsprozess eine Revision erfolgreich wäre. Generell gilt: Im Zivilrecht und im Arbeitsrecht ist eine Revision nur zulässig, wenn sie zuvor aufgrund bestimmter Umstände im Urteil zugelassen wurde. Wurde die Revision nicht zugelassen, kann man dagegen Nichtzulassungsbeschwerde erheben. Im Strafrecht ist die Revision gegen Strafurteile möglich. Aber auch hier gilt: Es findet nur eine Überprüfung des Urteils auf Rechtsfehler statt. Um zu wissen, ob ein Rechtsfehler gegeben ist, muss der Revisionsführer einen sehr guten Überblick über die höchstrichterliche Rechtsprechung haben. Diesen Überblick kann nur ein Rechtsanwalt gewährleisten.

Die besonderen Probleme des Revisionsrechts

Gerade im Revisionsrecht gelten oft kurze Fristen, in denen zu entscheiden ist, ob man Revision einlegt und wie man sie begründet. Gerade diese kurzen Fristen stellen ein besonderes Problem dar, denn mit Verstreichen der jeweiligen Fristen wird ein Urteil endgültig rechtskräftig - mit allen darin festgelegten Folgen. Zwar verlängern sich unter bestimmten Umständen diese kurzen Fristen. Wann das der Fall ist, ist allerdings nicht ganz leicht zu beurteilen. Hier sollte man - schon wegen der weitreichenden Folgen einer versäumten Frist - den Rat eines qualifizierten Rechtsanwaltes einholen. Wenn die Revision fristgerecht eingelegt, muss sie anschließend begründet werden. Spätestens jetzt ist die Beauftragung eines Anwalts unumgänglich, denn das Gesetz schreibt vor, dass die Revisionsbegründungsschrift zwingend von einem Rechtsanwalt zu unterschreiben ist. Außerdem muss der Revisionsbegründung zu entnehmen sein, ob sich das Rechtsmittel auf die Verletzung von Verfahrensvorschriften oder der Anwendung des materiellen Rechts bezieht. Eine Einordnung eines Gesetzes als Verfahrensvorschrift oder als materielles Recht ist ohne rechtliche Beratung kaum möglich.

Die rechtlichen Grundlagen der Revision

Neben dem Zivilrecht, dem Arbeitsrecht und dem Strafrecht ist die Revision auch im Sozialgerichtsprozess, im Verwaltungsrecht und im Steuerrecht zulässig. Die gesetzlichen Grundlagen dafür finden sich in den jeweiligen Vorschriften über das Verfahren, also beispielsweise in der Zivilprozessordnung (ZPO), dem Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG), der Strafprozessordnung (StPO), dem Sozialgerichtsgesetz (SGG) und der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO).

Besonderer Tipp

Das Revisionsrecht ist in seinem Umfang und seiner Anwendung sehr speziell. Ohne rechtlichen Beistand ist man als Betroffener nahezu chancenlos, dieses Rechtsmittel erfolgreich einzusetzen. Ein Umstand der besonders wegen der weitreichenden Konsequenzen keinesfalls hingenommen werden sollte. Sie möchten wissen, ob die Revision für Sie als Rechtsmittel in Betracht kommt und welche Voraussetzungen daran geknüpft werden? Kontaktieren Sie jetzt einen erfahrenen Rechtsanwalt, finden Sie ihn über den Anwalt-Suchservice und lassen Sie sich so Ihre vielleicht letzte Chance in einem Gerichtsverfahren nicht entgehen.
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