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Das Aktiengesellschaftsrecht in Deutschland ist im Aktiengesetz (AktG) geregelt. Es befasst sich mit Fragen der Gründung und des Betriebs der Aktiengesellschaft (AG) bzw. der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Hier finden sich auch Vorschriften des Konzernrechts.

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Das Aktiengesellschaftsrecht in Deutschland

Grundsätzliches

Die AG als eine der Kapitalgesellschaften des deutschen Wirtschaftsrechts, ist zentraler Regelungsgegenstand des Aktiengesellschaftsrechts bzw. Aktienrechts. Das Aktiengesetz ist die wesentliche Rechtsquelle für das Aktienrecht und befasst sich mit der Gründung einer Aktiengesellschaft und mit Ihrer Verfassung. Vor allem aber finden sich im Aktiengesellschaftsrecht auch Vorschriften, die die Rechnungslegung und Gewinnverwendung der Gesellschaft betreffen, Maßnahmen der Kapitalbeschaffung oder Kapitalherabsetzung, Regelungen zur Satzungsänderung der Aktiengesellschaft und Regelungen zum Jahresabschluss.

Die AG ist eine börsenfähige Kapitalgesellschaft, auch wenn nur ein geringer Bruchteil der deutschen Aktiengesellschaften tatsächlich an einer der Börsen gelistet ist. Für die Listung der Aktiengesellschaften an den Börsen und den Handel mit deren Aktien sind somit auch das Börsenrecht und das Wertpapierhandelsrecht für Aktiengesellschaften von Bedeutung.

Wichtige Bereiche des Aktiengesellschaftsrecht

Das Aktiengesellschaftsrecht befasst sich zudem explizit mit den Organen der Aktiengesellschaft, also mit Rechtsfragen zu Aufgaben und Funktionen des Vorstands der Aktiengesellschaft, zu Aufgaben und Funktionen des Aufsichtsrats, der Hauptversammlung und zu den Rechten und Pflichten der Aktionäre gegenüber der Aktiengesellschaft. In rechtlicher Hinsicht ist die Hauptversammlung oft von großer Bedeutung, denn Fehler bei der Durchführung der Hauptversammlung können Aktionärsklagen zur Folge haben. Diese Aktionärsklagen können beispielsweise angestrengt werden, wenn das Fragerecht eines Aktionärs im Rahmen der Hauptversammlung verletzt wird, indem auf Fragen von Bedeutung nicht oder nicht ausreichend geantwortet wird.

Beratung durch einen Rechtsanwalt im Aktiengesellschaftsrecht

Die meisten kleinen Aktiengesellschaften und großen Aktiengesellschaften verfügen zwar über eine eigene Rechtsabteilung oder über einen Syndikus-Anwalt. Dennoch ist die Beratung im Aktienrecht durch einen externen Rechtsanwalt mit vertieften Kenntnissen im Aktienrecht oftmals ratsam oder notwendig. Ein Rechtsanwalt für Aktiengesellschaftsrecht kann bereits bei der Gründung einer Aktiengesellschaft beratend tätig werden, aber natürlich später auch Vorstand und Aufsichtsrat in Fragen des Aktienrechts und des Konzernrechts beraten. Hinzu kommt, dass ein Rechtsanwalt für Aktienrecht im Vorfeld einer Hauptversammlung beratend zur Seite stehen kann, um Aktionärsklagen von vornherein zu vermeiden bzw. später auch bei der Abwehr von Aktionärsklagen unterstützen kann.

Natürlich unterstützt ein Rechtsanwalt für Aktiengesellschaftsrecht auch Aktionäre dabei, Ihre Ansprüche aus dem Aktienrecht gegen eine Aktiengesellschaft effizient geltend zu machen, beispielsweise bei der Durchführung einer Aktionärsklage, wenn z.B. das Fragerecht im Rahmen der Hauptversammlung verletzt wurde.

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Weiterführende Informationen zu Aktiengesellschaftsrecht

Anwalt Aktien 08.06.2015
Statt teure Kredite aufzunehmen, nutzen Aktiengesellschaften häufig Aktien als Instrument der Beteiligungsfinanzierung. Während das Unternehmen Eigenkapital erhält, spekulieren Anleger mittels Aktien auf hohe Dividenden und Renditen. mehr ...

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Den Begriff Anlegerrecht kann man in zweifacher Hinsicht benutzen: Zunächst für das Anlegerrecht als Teilbereich des Kapitalmarktrechts, der sich mit den Rechten von Geldanlegern und Investoren befasst. Ferner aber auch als Bezeichnung für ein konkretes Recht eines Anlegers auf eine Leistung oder Information. mehr ...

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Anwalt Bauträgerrecht
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Anwalt Verkehrsstrafrecht
Der Führerschein hat im alltäglichen Leben eine wichtige Bedeutung. Er gewährleistet Mobilität und Flexibilität und ist oft eine Voraussetzung, um im Berufsleben bestehen zu können. Kommt man mit dem Verkehrsstrafrecht in Berührung, drohen oft der Verlust des Führerscheins und weitere strafrechtliche Konsequenzen. mehr ...

Anwalt Heimrecht
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Anwalt Versicherungsaufsichtsrecht
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Das Scheckrecht ist ein Rechtsbereich, der sich allein mit allen Rechtsfragen rund um den Scheck als Form des Wertpapiers befasst. Das Scheckrecht, das zum Wertpapierrecht zählt, ist vor allem im Scheckgesetz (ScheckG) niedergeschrieben. mehr ...

Anwalt Wechselrecht
Der Wechsel ist ein Zahlungsmittel und Kreditmittel, das heutzutage kaum noch genutzt wird. Das Wechselrecht befasst sich mit allen Rechtsfragen rund um die Ausstellung, Annahme oder Übertragung eines Wechsels. mehr ...

Anwalt Verbandsrecht
Das Verbandsrecht befasst sich mit rechtlichen Möglichkeiten von Einzelpersonen oder juristischen Personen, sich freiwillig zu Verbänden zusammenzuschließen. Oft haben Verbände eine interne feste Organisationsstruktur, die in einer Satzung festgelegt ist. mehr ...

Anwalt Mietnomade 21.02.2017
Mit einem Mietnomaden machen die Medien gerne Schlagzeilen; für seinen Vermieter stellt ein wirklich ernstes Problem dar. Denn der jährliche Schaden, den Mietnomaden bei Vermietern verursachen, liegt in Deutschland schätzungsweise bei 200 Millionen Euro. Wie bekommen Vermieter einen Mietnomaden aus der Immobilie und wer zahlt die Zeche? mehr ...

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Anwalt Opfervertretung
Opfer einer Straftat haben die Möglichkeit, sich mit der Nebenklage einem Strafverfahren anzuschließen. Auch in Verfahren, in denen kein Zwang zur anwaltlichen Vertretung besteht, haben sie die Möglichkeit sich durch einen Rechtsanwalt im Verfahren vertreten zu lassen – sogenannte Opfervertretung. Eine Opfervertretung kommt außerdem in Betracht, wenn sich der Verletzte einer Straftat eines Zeugenbeistands bedienen oder bereits im Strafverfahren Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche geltend machen möchte (Adhäsionsverfahren). Eine weitere Möglichkeit der Opfervertretung ist die Geltendmachung von Ansprüchen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG). mehr ...

Anwalt Ordnungsrecht
Das Ordnungsrecht ist die Zusammenfassung aller öffentlich-rechtlichen Vorschriften, die sich mit der Abwehr von Gefahren und mit der Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung befassen. Das Ordnungsrecht ist dabei über fast alle Bereiche des besonderen Verwaltungsrechts verteilt. mehr ...

Anwalt Schmerzensgeld
Wird bei einem Verkehrsunfall ein Mensch verletzt, kann gegen den Unfallverursacher ein Anspruch auf Schmerzensgeld bestehen. Ob und in welcher Höhe ein solcher Anspruch gerechtfertigt ist, kann ein im Verkehrsrecht erfahrener Rechtsanwalt feststellen. mehr ...

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Das Haftpflichtrecht beschäftigt sich mit Schadensersatzansprüchen, die sich aus Gesetz oder aus Vertrag ergeben können. Zum Haftpflichtrecht zählt z. B. das Recht um die Anwaltshaftpflicht, die Arzthaftpflicht, die Bau- und Architektenhaftpflicht, aber auch die Tierhalterhaftpflicht und Umwelthaftpflicht. mehr ...

Anwalt Schadensersatzrecht
Das Schadenersatzrecht beinhaltet die Vorschriften, die regeln, wann eine Person gegen eine andere Person einen Schadensersatzanspruch hat und in welcher Art und Höhe der entstandene Schaden zu ersetzen ist. Im Schadensersatzrecht wird unterschieden zwischen Eingriffshaftung, Gefährdungshaftung und Verschuldenshaftung. Es dient vor allem dem Ausgleich für erlittene Schäden. mehr ...

Rechtstipps zum Thema Aktiengesellschaftsrecht

2012-05-16, Autor Hartmut Göddecke (1769 mal gelesen)
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Die Haftung des Vorstands ist seit der ARAG/Garmenbeck-Grundsatz-Entscheidung des BGH als aktienrechtlicher Evergreen anzusehen und neben den aktuellen Entwicklungen zu den Vorstandsverfassungsthemen immer wieder ein Hot Spot in den Gerichtssälen ...

sternsternsternsternstern  4,2/5 (18 Bewertungen)
2008-01-02, SG Düsseldorf Az.: S 25 AL 134/06 (43 mal gelesen)
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Das Sozialgericht Düsseldorf hat die Klage des Vorstandes einer Aktiengesellschaft, der gegenüber der Bundesagentur für Arbeit die Begründung eines Versicherungspflichtverhältnisses beantragt hatte, abgewiesen. Der in Wuppertal wohnende Kläger war...

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2015-12-23, Autor Jörg Streichert (354 mal gelesen)
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Eine der grundlegendsten Fragen bei der Unternehmensgründung ist die nach der optimalen Rechtsform. Die Gründung eines Unternehmens erfordert nicht nur eine erfolgversprechende Geschäftsidee, sondern auch die Wahl der richtigen ...

sternsternsternsternstern  4,1/5 (39 Bewertungen)
2013-02-27, BGH AZ II ZR 56/12 (63 mal gelesen)
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Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass das Rechtsschutzbedürfnis für eine Anfechtungsklage gegen die Wahl des Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft nicht ohne weiteres bei einem Rücktritt des Aufsichtsrats entfällt. ...

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2011-12-06, BGH- II ZR 149/10 (69 mal gelesen)
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Der Bundesgerichtshof hatte darüber zu entscheiden, ob eine Aktiengesellschaft mit ihrem Aktionär über den Anspruch auf Zahlung des Unterschiedsbetrags zwischen der bei einer Sachkapitalerhöhung übernommenen Einlageverpflichtung und dem tatsächlichen...

sternsternsternsternstern  5,0/5 (1 Bewertungen)
2008-04-08, Oberlandesgerichts Koblenz Az.: 6 U 1553/06 (34 mal gelesen)
Rubrik: Steuerrecht

Eine für das Darlehen einer Aktiengesellschaft aufgrund Bürgschaftsvertrags mithaftende, mittellose Ehefrau kann sich auch dann auf die Sittenwidrigkeit dieses Vertrages berufen, wenn sie zwar Mitglied des Verwaltungsrates der AG, selbst aber nicht...

sternsternsternsternstern  3,5/5 (2 Bewertungen)
2012-02-18, Autor Anton Bernhard Hilbert (1874 mal gelesen)
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Das selbst geschaffene Unternehmen weist über die Lebensspanne des Unternehmers weit hinaus. Das Lebenswerk kann schon an unzulänglichen Nachfolgeregelungen scheitern. Ein Rechtstipp von*Rechtsanwalt und Mediator (DAA)*Anton Bernhard ...

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2012-02-18, Autor Anton Bernhard Hilbert (2611 mal gelesen)
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Der erfolgreiche Unternehmer arbeitet nicht auf seine Lebenszeit, sondern für Generationen. Zentral wichtig ist die Nachfolgeplanung. Hier ein Überblick. Ein Rechtstipp von*Rechtsanwalt und Mediator (DAA)*Anton Bernhard Hilbert*Fachanwalt für ...

sternsternsternsternstern  3,9/5 (22 Bewertungen)
2009-09-03, Finanzgericht Berlin-Brandenburg (Aktenzeichen 1 K 6139/05 B) (30 mal gelesen)
Rubrik: Steuerrecht

Führungskräfte von Aktiengesellschaften sind häufig auch über Mitarbeiterbeteiligungsprogramme vermögensmäßig an "ihrem" Unternehmen, also ihrer Arbeitgeberin, beteiligt...

sternsternsternsternstern  5,0/5 (1 Bewertungen)
2015-10-08, Autor Joachim Cäsar-Preller (291 mal gelesen)
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"Die Themen sind grundverschieden und gehören dennoch zusammen." Für Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden, ist es eine Selbstverständlichkeit, sich rund um den VW-Abgasskandal mit allen Facetten ...

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