Ihren Anwalt für Kreditrecht hier finden


Suchen Sie hier mit einem

Rechtsthema, z.B.: Kündigung, Scheidung...
Rechtsgebiet, z.B. Arbeitsrecht, Mietrecht...
Name, z.B. Max Mustermann

Suchen Sie hier mit

einer PLZ, z.B.: 10117, 1224,..
oder
einem Ort, z.B.: Berlin, Hamburg...

Das Kreditrecht beschäftigt sich mit Kredit- und Darlehensverträgen. Ein verwandter Bereich ist das Bankrecht. Das Rechtsgebiet des Kreditrechts umfasst zum Beispiel die Regelungen über Verbraucherkredite und den Verbraucherschutz bei der Kreditvergabe, über die Kreditsicherung und die Kündigung von Kreditverträgen.

Filtern nach Orten

Was versteht man unter dem Kreditrecht?

Das Kreditrecht beschäftigt sich mit Kredit- und Darlehensverträgen. Ein verwandter Bereich ist das Bankrecht. Das Rechtsgebiet des Kreditrechts umfasst zum Beispiel die Regelungen über Verbraucherkredite und den Verbraucherschutz bei der Kreditvergabe, über die Kreditsicherung und die Kündigung von Kreditverträgen.

Gesetzliche Vorschriften

Wichtige Gesetze im Bereich des Kreditrechts sind das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Kreditwesengesetz. Die §§ 488 – 512 BGB regeln den Darlehensvertrag, Finanzierungshilfen und Ratenlieferungsverträge zwischen Unternehmern und Verbrauchern. Mit dem Bereich der Kreditsicherung durch Grundpfandrechte wie Hypothek, Grundschuld und Rentenschuld beschäftigen sich die Vorschriften der §§ 1113, 1191 und 1199 BGB. Das Kreditwesengesetz (KWG) reglementiert die Tätigkeit der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute. Seine Regelungen sollen nicht nur den Verbraucher vor unlauteren Praktiken und finanziellen Verlusten schützen, sondern auch sicherstelllen, dass das Kreditsystem zuverlässig funktioniert.

Womit befasst sich das Kreditrecht?

Wichtige Themen des Kreditrechts sind etwa Abschluss, Widerruf und Kündigung von Darlehens- und Kreditsicherungsverträgen, Aufklärungs- und Beratungspflichten der Berater vor Vertragsabschluss, die Einzelheiten des Verbraucherdarlehensvertrages, Kreditsicherheiten, Bürgschaften und Grundpfandrechte.

Der Darlehensvertrag

§ 488 BGB ist die Grundvorschrift über den Darlehensvertrag. Danach gilt:
  • Der Darlehensgeber ist durch den Vertrag verpflichtet, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe zur Verfügung zu stellen;
  • der Darlehensnehmer muss den geschuldeten Zins zahlen und das Darlehen bei Fälligkeit zurückzahlen;
  • soweit nicht anders vereinbart, sind die Zinsen nach Ablauf jeweils eines Jahres und, wenn das Darlehen laut Vertrag vor dem Ablauf eines Jahres zurückzuzahlen ist, bei Rückzahlung zu begleichen.

Verbraucherdarlehen

Für einen Verbraucherdarlehensvertrag gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie für ein herkömmliches Darlehen. Allerdings hat der Gesetzgeber hier Maßnahmen getroffen, um Verbraucher besonders zu schützen. Dazu gehört, dass Verbraucherdarlehensverträge grundsätzlich schriftlich abzuschließen sind. Aber: Erstellt der Darlehensgeber seine Vertragserklärung anders, etwa elektronisch, muss diese nicht mehr zusätzlich schriftlich erstellt werden. Nicht verzichtet werden kann allerdings auf die Unterschrift des Verbrauchers. Zusätzlich ist für Verbraucherdarlehen ein bestimmter Mindestinhalt vorgeschrieben.

Mindestinhalt

Werden Schriftformregeln und Mindestinhalt nicht beachtet, ist ein Verbraucherdarlehensvertrag nichtig. Er wird jedoch trotz allem wirksam, wenn der Verbraucher das Darlehen in Anspruch nimmt. Auch andere vertragliche Mängel haben aber weit reichende Folgen. Zum Beispiel:
  • Fehlen Sollzinssatz, effektiver Jahreszins oder Gesamtbetrag, verringert sich der vereinbarte Sollzinssatz auf den gesetzlichen Zinssatz;
  • Fehlen Laufzeit oder Angaben zum Kündigungsrecht, darf der Darlehensnehmer jederzeit den Vertrag kündigen.
  • Nicht im Vertrag angegebene Kosten müssen nicht bezahlt werden.

Immobilien

Verschiedene Sonderregeln gibt es auch für Immobiliendarlehensverträge (§ 503 BGB). Mehrere Regelungen über Verbraucherkreditverträge sind auf diese nicht anwendbar. Z.B.:
  • die Unwirksamkeit des Kündigungsrechts des Darlehensgebers, wenn eine bestimmte Vertragslaufzeit vereinbart wurde oder die Kündigungsfrist zwei Monate unterschreitet;
  • das fristlose Kündigungsrecht des Darlehensnehmers, wenn keine Zeit für die Rückzahlung bestimmt ist;
  • die in § 502 BGB genannten Regeln über die Vorfälligkeitsentschädigung.
  • Sie brauchen einen erfahrenen Rechtsanwalt an Ihrem Wohnort für Ihr kreditrechtliches Problem? Beim anwalt-suchservice.de finden Sie kompetente Rechtsanwälte, die dieses Gebiet zu ihrem Arbeitsschwerpunkt gemacht haben. Hier kommen Ihre Rechte als Kreditnehmer nicht zu kurz. Ob Beratung oder Vertretung vor Gericht – hier wird Ihnen anwaltlich geholfen.

    Rechtsberatung Kreditrecht zum Festpreis

    Anbieter: Rechtsanwalt Georgios Aslanidis

    Auch bei Unternehmensdarlehen sind Bearbeitungsentgelte unzulässig Wir prüfen für Sie, ob auch bei Ihrem Unternehmenskredit die geleisteten Bearbeitungsentgelte zurückgefordert werden können. Diese Bearbeitungsentgelte ...

    Entgelt: 59.5 € inkl. MwSt.

    alle Beratungsangebote alle Beratungsangebote

    Rechtstipps zum Thema Kreditrecht

    2015-05-27, Autor Mathias Nittel (256 mal gelesen)
    Rubrik: Bankrecht und Kapitalmarktrecht

    Eine im Jahr 2008 verwendete Widerrufsbelehrung der easycredit Bank (Teambank AG) ist fehlerhaft. Eine im Jahr 2008 verwendete Widerrufsbelehrung der easycredit Bank (Teambank AG) ist fehlerhaft. Zu diesem Ergebnis gelangte das OLG Hamm in einem ...

    sternsternsternsternstern  3,7/5 (9 Bewertungen)
    2017-12-19, Autor Karsten Eckhardt (36 mal gelesen)
    Rubrik: Bankrecht und Kapitalmarktrecht

    Forwarddarlehen können bereits zehn Jahre nach Abschluss der Vereinbarung gekündigt werden. Die Wirtschaftlichkeit eines Kredits steht und fällt mit der Höhe des an die Bank zu zahlenden Zinssatzes. Der Kreditnehmer steht dabei im ...

    sternsternsternsternstern  3,5/5 (2 Bewertungen)
    Arbeitgeberdarlehen – was Arbeitnehmer wissen sollten © apops - Fotolia.com
    2015-03-23, Redaktion Anwalt-Suchservice (347 mal gelesen)
    Rubrik: Arbeitsrecht

    Mancher Arbeitgeber gewährt seinen Mitarbeitern ein Darlehen. Die Bedingungen sind oft günstiger als bei einer Bank, die Bindung an das Unternehmen wird gestärkt – Probleme gibt es aber, wenn das Arbeitsverhältnis vorzeitig endet. ...

    sternsternsternsternstern  4,0/5 (13 Bewertungen)
    2017-06-09, Autor Siegfried Reulein (64 mal gelesen)
    Rubrik: Bankrecht und Kapitalmarktrecht

    Darlehensnehmer, die bereits seit Jahren über ein Darlehen verfügen und nunmehr neidisch auf die aktuellen Zinssätze, mit welchen Banken werben, schauen, haben in einigen Fällen weiterhin die Möglichkeit, in nicht unerheblichem Umfange Geld zu ...

    sternsternsternsternstern  3,8/5 (6 Bewertungen)
    weitere Rechtstipps in der Rubrik Bankrecht und Kapitalmarktrecht weitere Rechtstipps weitere Rechtstipps in der Rubrik Bankrecht und Kapitalmarktrecht

    Suchen Sie hier mit einem

    Rechtsthema, z.B.: Kündigung, Scheidung...
    Rechtsgebiet, z.B. Arbeitsrecht, Mietrecht...
    Qualifikation, z.B. Fachanwalt für...
    Name, z.B. Max Mustermann

    Suchen Sie hier mit

    einer PLZ, z.B.: 10117, 1224,..
    oder
    einem Ort, z.B.: Berlin, Hamburg...

    Rechtsanwälte für Kreditrecht
    Mit Postleitzahl suchen
    Bismarckstraße 30
    50672 Köln
    Mainzer Landstraße 49
    60329 Frankfurt am Main (Zweigniederlassung)
    Goethestraße 21
    60313 Frankfurt am Main
    Am Bungartsberg 56
    53797 Lohmar
    Gratzmüllerstraße 1
    86150 Augsburg
    Marktplatz 6
    96106 Ebern
    Frankfurter Straße 284
    38122 Braunschweig
    Leonrodstraße 11
    83278 Traunstein
    Schepersweg 1
    46485 Wesel
    Kurt-Schumacher-Straße 2
    53113 Bonn

    Mit Postleitzahl suchen
    Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.   
    Mehr Informationen  |  OK
    Durch die Nutzung unserer Dienste, erklären Sie sich mit Cookies einverstanden.    Info
    OK