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Mit einem Mietnomaden machen die Medien gerne Schlagzeilen; für seinen Vermieter stellt ein wirklich ernstes Problem dar. Denn der jährliche Schaden, den Mietnomaden bei Vermietern verursachen, liegt in Deutschland schätzungsweise bei 200 Millionen Euro. Wie bekommen Vermieter einen Mietnomaden aus der Immobilie und wer zahlt die Zeche?

Informationen zum Thema Mietnomade

Der Begriff Mietnomade

Gesetzlich ist der Begriff Mietnomade nicht definiert. Allgemein spricht man von einem Mietnomaden, wenn jemand eine Wohnung bezieht ohne die vereinbarte Miete bezahlen zu wollen. Fliegt der Mietnomade auf, zieht er nach monatelangen Streitereien mit dem Vermieter über angebliche Mängel weiter, ohne die Mietschulden oder entstandene Schäden zu begleichen. Der Mietnomade kostet den Vermieter also regelmäßig viel Geld und Nerven. Zu den Kosten, die ein Mietnomade verursacht, zählen zum Beispiel der Mietausfall, die Kosten der Räumungsklage und alle Kosten zur Wiederherstellung der häufig ruinierten Wohnung. Besonders problematisch ist der Mietausfall dann für den Vermieter, wenn er den für den Wohnungskauf benötigten Kredit mit den regelmäßigen Mieterträgen aus der Wohnung finanziert hat.

Rechtliche Bedeutung des Mietnomandentums

Neben den Schäden, die Vermieter durch Mietnomaden erleiden, hat das Mietnomadentum auch rechtliche Bedeutung. Zum einen macht sich der Mietnomade strafbar, denn es handelt sich hierbei immer um Betrug (Mietbetrug), den das Strafgesetzbuch (StGB) mit einer Geldstrafe oder Freiheitsentzug ahndet. Deshalb bezeichnet man Mietnomaden auch als Einmietbetrüger. Häufig täuscht der Mietnomade vor dem Einzug wirtschaftlich geordnete Verhältnisse vor. Das ist als Eingehungsbetrug ebenfalls strafbar! Daneben nutzt der Mietnomade ganz gezielt den in Deutschland fest verankerten Mieterschutz aus, indem er zum Beispiel behauptet wegen Wohnungsmängeln zur Minderung berechtigt zu sein. Dadurch schindet er Zeit - die die Immobilie meist in einen noch schlechteren Zustand bringt.

Räumung nach dem Berliner Modell und Mietnomadenversicherung

Weil nicht jeder Mieter, der seiner Pflicht zur Zahlung der Miete nicht rechtzeitig nachkommt, ein Mietnomade ist, muss der Vermieter oft einen langen Weg gehen, um den Mietnomaden loszuwerden. Das Mietrechtsänderungsgesetz (MietRÄndG) von 2013 hat aber die Position des Vermieters gestärkt. Hat der Vermieter gegen den Mietnomaden einen Räumungstitel erwirkt, kann der Gerichtsvollzieher die Wohnung ohne die teure Wegschaffung der Möbel räumen lassen (Berliner Räumung bzw. Berliner Modell). Zusätzlich kann sich der Vermieter vor Schäden durch Mietnomaden schützen, indem er eine Mietnomadenversicherung abschließt. Diese übernimmt fast alle Schäden, die ein Mietnomade verursacht. Nur die Gerichts- und Anwaltskosten muss der Vermieter selbst tragen.

Rechtsanwälte für Mietrecht sind Fachleute für Ihr gutes Recht

Ein Mietnomade kann für Sie als Vermieter sehr teuer werden. Fragen Sie einen Rechtsanwalt für Mietrecht, wie Sie sich vor Mietnomaden schützen können oder lassen Sie sich bei der Räumungsklage von ihm unterstützen.

zuletzt aktualisiert am 21.02.2017

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