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Befristete Arbeitsverträge ermöglichen es dem Arbeitgeber, ohne langfristige Verpflichtungen den gerade benötigten Mitarbeiter für einen begrenzten Zeitraum einzustellen. Sie kommen heute sehr häufig vor. Für viele Arbeitnehmer sind sie eine Chance, sich zu beweisen und auf eine Festanstellung hinzuarbeiten.

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Befristeter Arbeitsvertrag: Zukunftschance mit Einschränkungen

In vielen Betrieben gibt es Personalbedarf - aber die Auftragslage schwankt und niemand weiß, ob auch in einem Jahr noch genügend Arbeit für einen zusätzlichen Kollegen da sein wird. Der Chef allerdings hat bei einer Festanstellung das Problem, dass er den neuen Mitarbeiter nicht so ohne Weiteres wieder los wird - und Arbeitnehmer sind teuer. Da wird dann oft zum Mittel des befristeten Arbeitsvertrages oder Zeitvertrages gegriffen. Ist nach Ablauf der Befristung noch Bedarf vorhanden, kann man ja weitersehen.

Befristung - was ist das?

Das Teilzeit- und Befristungsgesetz unterscheidet zwei Arten der Befristung: Einmal die mit klarer zeitlicher Ansage: "für ein Jahr ab dem...." oder "das Arbeitsverhältnis dauert von...bis...". Außerdem gibt es noch eine Befristung, die sich aus dem Zweck oder der Art der Arbeit ergibt ("bis die Fabrik in xy fertiggestellt ist"). Zusätzlich unterscheidet das Gesetz auch noch die Befristung mit oder ohne sachlichen Grund. An sich ist für eine Befristung ein solcher Grund erforderlich. Dieser kann z.B. sein, dass nur vorübergehend Bedarf besteht, dass der Mitarbeiter einen anderen vertreten soll, dass die Befristung im Anschluss an eine Ausbildung stattfindet, um dem bisherigen Azubi den Übergang in eine Anschlussarbeit zu erleichtern. Ausnahmsweise darf auch ohne besonderen Grund befristet werden. So ein Vertrag ist dann aber auf zwei Jahre begrenzt - mit der Möglichkeit, ihn höchstens dreimal zu verlängern. Durch Tarifvertrag kann etwas anderes vereinbart werden. S

Stolperfallen umschiffen - mit anwaltlicher Hilfe!

Befristete Arbeitsverträge haben viele Tücken, die eine Beratung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht empfehlenswert machen. Zum Beispiel werden viele Vertragsverlängerungen nicht korrekt durchgeführt: Solche Vereinbarungen müssen schriftlich und vor Abschluss der Befristung stattfinden. Auch darf es keine Änderung der Konditionen geben. Wird eine Befristungszeit überschritten, entsteht ein unbefristeter Arbeitsvertrag - was mancher Arbeitgeber nicht einsehen will. Kettenbefristungen sind ein Thema, das oft für Gerichtsprozesse sorgt - denn Sachgründe werden hier oft nur vorgeschoben. Extremfall war eine Postbotin, die 88 befristete Verträge hintereinander bekam - und dann plötzlich auf der Straße stand. Ein Anwalt kann dabei helfen, die Dinge ins rechte Licht zu rücken - vom rechtssicheren Vertragsabschluss und der sauberen Verlängerung bis zur Vertretung des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber und im Rahmen eines Verfahrens.

Tipp: Klagefrist beachten

Wollen Sie gerichtlich geltend machen, dass eine Befristung unzulässig war - und dass ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstanden ist - so muss dies zeitnah stattfinden. Das Gesetz sieht eine Frist von drei Wochen nach dem vereinbarten Ende des befristeten Arbeitsvertrages vor, innerhalb der Sie die sogenannte "Entfristungsklage" einreichen müssen.

Befristete Arbeitsverträge bringen für beide Seiten einige rechtliche Risiken mit sich. Beachtet der Arbeitgeber wichtige Voraussetzungen und Formalien nicht, hat er sehr schnell einen unbefristeten Arbeitnehmer eingestellt. Arbeitnehmer müssen darauf achten, dass das Instrument der Befristung nicht auf ihre Kosten überstrapaziert wird - z.B. durch zweifelhafte Kettenverträge. Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht kann hier wertvolle Hilfe leisten, damit man den neuen Arbeitsvertrag nicht später bereuen muss.
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