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Unternehmen müssen in wirtschaftlich schwierigen Situationen oft Maßnahmen ergreifen, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Kurzarbeit anzumelden, ist eine Möglichkeit eine Unternehmenskrise ohne den Abbau von Arbeitsplätzen zu verhindern.

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Informationen zur Kurzarbeit

Sinn und Zweck von Kurzarbeit

Sieht ein Unternehmen das Risiko wegen einer wirtschaftlichen Krise mittelfristig Arbeitsplätze abbauen zu müssen, kann die Anmeldung von Kurzarbeit ein Weg sein, das zu vermeiden und wertvolle Mitarbeiter im Betrieb zu halten. Das gilt insbesondere, wenn wegen Auftragsrückgang in fertigenden Betrieben (z. B. Automobilbranche) beispielsweise nicht in allen Schichten gearbeitet werden kann.

Kurzarbeit und ihre Folgen

Kurzarbeit ist die Verringerung der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Die Verringerung der Arbeitszeit erfolgt, wenn z. B. in Zeiten schlechter Auftragslage - vor allem in der Industrie - nicht ausreichend zu tun ist, um alle Schichten bzw. Arbeitnehmer voll auszulasten oder zu beschäftigen (erheblicher Arbeitsausfall).

Kurzarbeit anmelden bzw. beantragen

Ein Unternehmen kann als Arbeitgeber aber nicht Kurzarbeit und damit die Reduzierung der Arbeitszeit einseitig anordnen – das Direktionsrecht des Arbeitgebers reicht dafür nicht weit genug. Damit Kurzarbeit möglich ist, muss die Möglichkeit der Kurzarbeit im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag vorgesehen sein und der Betriebsrat muss zustimmen. Außerdem muss die Kurzarbeit den Arbeitnehmern zumutbar sein und ein erheblicher Arbeitsausfall aus wirtschaftlichen Gründen vorliegen, der vorübergehend und außerdem unvermeidbar ist. Zuletzt muss der Arbeitsausfall dem Arbeitsamt vom Arbeitgeber schriftlich mitgeteilt werden, inklusive einer Stellungnahme des Betriebsrates, damit Kurzarbeit überhaupt im Betrieb eingeführt werden kann.

Kurzarbeitergeld

In der Zeit, in der Kurzarbeit stattfindet, erhält ein Arbeitnehmer weiterhin Arbeitsentgelt vom Arbeitgeber, allerdings wegen der geringeren Arbeit weniger als zuvor („Kurzlohn“). Um das auszugleichen, erhält ein Arbeitnehmer – ohne dass er dafür etwas unternehmen muss - Kurzarbeitergeld. Das Kurzarbeitergeld ist steuerfrei und für seine Berechnung stellt die Bundesagentur für Arbeit eine Tabelle auf. Wichtig ist für Arbeitnehmer in Kurzarbeit zu wissen, dass die Bundesagentur für Arbeit Bezieher von Kurzarbeitergeld vorübergehend in eine andere Arbeit vermitteln kann - in das sog. Zweitarbeitsverhältnis.

Fragen zur Kurzarbeit und zum Kurzarbeitergeld?

Sie haben Fragen zur Kurzarbeit, zur Auswirkung von Kurzarbeit auf Sozialleistungen oder wollen wissen, wie Sie sich verhalten sollen, wenn die Agentur für Arbeit Ihnen ein Zweitarbeitsverhältnis anbietet? Fragen Sie einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht und finden Sie ihn mit dem Anwalt-Suchservice!
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