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Ob Doktorarbeiten prominenter Politiker in Deutschland oder Fälle, in denen bekannte Pop-Musiker verurteilt wurden: Ein Plagiat bietet regelmäßig einigen Diskussionsstoff. Aber was ist ein Plagiat und wann ist der Vorwurf "Plagiat" z.B. als Urheberrechtsverletzung gerechtfertigt?

Informationen zum Thema Plagiat

Der Begriff "Plagiat"

Auch wenn das Plagiat in der Literatur am bekanntesten ist, kann das Plagiat genauso gut in der Kunst, in der Musik oder bei Marken vorkommen. Der Begriff Plagiat geht dabei bereits bis auf die Antike zurück: Übersetzt bedeutet der lateinische Begriff "plagiarius" Seelenverkäufer oder Menschenräuber. Der französische Begriff "plagiaire" als "Dieb geistigen Eigentums" kommt der Bedeutung im Deutschen hingegen schon sehr nahe. Denn allgemein versteht man unter einem Plagiat die bewusste Anmaßung der Urheberschaft fremden geistigen Eigentums. Hierbei kann es sich z.B. in der Literatur sowohl um ganze Werke als auch nur um Teile aus einem Werk handeln. Allerdings muss man aber zwischen der rechtswidrigen Übernahme fremder geistiger Leistungen als Plagiat und der legitimen Übernahme unterscheiden. Werden z.B. Teile aus fremden Textwerken (Doktorarbeit, Roman, Gedicht etc.) übernommen und entsprechend gekennzeichnet (Zitierfreiheit bei gleichzeitiger Nennung des Urhebers nach dem Urheberrechtsgesetz), ist die Übernahme fremden geistigen Eigentums kein Plagiat.

Plagiat als Urheberrechtsverletzung

Der Begriff Plagiat geht zwar bis auf das altrömische Strafrecht zurück, er wird aber weder im geltenden Urhebergesetz verwendet noch enthält ein anderes Gesetz eine entsprechende Legaldefinition für das Plagiat. Trotzdem handelt es sich bei einem Plagiat mittlerweile um einen rechtlichen Fachbegriff, der häufig für eine besondere Form der Urheberrechtsverletzung verwendet wird. Mit einem Plagiat können außerdem Patentrechte, Marken oder Designs verletzt werden.

Rechtsfolgen beim Plagiat

Rechtlich kann ein Plagiat verschiedene Folgen haben: Die Verletzung eines Urheberrechts, eines Markenrechts, Patents oder Designrechts führt meist zu Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen des Rechtsinhabers, aber z.B. auch zu Ansprüchen auf Vernichtung von Plagiaten (z.B. im Markenrecht). In der Wissenschaft kann ein Plagiat zudem gegen Prüfungsordnungen, Arbeitsverträge oder das Universitätsrecht verstoßen. Das kann die Kündigung oder die Aberkennung eines Titels zur Folge haben.

Fragen Sie einen Rechtsanwalt

Gemeinfreies Werk oder geschütztes geistiges Eigentum? Zulässiges Zitat oder Plagiat? Ist der Vorwurf vom Plagiat als Diebstahl geistigen Eigentums gerechtfertigt oder nicht? Wie kann ein Unterlassungsanspruch geltend gemacht werden oder in welcher Höhe besteht ein Anspruch auf Schadensersatz? Fragen Sie einen Rechtsanwalt für Urheberrecht oder Markenrecht und finden Sie ihn ganz einfach mit dem Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 06.08.2015

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