Ihren Anwalt für Modernisierung hier finden


Suchen Sie hier mit einem

Rechtsthema, z.B.: Kündigung, Scheidung...
Rechtsgebiet, z.B. Arbeitsrecht, Mietrecht...
Name, z.B. Max Mustermann

Suchen Sie hier mit

einer PLZ, z.B.: 10117, 1224,..
oder
einem Ort, z.B.: Berlin, Hamburg...

Die Modernisierung ist für Mieter oft Segen und Fluch zugleich: Einerseits bedeutet eine Modernisierung - gerade im Altbau! - eine Verbesserung der Wohnqualität. Andererseits ist eine Modernisierung oft der Grund für eine Mieterhöhung (Modernisierungsmieterhöhung).

Wer zahlt die Modernisierung?

Modernisierung: Was zählt dazu?

Eine Modernisierung im Sinne des Mietrechts liegt vor, wenn der Vermieter oder Eigentümer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung bauliche Maßnahmen veranlasst, die den (Gebrauchs-) Wert der Immobilie erhöhen, die Wohnqualität verbessern oder zu einer nachhaltigen Einsparungen von Energie oder Wasser führen (Wärmedämmung, also Fassadendämmung, Dachdämmung etc.). Diese Modernisierungsmaßnahmen werden im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ausdrücklich aufgelistet. Ebenfalls im BGB findet sich die Definition von Erhaltungsmaßnahmen - also der Maßnahmen, die der Instandhaltung der Immobilie dienen und keine Aufwertung zur Folge haben.

Wie unterscheidet sich Modernisierung und Erhaltung?

Die Unterscheidung zwischen Modernisierung und Erhaltung ist für Mieter und Vermieter von großer Bedeutung, weil die Kosten der Modernisierung z.B. im Wege einer Mieterhöhung auf den Mieter abgewälzt werden können (Modernisierungsumlage), Kosten für Erhaltung und Instandsetzung hingegen nicht, weil der Vermieter nach dem Mietrecht verpflichtet ist, die Mietsache in Stand zu halten.

Sonderkündigungsrecht wegen Modernisierung für Mieter und Vermieter

Oft greifen Modernisierungen - gerade bei Sanierungen bzw. Kernsanierungen - stark in die Substanz des Gebäudes ein, so dass ein Verbleiben in der Wohnung oder im Haus nicht möglich ist. Mieter haben in diesem Fall nach dem BGB ein Sonderkündigungsrecht. Aber auch Vermieter haben die Möglichkeit, Mieter wegen Modernisierung zu kündigen. In diesem Fall wird von Verwertungskündigung gesprochen. Diese Verwertungskündigung ist immer dann möglich, wenn der Vermieter bei Fortdauern des Mietverhältnisses daran gehindert wäre, das Haus oder die Wohnung wirtschaftlich sinnvoll zu verwerten. Gerade eine Sanierung - und vor allem eine Kernsanierung - zählt zu diesen Fällen, in denen eine Kündigung durch den Vermieter wegen Modernisierung zulässig ist.

Streit rund um die Modernisierung: Wann zum Anwalt?

Die Möglichkeiten, dass Mieter und Vermieter im Zusammenhang mit einer Modernisierung in Streit geraten können sind vielfältig. Mieter sollten rechtzeitig den Rat eines Rechtsanwaltes für Mietrecht einholen, bevor eine Modernisierung zu einer Kündigung oder einer Mieterhöhung führt. Vermieter, die modernisieren wollen, sollten vor allem gut darüber informiert sein, wie die Ankündigung einer Modernisierung (Modernisierungsankündigung) auszusehen hat, um sich keine rechtlichen Möglichkeiten abzuschneiden. Haben Sie Fragen zur Modernisierung im Mietrecht? Fragen Sie einen Rechtsanwalt für Mietrecht und finden Sie ihn mit dem Anwalt-Suchservice.

zuletzt aktualisiert am 25.07.2017

Suchen Sie hier mit einem

Rechtsthema, z.B.: Kündigung, Scheidung...
Rechtsgebiet, z.B. Arbeitsrecht, Mietrecht...
Qualifikation, z.B. Fachanwalt für...
Name, z.B. Max Mustermann

Suchen Sie hier mit

einer PLZ, z.B.: 10117, 1224,..
oder
einem Ort, z.B.: Berlin, Hamburg...

Anwalt für Modernisierung in Großstädten mehr zeigen
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.   
Mehr Informationen  |  OK
Durch die Nutzung unserer Dienste, erklären Sie sich mit Cookies einverstanden.    Info
OK