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Steuern sind nicht nur Privatleuten oft ein Dorn im Auge. Auch Unternehmen in Deutschland unterliegen der Besteuerung. Alle Steuern, die ein Unternehmen bezahlen muss, werden unter dem Begriff "Unternehmenssteuern" zusammengefasst. Die rechtlichen Regelungen bezüglich der Unternehmenssteuern bilden das Unternehmenssteuerrecht.

Steuerregeln für Unternehmen: Unternehmenssteuerrecht

Die unterschiedlichen Steuern im Unternehmenssteuerrecht

Im Steuersystem für die Besteuerung von Unternehmen wird zwischen drei Steuertypen unterschieden: Besteuerung des Ertrags, Besteuerung des Verbrauchs und Besteuerung der Substanz.

Die wichtigsten Steuern, die Unternehmen und Unternehmer betreffen sind die Gewerbesteuer, die Körperschaftssteuer und die Umsatzsteuer. Aber auch Grundsteuern, Erbschaftssteuern und Schenkungssteuer können Unternehmer und Unternehmen betreffen und in diesem Zusammenhang zum Unternehmenssteuerrecht zu zählen sein.

Die Umsatzsteuer, die von Unternehmen auf Endverbraucher abgewälzt wird, wird von allen Unternehmen und Unternehmern erhoben, die nicht über eine Umsatzsteuerbefreiung nach dem Umsatzsatzsteuergesetz verfügen. Die Gewerbesteuer bzw. Gewerbeertragssteuer wird nur von Gewerbetrieben erhoben, also von Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) oder von Personen und Personengesellschaften, die ein Gewerbe betreiben. Personen und Personengesellschaften können dabei den sogenannten Gewerbesteuerfreibetrag geltend machen und so die Steuerlast der Gewerbesteuer senken. Körperschaftssteuern betreffen hingegen nur die juristischen Personen unter den Unternehmen, also z. B. Aktiengesellschaften, GmbHs, Genossenschaften oder Stiftungen.

Rechtliche Grundlagen und Steuerbescheide im Unternehmenssteuerrecht

Die gesetzlichen Vorgaben für das Unternehmenssteuerrecht sind nicht einheitlich in einem Gesetz geregelt - sie finden sich verstreut über unterschiedliche Gesetzes des Steuerrechts, wie z. B. in der Abgabenordnung (AO), dem Bewertungsgesetz (BewG), dem Gewerbesteuergesetz (GewStG) oder dem Umsatzsteuergesetz (UStG).

Auch im Unternehmenssteuerrecht ergeht ein Steuerbescheid nach der Abgabenordnung (AO), der mit den entsprechenden Rechtsmitteln des Steuerrechts angegriffen werden kann. So kann man gegen den Steuerbescheid im Unternehmenssteuerrecht innerhalb der gesetzlichen Fristen Einspruch einlegen, um so eine andere Entscheidung durch die Steuerbehörden herbeizuführen. Ändert die Steuerbehörde ihre steuerrechtliche Einschätzung auch nach dem Einspruch nicht, steht der Weg zu den Gerichten (Finanzgerichten) offen.

Besonderer Tipp

Bei der Unternehmensbesteuerung und damit im Unternehmenssteuerrecht geht es oft um viel Geld. Falsch bemessene Unternehmenssteuern und Steuernachforderungen (Steuernachzahlungen) können Unternehmen an die Grenzen ihrer finanziellen Leistungskraft bringen.

Aber das Unternehmenssteuerrecht bietet auch etliche Möglichkeiten, Einfluss auf die Unternehmensbesteuerung zu nehmen: Bei der Gestaltung von Unternehmenssteuerkonzepten kann die Unterstützung von einem spezialisierten Rechtsanwalt helfen, bares Geld zu sparen.

Sind Bescheide im Unternehmenssteuerrecht bereits erlassen, sind vor allem Fristen für Rechtmittel im Umgang mit den Finanzbehörden von großer Bedeutung. Denn nur wer Fristen einhält, kann auch noch Einfluss auch Steuerbescheide nehmen! Professionelle Beratung und Vertretung durch einen Rechtsanwalt für Unternehmenssteuerrecht ist deswegen nahezu unerlässlich.

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