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Eine Ehe ist in Deutschland nach wie vor (Stand 2015) nur zwischen Mann und Frau möglich, auch wenn dieser Fakt immer wieder in die Kritik gerät. Für gleichgeschlechtliche Beziehungen wurde als Rechtsinstitut die eingetragene Lebenspartnerschaft (umgangssprachlich auch "Homo-Ehe"genannt) ins Leben gerufen.

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Informationen zum Thema Eingetragene Lebenspartnerschaft

Rechtsgrundlage für eingetragene Lebenspartnerschaft

Rechtsgrundlage der eingetragenen Lebenspartnerschaft ist das Lebenspartnerschaftsgesetz - nicht das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). In diesem Gesetz aus dem Jahr 2001 wird festgelegt, dass auch homosexuelle Paare - also lesbische oder schwule Paare - mit der "Verpartnerung" eine Art Ehe schließen können. Rechtlich gleichgestellt ist die Lebenspartnerschaft der Ehe aber nach wie vor nicht.

Namensrecht in der eingetragenen Lebenspartnerschaft

Auch wenn die eingetragene Lebenspartnerschaft nicht mit der Ehe identisch ist, gibt es doch einige Punkte, die sowohl für heterosexuelle wie auch für homosexuelle Paare inzwischen in gleicher Weise gelten: So können auch Lebenspartner einen gemeinsamen Namen wählen, der dann als Lebenspartnerschaftsname bezeichnet wird. Wie in einer Ehe auch können Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft aber auch einen Doppelnamen führen.

Unterhalt, Güterrecht und Sorgerecht in der eingetragenen Lebenspartnerschaft

Wie das Familienrecht des BGB enthält auch das LPartG Regelungen zum Unterhalt, den sich die Lebenspartner gegenseitig schulden (können). Dieser Unterhalt wird etwas sperrig als Lebenspartnerschaftsunterhalt bezeichnet. Und auch hinsichtlich des Güterrechts gleichen sich Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaft: Denn der gesetzliche Güterstand der eingetragenen Lebenspartnerschaft ist, wie in der Ehe, die Zugewinngemeinschaft, die nur mit einem Lebenspartnerschaftsvertrag aufgehoben werden kann. In diesem Vertrag kann dann - wie im Ehevertrag - „Gütertrennung“ vereinbart werden. Da auch in homosexuellen Beziehungen Kinder Thema sind (Adoption oder eigene Kinder eines Partners), enthält das Lebenspartnerschaftsgesetz auch Regelungen hinsichtlich Sorgerecht oder zum Kindesunterhalt. Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaft sind also ähnlich aber nicht identisch, auch wenn das Lebenspartnerschaftsgesetz für die eingetragene Lebenspartnerschaft eine Aufhebung (parallel zur Scheidung) vorsieht und beispielsweise ebenfalls Regelungen zum Versorgungsausgleich enthält.

Beratung zum Thema eingetragene Lebenspartnerschaft

Falls Sie darüber nachdenken, eine eingetragene Lebenspartnerschaft einzugehen oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft aufheben zu lassen: Informieren Sie sich mit Hilfe eines Rechtsanwaltes für Familienrecht über alle Folge – für Sie, Ihren Partner oder Ihre Partnerin und möglichweise Kinder. Einen Rechtsanwalt, der Ihnen alle Fragen zum Thema eingetragene Lebenspartnerschaft zuverlässig beantworten kann, finden Sie ganz einfach mit dem Anwalt-Suchservice.
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Rechtstipps zum Thema Eingetragene Lebenspartnerschaft

Autor: RiAG a.D. Ralph Neumann, Brühl
Aus: Familien-Rechtsberater, Heft 09/2016
Rubrik: Familienrecht

1. Brautschmuck, der bei einer in der Türkei stattfindenden Hochzeit zwischen türkischstämmigen Eheleuten der Ehefrau umgehängt wird, gilt vorbehaltlich eines Gegenbeweises als ihr geschenkt.2. Verkauft der Ehemann ohne Zustimmung der Ehefrau den ihr so geschenkten Schmuck ohne deren Zustimmung, ist er zum Schadenersatz verpflichtet.

Autor: RiOLG Dr. Dagny Liceni-Kierstein, Brandenburg/Havel
Aus: Familien-Rechtsberater, Heft 09/2016
Rubrik: Familienrecht

Hat das volljährige Kind seinen Vater trotz Nachfrage nicht über seinen Studienentschluss (im Fach Medizin) informiert, so besteht unter Zumutbarkeitsgesichtspunkten kein Anspruch auf Ausbildungsunterhalt, wenn das Kind während der langen Wartezeit nach dem Abitur eine studiennahe Berufsausbildung absolviert und anschließend bis zum Studienbeginn über einen längeren Zeitraum von mehr als zwei Jahren den erlernten Beruf ausübt.

2016-12-08, Autor Helicia H. Herman (57 mal gelesen)
Rubrik: Familienrecht

Fragen zur Düsseldorfer Tabelle, u.a. im Hinblick auf erweiterte Umgangsmodelle Minderjährige Kinder leiten ihre Lebensstellung vom Einkommen ihrer Eltern ab. Hat das Kind seinen Lebensmittelpunkt vorwiegend bei einem Elternteil, leistet dieser ...

2016-11-30, Autor Joachim Cäsar-Preller (54 mal gelesen)
Rubrik: Familienrecht

Alle Jahre wieder: Zum 1. Januar 2017 wird die "Düsseldorfer Tabelle" geändert und auch diesmal wurden die Mindestsätze angehoben. Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder erhöht sich zum Beispiel auf Basis einer Entscheidung des ...

Nachwuchs unterwegs: Rechtstipps für künftige Eltern © Marco2811 - Fotolia.com
2016-11-17, Redaktion Anwalt-Suchservice (113 mal gelesen)
Rubrik: Familienrecht

Ein Kind ist unterwegs – und die werdenden Eltern haben meist alle Hände voll zu tun mit Vorbereitungen. Da werden Kinderkleidung und Spielzeug gekauft, diverse Kurse belegt und das Kinderzimmer eingerichtet. Aber was ist mit Elterngeld und ...

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