Anwalt Unterhaltszahlung

Unter den Begriff Unterhaltszahlung fallen alle finanziellen Leistungen zur Sicherstellung des gesamten Lebensbedarfs einer bestimmten Person.

Es gibt verschiedene Arten von Unterhaltszahlungen bei Trennung und Scheidung.

Unterhaltszahlung an die Kinder: Die Unterhaltszahlung an die Kinder nach einer Scheidung wird in der Regel von den leiblichen Eltern des Kindes übernommen und setzt sich aus sogenanntem Barunterhalt und Materialienunterhalt zusammen. Den Naturalienunterhalt leistet in der Regel das Elternteil, bei dem das Kind lebt. Der Naturalienunterhalt beinhaltet die Verpflegung des Kindes mit Nahrungsmitteln und Kleidung, sowie die Erziehung und Fürsorge des Kindes. Der sogenannte Barunterhalt wird dementsprechend vom Elternteil gezahlt, bei dem das Kind nicht lebt. Die Berechnung des Barunterhalts ergibt sich aus dem Einkommen des Unterhaltspflichtigen.
Im Gesetz ist nicht geregelt, wie hoch der monatlich zu zahlende Kindesunterhalt ist. Die meisten Gerichte verwenden zu seiner Berechnung die "Düsseldorfer Tabelle".

Unterhalt an den Ehepartner: Zunächst wird zwischen dem Unterhalt nach der Trennung der Eheleute bis hin zur Rechtskraft der Scheidung, dem sogenannten Trennungsunterhalt, unterschieden. Nach Rechtskraft der Scheidung gilt der nacheheliche Unterhalt.

Unterhaltszahlungen, die ein Leistungsempfänger bezieht, gelten als Einkommen. Die Unterhaltszahlungen werden daher als Einkommen angerechnet. Unterhaltszahlungen für Eltern, Kinder oder Partner können im Übrigen steuersenkend geltend gemacht werden. Je nach Situation und Verwandtschaftsgrad treten unterschiedliche Regeln in Kraft.

Deshalb sollte hier nichts auf eigene Faust veranlasst werden. Ansonsten könnten Fehler begangen werden, die erhebliche Konsequenzen haben können. Damit Sie in Ihrem Fall die besten Chancen auf Erfolg haben, lassen Sie sich am besten möglichst frühzeitig juristisch beraten.

Nehmen Sie jetzt unverbindlich und kostenfrei Kontakt mit einem Rechtsanwalt für Familienrecht auf. Erkundigen Sie sich nach den Kosten sowie den möglichen Ergebnissen des Erstberatungsgesprächs. Lassen Sie sich erklären, wie es in Ihrem Fall genau weiter gehen würde. Fragen Sie Ihren Rechtsanwalt nach den Möglichkeiten einer Finanzierung seiner Beratungsleistung.

Diese Auskünfte sind - wie gesagt - kostenfrei und verpflichten Sie nicht zur Beauftragung des Anwalts.

Bedenken Sie jedoch: Eine rechtliche Beratung kann Ihnen bei einer komplizierten Rechtslage Zeit, Nerven und oftmals auch hohe Folgekosten sparen, die deutlich über den Beratungskosten liegen können.

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