Anwalt Elterliche Sorge

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Die elterliche Sorge ist, was umgangssprachlich als „Sorgerecht“ bezeichnet wird und wird rein formal in die sogenannte Personensorge und die Vermögenssorge hinsichtlich eines leiblichen oder adoptierten Kindes unterteilt. Die elterliche Sorge ist ein Institut des Familienrechts und in Normen des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt.

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Informationen zur Elterlichen Sorge:

Die elterliche Sorge ist, was umgangssprachlich als „Sorgerecht“ bezeichnet wird und wird rein formal in die sogenannte Personensorge und die Vermögenssorge hinsichtlich eines leiblichen oder adoptierten Kindes unterteilt. Die elterliche Sorge ist ein Institut des Familienrechts und in Normen des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt.

Vater und Mutter

Der Familienstand der Eltern ist für die „Zuteilung“ der elterlichen Sorge an Vater und/oder Mutter entscheidend. Zudem ist die rechtliche/gesetzliche Definition des Begriffs „Mutter“ und „Vater“ von entscheidender Bedeutung: Mutter ist nach dem Gesetz, wer ein Kind gebiert. Eine Leihmutter wäre – sofern diese in Deutschland zulässig wäre – die Mutter des Kindes, nicht die Eizellenspenderin. Vater eines Kindes ist hingegen, wer zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist. Ist ein Mann nicht mit der Mutter des Kindes verheiratet kann er die Vaterschaft förmlich anerkennen. Eine letzte Möglichkeit ist die Feststellung der Vaterschaft durch ein Gericht.

Familienstand

Sind Vater und Mutter des Kindes miteinander verheiratet steht beiden die elterliche Sorge gemeinschaftlich zu. Sind Mutter und Vater nicht verheiratet ist eine förmliche Sorgeerklärung abzugeben, eine förmliche Erklärung zur gemeinsamen Ausübung der elterlichen Sorge. Die gemeinsame elterliche Sorge kann aber auch dadurch entstehen, dass Mutter und Vater des Kindes einander nach der Geburt heiraten oder das Familiengericht den Eltern die gemeinsame elterliche Sorge überträgt.

Weiterführende Informationen zu Elterliche Sorge

Anwalt Mutterschutz 16.02.2017
Zum Wohle des ungeborenen und des eigenen Lebens genießen werdende Mütter hierzulande weitweichende Rechte auf Basis des Mutterschutzes. Neben eines Beschäftigungsverbots ist Kern des Mutterschutzes, dass Schwangeren nicht gekündigt werden darf. mehr ...

Anwalt Mutterschutzrecht
Das Mutterschutzrecht ist kein offizielles Rechtsgebiet, es ist vielmehr vor allem Teil des Arbeitsrechts. Es erfasst alle Gesetze und Verordnungen, die dem Schutz werdender Mütter und stillender Mütter dient. mehr ...

Anwalt Sorgerecht 16.02.2017
Das Sorgerecht dient im Kern hauptsächlich zum Schutz der Kinder. Eltern haben gemeinsame die Pflicht, sich um die Kinder zu sorgen. Diese Pflicht besteht nach einer Scheidung unverändert weiter - sofern ein Elternteil nicht dagegen vorgeht. mehr ...

Anwalt Vaterschaftsanfechtung
Grundsätzlich wird vermutet, dass der rechtliche Vater auch der biologische Vater ist. Soll die Vermutung bestritten werden, kommt eine Vaterschaftsanfechtung in Betracht. Die Anfechtung ist eine Klage vor dem Familiengericht. mehr ...

Anwalt DNA-Test 21.02.2017
Im Familienrecht wird er oft herangezogen, um die Abstammung eines Kindes - meist vom rechtlichen Vater - nachweisen zu können: Der DNA-Test. Dieser Test kann bei einer Vaterschaftsfeststellung die Basis für Ansprüche auf Kindesunterhalt sein - oder einen Vater aus seiner Unterhaltspflicht entlassen. mehr ...

Anwalt Vaterschaftsrecht
Das Vaterschaftsrecht ist ein Teil des Familienrechts und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgeschrieben. Das Vaterschaftsrecht setzt sich aus den Regelungen zusammen, die definieren, wer rechtlicher Vater eines Kindes ist - und wie diesbezügliche Streitigkeiten beendet werden können. mehr ...

Anwalt Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft
Im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten leben immer mehr Paare unverheiratet zusammen, also ohne "Trauschein". Aber auch diese nichtehelichen Lebensgemeinschaften bedürfen rechtlicher Regelung. Diese ist allerdings nicht wasserdicht. Hier lohnt sich die Rücksprache mit einem Anwalt. mehr ...

Anwalt Gemeinsames Sorgerecht 15.02.2017
Die elterliche Sorge definiert Rechte und Pflichten von Eltern gegenüber ihrem Kind. Bei verheirateten Paaren ist das Sorgerecht automatisch gemeinsam gegeben, bei unverheirateten oder getrennten Paaren kann über sie nach Aufforderung gerichtlich entschieden werden. mehr ...

Anwalt Kindschaftsrecht
Das Kindschaftsrecht ist das Recht, das sich in jeder Beziehung mit den rechtlichen Aspekten von Elternschaft und Kind, aber auch mit Rechtsverhältnisse zwischen Eltern und Kind(ern) befasst. Es ist im Wesentlichen im Zivilrecht - dort im BGB (Familienrecht) angesiedelt. mehr ...

Anwalt Unterhaltszahlung 20.02.2017
Das Unterhaltsrecht kennt viele unterschiedliche Formen von Unterhalt, z.B. den nachehelichen Unterhalt, den Trennungsunterhalt, den Kindesunterhalt oder den Elternunterhalt. Alle Formen des Unterhalts haben eines gemeinsam: Sie führen zum Anspruch auf Unterhaltszahlung. mehr ...

Anwalt Vormundschaft 28.07.2015
Sie wird oft in einem Atemzug mit der Entmündigung genannt: Die Vormundschaft. Die Rechtslage in Deutschland hat sich allerdings so stark verändert, dass die Entmündigung heute nicht mehr existiert. mehr ...

Anwalt Restschuldbefreiung 08.12.2015
Der Begriff Restschuldbefreiung ist vielen Menschen bekannt. Denn seit diversen Reformen des Insolvenzrechts sind auch Verbraucher grundsätzlich insolvenzfähig. Besonders attraktiv ist die Insolvenz durch die Möglichkeit der Restschuldbefreiung, die sich gerade bei sehr einkommensschwachen Schuldnern lohnt. mehr ...

Anwalt Adoption
Eine Adoption wird auch als „Annahme als Kind“ bezeichnet. Generell erklären dabei ein einzelner Erwachsener oder ein Ehepaar, dass sie ein fremdes Kind als ihr Kind annehmen. Auch Volljährige können adoptiert werden. mehr ...

Anwalt Unterhalt Kinder
Kinder haben gegen ihre Eltern einen Anspruch auf Unterhalt - und dies nicht nur nach einer Scheidung. Gesetzliche Regelungen finden sich im Familienrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches. mehr ...

Anwalt Kindesunterhalt 13.02.2017
Eltern haben gegenüber ihren Kindern eine Unterhaltspflicht. Diese bezieht sich auf minderjährige und - unter bestimmten Voraussetzungen - auch auf volljährige Kinder. Die Einzelheiten regelt das Familienrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches. mehr ...

Anwalt Aufenthaltsbestimmungsrecht
Wer dieses Recht innehat, darf bestimmen, wo sich eine andere Person aufhält. Das Familienrecht enthält Bestimmungen zum Aufenthaltsbestimmungsrecht der Eltern gegenüber minderjährigen Kindern. mehr ...

Anwalt Unterhaltspflicht 16.02.2017
Sie sorgt immer wieder für Streit, vor allem nach einer Trennung oder Scheidung: Die Unterhaltspflicht. Wer schuldet wem in welcher Höhe und für welchen Zeitraum Unterhalt? Darüber entscheiden die gesetzlichen Regeln zur Unterhaltspflicht. mehr ...

Anwalt Berliner Testament
Ein Berliner Testament ist ein besonderes Testament für Ehegatten. Mit Hilfe dieses gesetzlich geregelten Testamentsmodells können sich die Ehepartner gegenseitig als Erben einsetzen. Beim Berliner Testament erbt der eine Ehegatte vom anderen, erst beim Ableben des zweiten sind die Kinder bzw. die sonstigen Erben am Zug. mehr ...

Anwalt Umgangsrecht
Das Umgangsrecht ist kein Rechtsgebiet. Das Umgangsrecht gibt demjenigen Elternteil die Möglichkeit, seine Kinder regelmäßig zu sehen und zu sprechen, auch wenn er nicht mehr mit ihnen zusammen wohnt. mehr ...

Anwalt Besuchsrecht 30.01.2017
Leben nach einer Scheidung oder Trennung die Kinder bei einem Elternteil, hat der andere in der Regel ein Besuchsrecht. Er oder sie darf die Kinder in festgelegten Abständen und zu bestimmten Zeiten sehen und etwa mit ihnen unternehmen. Das Besuchsrecht wird auch als Umgangsrecht bezeichnet. mehr ...

Rechtstipps zum Thema Elterliche Sorge

2012-07-23, Autor Anton Bernhard Hilbert (1876 mal gelesen)
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Dass beide Eltern minderjähriger Kinder sterben, ist glücklicherweise selten – aber eben nicht ausgeschlossen. Ein Unfall auf einer gemeinsamen Urlaubs- oder Geschäftsreise kann die Kinder zu Vollwaisen machen. Verantwortungsbewusste Eltern wollen ...

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2013-07-03, Autor Kerstin Herms (1120 mal gelesen)
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Auch entgegen dem Willen der Mutter dürfen unverheiratete Väter in Zukunft das volle Sorgerecht für ihre Kinder ausüben. Neue Sorgerechtsregelungen für unverheiratete Väter Dank der Verabschiedung eines neuen Gesetzes zum Sorgerecht am ...

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Stillende Mutter macht erhöhten Kalorienverbrauch geltend

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Auch während der Verbüßung einer Haftstrafe hat eine Mutter Anspruch auf Elterngeld, wenn sie im Gefängnis zusammen mit ihrem Kind lebt und für dieses tatsächlich und wirtschaftlich sorgt. Die Richtlinien des Bundesministeriums für Familie, Senioren,...

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Ein Stiefkind hat keinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) bei ausreichendem Einkommen des neuen Partners der Mutter in einer Patchwork-Familie. So lautet eine aktuelle Entscheidung des Bundessozialgerichts....

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Schwangere Mütter haben schon vor Geburt des gemeinsamen Kindes unter den in folgendem Artikel genannten Voraussetzungen einen Anspruch auf Nachzug zum werdenden Vater in Deutschland. In der umgekehrten Konstellation haben auch werdende Väter ...

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2009-04-28, Pfälz. Oberlandesgericht Zweibrücken - 5 UF 128/08 (55 mal gelesen)
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Das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken hatte über das Sorgerecht für ein Kind zu entscheiden, dessen Mutter zur Zeit seiner Geburt zweimal verheiratet war.

Sie hatte 2001 in Nigeria ihren ersten Ehemann und 2003 ihren zweiten Ehemann, mit...

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2014-07-23, Autor Niklas Böhm (202 mal gelesen)
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Nach einer Entscheidung des OLG Oldenburg (Urt. v. 17. 7. 2014 – 1 U 3/14) wird der Aufsichtspflicht bei einem Umgang des Sohnes mit einer Softair-Pistole nicht durch die Anweisung an das Kind zur Sorge für Schutzausrüstung genügt. Der 1. ...

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Zwangseinweisung in ein Pflegeheim kann Schenkungswiderruf rechtfertigen „Geschenkt ist geschenkt – wiederholen ist gestohlen“, so lautet der volkstümliche Grundsatz, doch das deutsche Recht sieht einige Ausnahmen von diesem Grundsatz vor. So kann ...

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Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem aktuellen Fall entschieden, dass ein Umzug zweier Kinder mit der vom Vater getrennt lebenden Mutter ins Ausland nicht dem Kindeswohl entspricht (Beschluss vom 15.11.2010 – Az.: 8 WF 240/10). Als Konsequenz aus ...

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