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Der Bauträgervertrag bietet dem Käufer von Haus und Grund den Vorteil, dass er z.B. Mängelrechte gegenüber einer Person geltend machen kann und zwar gegenüber dem Bauträger. Der Bauträgervertrag birgt aber auch Risiken, die es zu beachten gilt, denn sonst wird der Bauträgervertrag auch schnell zur Kostenfalle.

Informationen zum Thema Bauträgervertrag

Der Bauträgervertrag als Sonderform des Grundstückskaufs

Der Bauträgervertrag ist eine besondere Form des Grundstückskaufvertrages. Beim Bauträgervertrag handelt es sich um die Kombination verschiedener vertraglicher Elemente: Einerseits um den Verkauf des Grundstückes (Baugrundstücks) und um die Verpflichtung des Verkäufers als Bauherr ein Gebäude zu errichten. Beim Bauträgervertrag verkauft der Verkäufer (Bauträger) also ein Grundstück und verpflichtet sich gleichzeitig, auf diesem Grundstück z. B. ein Einfamilienhaus, ein Doppelhaus oder Neubau-Eigentumswohnungen zu errichten oder errichten zu lassen. Genauso kann es aber Pflicht des Verkäufers sein, eine Altbauwohnung zu sanieren und zu übereignen.

Rechtliche Einordnung des Bauträgervertrages

Rechtlich gesehen ist der Bauträgervertrag also ein Mischvertrag, zusammengesetzt aus Kaufvertrag bzw. Grundstückskaufvertrag und Werkvertrag. Den rechtlichen Rahmen für den Bauträgervertrag bilden z. B. die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) oder der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV). Weil die Grundstücksübertragung Teil des Bauträgervertrages ist, muss der gesamte Bauträgervertrag notariell beurkundet werden. Außerdem enthält die MaBV Vorgaben zum Schutz des Käufers, die bei der Gestaltung und beim Abschluss eines Bauträgervertrages zu beachten sind .

Inhalt eines Bauträgervertrages

Inhaltich muss im Bauträgervertrag alles geregelt werden, was die Pflichten und Rechte des Käufers und des Verkäufers betrifft und vom Gesetz entweder nicht oder anders geregelt ist. So sollte der Bauträgervertrag Regelungen zu den exakten Zahlungsmodalitäten, zur Gewährleistung, zu Extrawünschen, zu Fristen, den Bauberichten und Sicherheiten enthalten. Außerdem sollte der Käufer z. B. darauf achten, dass im Bauträgervertrag ein transparenter Kostenplan oder eine Pauschalpreisbindung vereinbart ist.

Konkrete Baubeschreibung im Bauträgervertrag

Das Kernstück des Bauträgervertrages ist die umfangreiche, detaillierte und eindeutige Baubeschreibung. Um nachträglichen Ärger vorzubeugen, sollte die Baubeschreibung nicht nur "schlüsselfertiges Einfamilienhaus" lauten, sondern alle Bauarbeiten, die Qualität, die zu verwendenden Produkte und etwaige Sonderwünsche enthalten.

Lassen Sie sich beim Bauträgervertrag beraten

Für den Bauträgervertrag gibt es im Netz viele Muster zum Download. Diese Musterverträge sind aber meist allgemein gehalten und berücksichtigen die Individualität Ihres Kauf- und Bauvorhabens nur selten. Ziehen Sie deshalb einen Rechtsanwalt für privates Baurecht für die Gestaltung Ihres Bauträgervertrages zu Rate und finden Sie ihn mit dem Anwalt-Suchservice.

zuletzt aktualisiert am 14.08.2015

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