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Weder in Deutschland noch im Ausland gibt es eine anerkannte Ausbildung zum "Erbenermittler". Die Aufgabe der Erbenermittlung ist aber so komplex und elementar, dass es zur Erbenermittlung trotzdem deutschlandweit zahlreiche Erbenermittler oder Erbsucher gibt.

Erbenermittlung: Wie funktioniert sie, wie lange dauert sie?

Die gesetzliche Erbfolge und Erbenermittlung

In Deutschland kann jeder Erblasser bis zu seinem Tode die Erbfolge für seinen Nachlass selbst festlegen (gewillkürter Erbfolge). Macht der Erblasser davon keinen Gebrauch, greift automatisch die gesetzliche Erbfolge, bei der es sich um eine Familienerbfolge bzw. Verwandtenerbfolge handelt. Ist also nichts in einem Testament oder Erbvertrag geregelt, erben automatisch zunächst die Verwandten, z. B. Kinder aber auch Eltern oder Geschwister der verstorbenen Person. Dieses Verwandtenerbrecht führt dazu, dass auch sehr weit entfernt Verwandte als Erben in Betracht kommen. Oft ist so unklar, ob es Erben gibt und wo diese Erben sich aufhalten. In diesem Fall ist es Aufgabe der Erbenermittlung potenzielle Erben zu ermitteln und zu finden.

Wer übernimmt die Erbenermittlung?

Grundsätzlich ist das Nachlassgericht für die Erbenermittlung zuständig. In den landesrechtlichen Sonderbestimmungen der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg besteht für die Erbenermittlung sogar ausdrücklich eine Amtsermittlungspflicht. Abhängig von der Größe des Nachlasses, schalten Nachlasspfleger - die grundsätzlich für die Erbenermittlung zuständig wären - oft private Ermittler für die Erbenermittlung ein. Private Unternehmen für die Erbenermittlung gibt es bereits seit 1849 und damit deutlich länger als die erbrechtlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Unternehmen, die Erbenermittlung betreiben, setzen für die Erbenermittlung z. B. Genealogen (Abstammungsforscher) ein. Außerdem erfordert die Erbenermittlung oft besondere historische Kenntnisse zur Emigrationsthematik, weil für die Ermittlung erbberechtigter Verwandter des Erblassers oft Flucht, Emigration und diverse Migrationsströme eine Rolle spielen.

Ergebnis der Erbenermittlung

War die Erbenermittlung erfolgreich und wurden nachweislich Erben gefunden, ist die Erbfolge für das Nachlassgericht zunächst geklärt. Die ermittelten Erben können einen Erbschein beantragen, können das Erbe - vor allem bei Überschuldung - auch ausschlagen. Bleibt die Erbenermittlung erfolglos oder wurde das Erbe von allen Erben ausgeschlagen, geht der Nachlass an den Fiskus (Staatserbrecht).

Erbenermittlung - wann zum Anwalt?

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zuletzt aktualisiert am 20.06.2017

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