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Im Erbrecht geht es oftmals nicht nur um das Erbe, sondern vor allem auch ums Prinzip. Ein Anwalt für Erbrecht kann Erbstreitigkeiten als neutraler "Dritter" gut kanalisieren, damit es vielleicht erst gar nicht zu einem Gerichtsverfahren kommen muss.

Erbrecht: Die wichtigsten Fragen zum Erben und Vererben

Das Erbrecht befasst sich mit allen gesetzlichen Vorschriften im Zusammenhang mit dem Erben und Vererben von Vermögensgegenständen. Dazu gehören zum Beispiel
  • die wirksame Erstellung eines Testaments,
  • die gesetzlichen Regelungen zur Erbfolge,
  • Vermächtnisse und Erbverträge,
  • die Rechtsverhältnisse einer Erbengemeinschaft,
  • die Erbausschlagung,
  • Nachlassverbindlichkeiten,
  • die Testamentsvollstreckung,
  • eine Nachlassverwaltung,
  • die Nachlassinsolvenz.
Nicht zum Erbrecht gehört die Patientenverfügung. Hier geht es um das weitere medizinische Vorgehen bei einem Patienten, der keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann.

Erbrecht: Wie erstellt man ein gültiges Testament?

Die Erstellung eines Testaments bereitet vielen Menschen Probleme. Dies fängt mit der Beachtung der Formvorschriften an. Diese besagen, dass das Dokument
  • komplett eigenhändig geschrieben,
  • komplett handschriftlich abgefasst,
  • mit Ort, Datum und Unterschrift versehen
sein muss. Der Inhalt vieler Testamente ist oft mit verbindlichen gesetzlichen Regelungen nicht vereinbar, was dann zu Streitigkeiten zwischen den Erben führt – und dazu, dass genau das, was der Erblasser eigentlich erreichen wollte, im Ergebnis nicht umgesetzt wird.

Was ist im Erbrecht gesetzlich geregelt?

Gibt es keine letztwilligen Verfügungen, kommt das gesetzliche Erbrecht zur Anwendung. Aber auch bei Vorhandensein solcher Verfügungen sind verschiedene Vorschriften zu beachten. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt das Erbrecht in den §§ 1922 bis 2385. Einige Beispiele für wichtige Regelungen:
  • Erbfolge, §§ 1922 ff.
  • Testament, §§ 2064 ff.
  • Erbvertrag, §§ 2274 ff.
  • Pflichtteil, 2303 ff.
  • Erbunwürdigkeit, §§ 2339 ff.
  • Erbverzicht, §§ 2346 ff.
  • Erbschein, §§ 2353 ff.

Die gesetzliche Erbfolge: Wenn kein Testament oder Erbvertrag vorhanden ist

In Deutschland gilt die Gesamtrechtsnachfolge, d.h. das Vermögen einer Person geht auf einen oder mehrere Erben als Ganzes über. Ggf. muss eine Erbteilung erfolgen. Über die Anteile der Miterben entscheiden gesetzliche Vorschriften zur Rangfolge verschiedener Verwandtschaftsgrade oder letztwillige Verfügungen. Die Zuwendung einzelner Erbschaftsgegenstände an bestimmte Personen ist im Rahmen eines Vermächtnisses möglich. Der Vermächtnisnehmer wird weder Erbe noch Rechtsnachfolger des Erblassers; er erwirbt einen Herausgabeanspruch gegen den Erben.

Die Erbengemeinschaft: Wer ist denn Erbe?

Viele Rechtsstreitigkeiten betreffen die Erbengemeinschaft. Dazu kommt es insbesondere, wenn zum Nachlass eine Immobilie oder gar ein Betrieb gehören, die an eine Gemeinschaft von Erben gehen und von diesen gemeinsam über einen längeren Zeitraum bewirtschaftet oder verwaltet werden sollen. Unterschiedliche Vorstellungen über das Vorgehen und große räumliche Entfernungen der Beteiligten sorgen hier oft für problematische Situationen.

Der Pflichtteil: Für wen und wie hoch?

Ein wichtiger Bereich ist das Pflichtteilsrecht. Es bestimmt, dass nahe Verwandte unabhängig von letztwilligen Verfügungen immer einen bestimmten Anteil erhalten müssen, diesen können sie von dem oder den Erben verlangen. Der Pflichtteil kann nur bei besonderen Umständen entzogen werden.

Welche Aufgaben hat ein Testamentsvollstrecker?

Der Erblasser kann testamentarisch anordnen, dass ein Testamentsvollstrecker sich um die Umsetzung seiner Vorgaben kümmern soll. Dies kann ein Verwandter, Vertrauter oder Miterbe sein. Im Testament kann bestimmt werden, dass das Nachlassgericht einen Testamentsvollstrecker ernennen soll. Dieser hat eine Reihe von Pflichten und Anspruch auf eine Vergütung. Gesetzliche Vorschriften dazu finden sich in den §§ 2197 bis 2228 BGB.

zuletzt aktualisiert am 04.04.2017

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