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Stirbt ein Mensch, werden andere Personen automatisch zu Erben. Da eine Erbschaft aber nicht nur positive, sondern auch negative Folgen haben kann, stellt sich für Erben oft die Frage: Erbe annehmen oder Erbe ausschlagen?

Wie und wann sollte man das Erbe ausschlagen?

Was bedeutet "Erbe ausschlagen"?

Im Falle des Todes eines Menschen wird man - z. B. als Kind dieser Person - per Gesetz automatisch Erbe dieser Person. Man ist aber nicht verpflichtet, die Erbschaft tatsächlich anzunehmen. Vielmehr kann man auch das Erbe ausschlagen. Will man das Erbe ausschlagen, bedeutet das, dass man das Erbe als Ganzes nicht annimmt und damit nicht Erbe wird. Sprachlich wird neben der Formulierung "das Erbe ausschlagen" auch die Formulierung "das Erbe ablehnen" verwendet oder der Begriff der "Erbausschlagung".

Gründe für die Ausschlagung: Wann "muss" man das Erbe ausschlagen?

Wird man Erbe bedeutet das, dass man neben dem Vermögen auch sämtliche Schulden und alle anderen Verbindlichkeiten des Verstorbenen übernimmt. Deswegen kann es sinnvoll sein, ein Erbe ausschlagen zu wollen. Denn man haftet als Erbe mit seinem gesamten privaten Vermögen für Nachlassverbindlichkeiten - nicht nur mit dem ererbten Vermögen. Ist ein Erblasser überschuldet, kann es also für die Person des Erben besser sein, ein Erbe auszuschlagen, bevor man sich mit dem Erbfall verschuldet oder gar die Privatinsolvenz droht.

Erbe annehmen, heißt für alles zu zahlen - auch in der Zukunft

Auch wenn man sanierungsbedürftige Immobilien erbt oder eine Immobilie der Erbschaft unter Denkmalschutz steht, ist Vorsicht geboten: Nimmt man die Erbschaft an, ist man verpflichtet die Folgekosten für Renovierung und Instandhaltung zu tragen. Befindet man sich als Erbe in einem laufenden Verbraucherinsolvenzverfahren, fällt die Hälfte des Erbes in der Wohlverhaltensphase dem Insolvenzverwalter zu. Auch das kann ein Grund sein, ein Erbe ausschlagen zu wollen.

Wie lange Zeit habe ich um das Erbe auszuschlagen?

Will man ein Erbe ausschlagen, ist dazu eine formelle Erklärung beim Nachlassgericht notwendig. Der Gesetzgeber räumt den Erben zur Erbausschlagung eine sechswöchige Frist ein, die mit dem Zeitpunkt beginnt, in dem man von der Erbschaft Kenntnis erlangt. Nach Ablauf dieser Ausschlagungsfrist gilt das Erbe als angenommen. Sowohl die Annahme als auch die Ablehnung eines Erbes können dann nur noch mit triftigem Grund angefochten werden.

Wer kann bei der Entscheidung helfen?

Sie sind sich als Erbe unsicher, ob Sie eine Erb vielleicht ausschlagen sollen? Sie wollen wissen, welche Pflichten Sie mit der Erbschaft übernehmen müssen oder haben Fragen zu den Konsequenzen einer Erbausschlagung? Fragen Sie einen Rechtsanwalt für Erbrecht. Sie finden ihn beim Anwalt-Suchservice!

zuletzt aktualisiert am 15.11.2017

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